Newsfeed mit Regionalen Vorhersagen

Wochentrend für die letzte Augustwoche

Der Wochentrend für die letzte Augustwoche bringt wieder sehr sommerliches Wetter mit.

 

Heute Sonntag scheint bis zum mittleren Nachmittag noch meist die Sonne, später können sich aber lokal teils kräftige Gewitter mit der Gefahr von heftigen Starkregen (da die Gewitter sich nur langsam von Ort und Stelle wegbewegen) und kleinkörnigen Hagel bilden. Die Höchstwerte erreichen sommerliche 26 bis 28°C, es wird aber zugleich auch sehr schwül.

 

Am Montag dann ähnlich mit zunächst recht viel Sonne aber später neuerlich ein paar teils kräftigen Schauern und Gewittern. Die Höchstwerte bewegen sich wieder bei um die 27 bis 29°C,

 

Der Dienstag bringt dann etwas stabilerer Verhältnisse, die Sonne scheint meist den ganzen Tag neben nur ein paar harmlosen Quellwolken, die Schauer- und Gewittergefahr bleibt diesmal gering.

 

Auch am Mittwoch geht es in der selben Tonart wie am Vortag bei relativ ähnlichen Temperaturniveau weiter, vielleicht fällt an diesem Tag der 30er nochmal häufiger. 

 

Der Donnerstag bringt langsam wieder etwas mehr Bewegung in das Wettergeschehen, besonders in der 2. Tageshälfte deuten die Modellläufe durchaus wieder Schauer- und Gewitter an. Die Temperaturen bleiben aber mit 25 bis 28°C sommerlich.

 

Ebenfalls unbeständig gestaltet sich aus derzeitiger Sicht der Freitag. In der schwülwarmen Luftmasse bei Temperaturen um 25°C sollten sich im Tagesverlauf wieder einige Schauer und Gewitter bilden, die teilweise auch kräftige ausfallen können.

 

Das Wochenende gestaltet sich bei zunehmender Unsicherheit aus aktueller Sicht wieder etwas stabiler und auch wieder sommerlich warm, allerdings wie geschrieben bei zunehmender Unsicherheit. ;)

Übrigens starten wir ja heute in einer Woche mit Septemberbeginn schon in den meteorologischen Herbst, die Tage werden spürbar kürzer, die Nächte länger und kühler und der Sommer sollte, so, die Modellberechnungen gerade in der nächsten Woche und den ersten Septembertagen seinen zugegeben wieder mal sehr langen Atem aushauchen und es geht wieder ganz schnell in Richtung der für manche schönsten Jahreszeit. :-)

 

 

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Der Sommer bleibt

Der heutige Tag wurde ja in unserer Region ganz ordentlich unter dichter, hoher Bewölkung versenkt, dabei war es nur etwas weiter nördlich sehr sonnig. Verursacher war ein Italientief, dies sollte aber morgen dann mehr und mehr den Einfluss auf unser Wettergeschehen verlieren. 

 

So startet der morgige Samstag wahrscheinlich nochmal eher mit etwas mehr Bewölkung, im Tagesverlauf sollte aber die Sonne deutlich öfter als heute den Weg durch die Wolkendecke finden. Gegen Abend sind dann im Bergland Schauer und Gewitter möglich, auch im Flachland berechnen ein paar Modellläufe vereinzelt Gewitter, das ist aber recht unsicher. Die Temperaturen erreichen 26 bis 29°C.

 

Am Sonntag sollte sich dann wieder sehr sonniges Wetter einstellen. Allerdings steigt die Schauer- und Gewittergefahr auch im Flachland ab den Nachmittagsstunden an, das schauen wir uns bei Bedarf aber noch genauer an. Die Höchstwerte verbleiben ähnlich denen am Vortag.

 

Die nächste Woche bringt dann weiter recht sonniges Wetter mit sommerlichen Temperaturen an die 30°C, Schauer und Gewitter sind besonders noch am Montag nicht auszuschließen, später dann wieder gegen Ende der Woche.

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Morgen unbeständig, ab Donnerstag freundliches Spätsommerwetter

Nachdem es bislang ja von einzelnen Tropfen großteils trocken geblieben ist (mit Ausnahme des westlichen Oberbayerns), kann es nun in den kommenden Abend- und Nachtstunden überall mal nass werden. 

Auch morgen Früh und am Vormittag ist noch zeitweise etwas Regen mit dabei, spätestens am Nachmittag sollte es aber abtrocknen und zum Ende des Tages hin kann auch noch mal die Sonne etwas zum Vorschein kommen. All zu viel Niederschlag ist sowieso nicht zu erwarten, meist sinds etwa 5 bis 15mm bis morgen Nachmittag, vereinzelt kann es auch mal etwas mehr sein. Die Höchstwerte erreichen noch 17 bis 20°C.

 

Ab Donnerstag steigt der Luftdruck langsam an und es wird immer freundlicher. Am Donnerstag und Freitag ziehen dabei neben längeren sonnigen Phasen noch ein paar dichtere Wolkenfelder durch, es sollte aber abgesehen von letzten, unergiebigen Schauern in der ersten Tageshälfte des Donnerstags trocken bleiben. die Höchstwerte liegen dabei zwischen 22 und 24°C, am Wochenende zum Samstag und Sonntag hin erwartet uns dagegen aus derzeitiger Sicht sogar sehr sonniges Wetter bei Höchstwerten deutlich über 25°C, teils könnten sogar bis zu an die 30°C gemessen werden.

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Wochenprognose

Heute erwartet uns noch einmal strahlender Sonnenschein und heißes Wetter bei Höchstwerten von 29 bis 32°C, am Alpenrand stellt sich auch eine leichte Föhnlage ein.

 

Morgen Montag ziehen dann bereits in den Früh- und Vormittagsstunden die Ausläufer einer Kaltfront mitsamt dichten Wolken und ein paar Regenschauern und einzelnen Gewittern durch. Häufiger regnen könnte es dann am Nachmittag und Abend. Die Höchstwerte erreichen trotz nur sehr wenig Sonnenschein tagsüber etwa 21 bis 23°C.

 

Am Dienstag bleibt es zwar meist recht dicht bewölkt mit nur wenig Sonne, anfangs regnet es aber nur vereinzelt und unergiebig. Besonders ab den späteren Nachmittagstunden sind dann von Westen her teils kräftige Regenschauer und einzelne Gewitter zu erwarten. Die Höchstwerte erreichen von West nach Ost etwa 20 bis 24°C, mit den Regenfällen kühlt es am Abend deutlich ab.

 

Der Mittwoch bringt dann vor allem in der ersten Tageshälfte trübes und regnerisches Wetter, in den Frühstunden ist teils auch mal kräftiger Regen mit dabei. Am Nachmittag nimmt das Ganze Schauerform an es gibt auch längere trockene Abschnitte mit etwas Sonne zwischendurch. Die Höchstwerte steigen auf etwa 19 bis 21°C.

 

Ab Donnerstag hält dann langsam wieder hoher Luftdruck mit deutlicher Wetterbesserung Einzug. So bringt dieser Tag schon wieder recht viel Sonne und einzelne Regenschauer werden dem Bergland vorbehalten bleiben. Die höchsten Temperaturen liegen bei ca. 21 bis 24°C.

 

Sehr sonnig und sommerlich warm mit Höchstwerten um 25°C (besonders am Samstag und Sonntag auch deutlich darüber) sollten dann die Tage von Freitag bis Sonntag aus derzeitiger Sicht verlaufen.

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Heute im Tagesverlauf Schauer und Gewitter

Guten Morgen Wetterfreunde! 

 

Nach einer recht kühlen Augustnacht wie auf der Karte von kachelmannwetter.com zu sehen (an der Wetterstation Ettenau waren es übrigens 6,7°C als Tiefstwert), geht sich heute bis zum frühen Nachmittag nochmal recht sonniges Wetter aus. Allerdings ziehen jetzt schon langsam hohe Wolkenfelder auf und im Laufe des Nachmittags und Abends sind aus Westen auch ein paar Regenschauer und einzelne Gewitter zu erwarten. Die Höchstwerte steigen noch auf bis zu maximal 22 bis 24°C (mit den wärmsten Werten nach Osten hin)

 

Morgen Freitag, für viele ja wahrscheinlich ein Brückentag, stellt sich ab dem Vormittag wieder freundliches Wetter ein, letzte Regenschauer klingen langsam ab. Besonders der Nachmittag bringt sehr gutes Freizeitwetter bei Sonnenschein und Wolken im Wechsel und angenehmen Höchstwerten von 21 bis 23°C.

 

Samstag und Sonntag bringen dann recht sonniges Wetter (vor allem am Sonntag, am Samstag können zeitweise auch noch ein paar dichtere Wolkenfelder durchziehen), die Höchstwerte erreichen um die 25°C am Samstag und  am Sonntag sogar nochmal hochsommerliche 28 bis 30°C, mit etwas Föhnunterstützung am Alpenrand vielleicht sogar noch einen Ticken mehr.

 

Ab Montag erreicht uns aber wieder eine Kaltfront, mit ihr sollte es wieder deutlich abkühlen und recht unbeständig weitergehen.

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Wochenprognose

Etwas verspätet jetzt am Montag die grafische Wochenprognose. ^^

 

In der kommenden Nacht auf Dienstag zieht aus Westen neuer Niederschlag auf, phasenweise kann es auch mal kräftig regnen.

 

Morgen verzieht sich der Niederschlag im Laufe des Vormittags nach Osten und die Sonne kommt zeitweise zum Vorschein, am späten Nachmittag und Abend zieht allerdings aus Süden neuerlich etwas Regen auf. Die Höchstwerte liegen je nach Sonnenscheindauer bei etwa 19 bis 22°C.

 

Am Mittwoch zieht der Regen bereits am Morgen ab, im Tagesverlauf folgen dann nur noch einzelne Schauer, bevorzugt im Bergland. Phasenweise kann die Sonne vor allem ab dem Nachmittag auch noch für längere Zeit zum Vorschein kommen. Die Höchstwerte liegen bei ca. 21 bis 23°C.

 

Zu Maria Himmelfahrt am Donnerstag dürfen wir uns vor allem bis zum frühen Nachmittag auf noch einige Sonnenstunden einstellen. Später bringt eine neue Kaltfront aus Westen wieder dichtere Wolken und einige Schauer mit sich. Zuvor erreichen die höchsten Temperaturen aber noch bis zu knapp 25°C mit den höchsten Werten nach Osten hin.

 

Ab Freitag wird die Prognose (naturgemäß) unsicherer, aus heutige Sicht wird dieser noch etwas unbeständiger und nicht ganz so warm, während am Wochenende ein kurzer aber kräftiger Warmluftvorstoß (besonders nach dem europäischen Wettermodell) Einzug halten könnte. Diese kurzzeitigen Hochsommertemperaturen stehen aber nicht nur aufgrund der zeitlichen Distanz noch auf recht hölzernen Beinen und wären nach den meisten Modellläufen spätestens am kommenden Montag schon wieder Geschichte. ;-)

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Morgen unbeständig, Sonntag sonnig und heiß

Heute steht uns nach einem heißen Tag noch ein laue Nacht bevor. Da aus Westen noch ein paar Wolkenfelder aufziehen und der Wind noch für etwas Durchmischung sorgt, ist vor allem mittleren Lagen eine Tropennacht (also Minimumtemperaturen über 20°C) möglich. 

 

Morgen ziehen dann von Beginn dichtere Wolkenfelder durch und im Tagesverlauf ziehen auch einige Schauer und einzelne Gewitter durch. Es werden aber wahrscheinlich auch einige orte trocken bleiben und mit etwas Sonne zwischendurch (vor allem zum Ende des Tages hin) wird es auch wieder sommerlich warm bei 25 bsi 28°C.

 

Sehr sonnig und meist trocken präsentiert sich wieder der Sonntag, dazu sind durchaus wieder Höchstwerte um 30°C möglich.

 

Am Montag erreichen uns dann wahrscheinlich schon in der ersten Tageshälfte Ausläufer einer Kaltfront und mit dieser wird es erstmal nachhaltig auf gemäßigtes Augustniveau abkühlen. Die ganz großen Hitzewellen sind damit für heuer wohl nicht mehr zu erwarten, da spielt einfach schon die deutlich abnehmende Tageslänge und fortschreitende Jahreszeit dagegen. Einzelne heiße Tage sind aber weiterhin bis weit in den September hinein möglich.

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Heute im Laufe des Tages Schauer und Gewitter

Im Vorfeld einer Kaltfront entwickeln sich heute Nachmittag einige Schauer und Gewitter. Allerdings wurde im Vergleich zu den letzten Tagen in den Wettermodellen ordentlich Zunder aus der Lage genommen, es ist zwar lokal am Nachmittag und Abend mal mit Starkregen, stärkeren Windböen und eventuell auch mal kleinkörnigen Hagel zu rechnen, allerdings sollte es nicht mehr wirklich dramatisch werden. 

Bis dahin scheint heute nochmal die Sonne (aus Westen schiebt sich aktuell wie gestern noch einmal ein Keil mit Wetterbesserung herein) und es wird sommerlich warm bei 24 bis 27°C. 

 

Morgen Donnerstag ziehen dann zunächst noch dichtere Wolken mit letzten Schauern durch, im Tagesverlauf sorgt aber ein Hoch für Absinken der Luftmassen und Wetterbesserung. So scheint spätestens ab Mittag neben ein paar Quellwolken häufig die Sonne und mit Höchstwerten um 25°C merkt man von der heutigen Kaltfront eigentlich auch nichts mehr.

 

Am Freitag erwartet uns dann sogar Badewetter bei viel Sonne und Höchstwerten von 30 bis etwa 32°C. 

 

In der Nacht auf Samstag und am Samstag Vormittag erreicht uns dann die nächste Kaltfront mit Schauern und Gewittern und es kühlt etwas ab, bereits ab Sonntag sollte es aber wieder hochsommerlich warm werden. 

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Vorwarnung: Im Tagesverlauf schwere Gewitter mit Unwetterpotential möglich!

Nachdem zurzeit am Alpenrand noch Regenfälle durchziehen, sollte es im Tagesverlauf von Westen her wieder mehr und mehr aufklaren und es wird wieder hochsommerlich warm bis heiß. Die Luftmassen sind heute aber sehr feucht und labil geschichtet und so können sich im Laufe des Nachmittags und Abends schwere Gewitter mit Unwetterpotential entwickeln. Die Zutaten wären heute ideal: Relativ starke Windscherung, hoher Energiegehalt der Luftmassen, sehr labil geschichtete Luftmassen (das Ganze ist nicht bis kaum "gedeckelt", die Luftmassen sollten es nicht schwer haben schnell und hoch aufzusteigen und sich zu schweren Gewittern zu entwickeln).

So können sich heute unter Umständen auch Superzellen und organisierte Gewitterkomplexe bilden, die dann durchaus mit großen Hagel mit Korngrößen um 5cm, schweren Sturm- oder sogar Orkanböen und heftigen Starkregen einhergehen können.

Wie gesagt muss man aber noch abwarten, wie schnell sich das Wolkenband über unserer Region samt Regenfällen am Alpenrand wieder verzieht. So etwas kann einer potentiellen Unwetterlage durchaus die Energie nehmen und es passiert dann nicht mehr all zu viel. 

 

Update: Die Gewitterbildung wurde im Tagesverlauf bislang durch Föhneinfluss unterbunden, kräftige Gewitter gab es bislang nur an und nördlich der Donau bis in den Bayerwald hinein, in unserer Region blieb es recht ruhig. Zwar zieht aktuell über Vorarlberg und dem südlichen Allgäu ein (schwacher) Gewitterkomplex hinweg, dieser sieht im Moment aber nicht so aus, als würde er wirklich gröbere Erscheinungen mitbringen. So kann man für heute schon mal von einer Entwarnung ausgehen.

Morgen sieht es allerdings neuerlich nach einem unwetterträchtigen Gewittersetup aus. Das schauen wir uns aber morgen Früh genauer an.

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Neu - Grafischer Wochentrend

Um die Prognose optisch etwas zu verschönern werde ich versuchen jeden Sonntag einen selbstgebastelten  grafischen Wochentrend zu veröffentlichen. ;) 

Wichtig dabei zu beachten: Der Trend gilt nur fürs Flachland und nicht für Bergregionen, die Vorhersageregion bezieht sich in etwa auf das östliche Oberbayern, das westliche bis mittlere Innviertel und nördliche Flachgau. Die oberen Balken geben dabei den ungefähren Unsicherheitsbereich der Höchsttemperaturen wieder, die unteren Symbole sollten für sich sprechen.

Alles weitere steht sowieso wie gewohnt im Vorhersagetext ;)

 

So dürfen wir uns morgen Montag auf viel Sonne und Temperaturen von etwa 26 bis 28°C einstellen.

 

In der Nacht auf Dienstag und den Frühstunden des Dienstags sind dann von Westen her Schauer und Gewitter möglich. Diese ziehen aber bereits am Dienstag Vormittag wieder ab und die Sonne kommt wieder für längere Zeit zum Vorschein. Gegen Ende des Tages sind dann aber ausgehend vom Alpenrand neuerlich Schauer und Gewitter möglich. Die Höchstwerte erreichen ca. 29 bis 32°C.

 

Am Mittwoch starten wir noch recht sonnig, im Tagesverlauf überquert uns aber eine Kaltfront und bringt teils kräftige Gewitter mit. Die Unwettergefahr ist hier deutlich erhöht! Vor der Kaltfront gehen sich noch maximal 26 bis 29°C aus.

 

Der Donnerstag bringt dann nach anfänglichen Schauern und einzelnen Gewittern langsam Wetterbesserung bei Temperaturen von etwa 21 bis 24°C.

 

Ab Freitag wird die Prognose dann sehr unsicher, wahrscheinlich schiebt sich am Freitag wieder ein Schwall sehr warmer Luft bei meist trockener Witterung ein, am Wochenende verbleiben wir dann je nach Lage der Luftmassen in gemäßigter Sommerluft oder aber in weiterhin hochsommerlicher Augustluft. Die Witterung bleibt aber tendenziell unbeständig.

 

 

 

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Am Wochenende relativ unbeständig

Relativ unbeständig gestaltet sich dieses Wochenende. Vor allem der Samstag bringt viele Schauer und Gewitter.

 

Morgen starten wir also schon von Beginn an mit dichten Wolkenfeldern und etwas Sonnenschein im Wechsel, dazu ziehen immer mal wieder teils kräftige Schauer durch, im Tagesverlauf kann das Ganze dann da und dort auch mal mit Blitz und Donner einhergehen. Die Höchstwerte liegen etwas niedriger als zuletzt und erreichen Werte von knapp über 20°C.

 

Am Sonntag zieht die Störung langsam nach Osten ab und von Westen kann sich ein Hochdruckkeil heranschieben. Die Folge ist ein wieder wärmerer und sonnigerer Sonntag bei Höchstwerten um 25°C. Allerdings können sich dennoch einzelne kurze Schauer im Tagesverlauf bilden, diese sollten aber eher die Ausnahme bleiben. 

 

Zur nächsten Woche kippt die Strömung aufgrund eines Cut -Off Tiefs nordwestlich von Großbritannien wieder mehr auf Südwesten und es werden (hoch)sommerlich warme Luftmassen in den Alpenraum geführt. Auch die 30°C Marke könnte dann vereinzelt wieder geknackt werden. Allerdings sieht es nach derzeitigen Stand nicht unbedingt recht stabil aus, Schauer und Gewitter können in der sommerlichen Augustluft ebenfalls mitmischen. Ohnehin sieht es zur Mitte nächster Woche wieder nach einem (zwischenzeitlichen) Ende dieser Hochsommertage aus.

 

Zum Schluss schauen wir noch auf das Ensemblediagramm von GFS für den Gitterpunkt Burghausen. Recht gut lässt sich hier die Entwicklung aus kühleren Phasen mit Niederschlägen und sehr warmen Phasen in nächster Zeit herauslesen. /Quelle: wetterzentrale.de

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Sommerlich in den nächsten Tagen

Die nächsten Tage bringen neben recht viel Sonnenschein auch dichtere Wolkenfelder, besonders am morgigen Mittwoch entwickeln sich daraus auch Schauer und Gewitter.

 

Morgen starten wir schon mit dichten Wolkenfeldern und dem ein oder anderen Schauer oder einzelnem Gewitter. Im Tagesverlauf ziehen dann weitere Schauer und/oder Gewitter durch, gegen Ende des Abends gelangen wir dann wieder zusehends mehr unter Hochdruckeinfluss und es trocknet ab. Auch die Sonne kann sich dann nochmal häufiger zeigen. Die Höchstwerte erreichen 20 bis 24°C.

 

Donnerstag und Freitag gestalten sich dann wieder verbreitet trocken, vor allem am Donnerstag ist auch relativ viel Sonnenschein bei Höchstwerten bei sommerlichen 25 bis etwa 28°C zu erwarten.

 

Das Wochenende dürfte dann eher wieder in die unbeständigere Kerbe schlagen, das schauen wir uns aber zum gegebenen Zeitpunkt genauer an. ;-)

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Aufhebung der Hochwasserwarnung

Die Warnung kann hiermit wieder aufgehoben werden, die Scheitelwellen sind abgeflossen und die Pegel befinden sich auf dem Rückzug. Als Nachtrag gibt es noch ein Bild von der überfluteten L1007 zwischen Tittmoning und Ostermiething, aufgenommen um ca. 16:00.

 

Morgen geht es dann deutlich entspannter bei recht sonniger, aber nicht ganz beständiger Witterung bei ein paar Regenschauern zwischendurch und sommerlichen 25 bis 28°C weiter.

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Hochwasserwarnung!

Leider müssen wir den Tag gleich mit einer Hochwasserwarnung starten. Die Niederschläge fielen insgesamt deutlich flächiger als gestern von mir angenommen, im Einzugsgebiet von Saalach und Salzach bis hinüber zum südwestlichen Oberbayern fielen seit gestern verbreitet um die 100mm, selbst im Flachland waren die Niederschläge insgesamt flächiger und intensiver als angenommen. An der eigenen Station gab es in den letzten rund 12 Stunden 50mm Regen, was insgesamt auf diesen Zeitraum recht selten vorkommt.

 

So sind an Saalach und Salzach teilweise schon Meldestufen überschritten worden, in den nächsten Stunden lassen die Niederschläge allerdings nach und es sollte der Anstieg langsam abflachen. Dennoch kam und kommt es stellenweise zu Ausuferungen. Für genauere Details und alle Pegel einfach die Seite https://www.hnd.bayern.de/pegel/meldestufen/inn besuchen. 

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Heute Nacht viel Regen am Alpenrand

An den Alpen hat es sich schon seit dem Nachmittag eingeregnet, der Niederschlag hält dort bis morgen zum frühen Nachmittag an. In Summe werden durch Starkregeneinschübe sehr große Regenmengen am Alpennordrand zusammenkommen, lokal sind im Nordstau durchaus über 100 bis 150mm Regen möglich. Kleinräumig besteht dann natürlich Überflutungsgefahr an kleineren Flüssen und Wildbächen, die größeren Flüsse dürften das aber ohne wirklichen Probleme "schlucken". Weiter nördlich im Flachland kommt ohnehin nur ein  Bruchteil davon zusammen, nur lokal sind auch mal durch einen Starkregenschauer und/oder Gewitter etwas größere Regenmengen möglich.

 

Morgen trocknet es dann im Tagesverlauf ab und es ziehen nur mehr einzelne Schauer durch. Auch am Alpenrand lassen die Niederschläge nach und klingen am Nachmittag ab. Gegen Ende des Tages kommt dann auch nochmal zeitweise die Sonne zum Vorschein. Die Höchstwerte erreichen in etwa 21 bis 24°C.

 

Der Dienstag wird dann deutlich sonniger und wärmer, allerdings sind im Tagesverlauf auch wieder ein paar Schauer und Gewitter möglich. Die höchsten Temperaturen erreichen 25 bis 28°C.

 

Angehängt die möglichen Regensummen nach dem "Super HD" Modell. /Quelle: kachelmannwetter.com

 

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In den nächsten Stunden teils heftige Gewitter!

Nachdem heute der Föhn bislang in unserer Region die Schauer und Gewitterbildung ordentlich gehemmt hat, hat es nun doch noch über dem Gebirge gezündet. Das Ganze zieht jetzt mehr und mehr ins Flachland, im eingekreisten Gebiet sind in den nächsten Stunden heftige Gewitter in Form von sehr heftigen Starkregen, kleinkörnigen Hagel und Sturmböen möglich. Aufgrund recht langsamer Zuggeschwindigkeit sind lokal sehr große Regenmengen möglich!

Radar: kachelmannwetter.com

 

 

Am Wochenende Gewitter und langsam Abkühlung

Vorweg machen wir wie gestern einen kleinen Blick über den Tellerrand: In Deutschland wurde heute der Allzeitrekord in Sachen Temperaturen noch deutlich weiter nach oben geschraubt, die höchsten Temperaturen erreichten heute in Westdeutschland 41 bis teils 42°C, wobei der sagenhafte Wert von 42,6°C in Lingen in Niedersachsen erst noch überprüft werden muss und insgesamt doch etwas unplausibel erscheint. So oder so sind diese Werte historisch, noch vor wenigen Jahren konnte man Temperaturen von über 41°C bei uns als sehr unrealistisch einstufen....

In unserer Region war es heute zwar auch sehr heiß mit 33 bis knapp 36°C, der ganz große Heißluftkelch ist Dank östlicher Randlage am Hoch an uns aber doch vorbeigegangen.

 

Morgen wird es noch einmal sehr heiß, allerdings wohl um eine Spur wenige heiß als heute. Dazu gibt es wieder viel Sonnenschein. Später am Tag sind dann aber im Bergland schon Hitzegewitter möglich, ob es auch im Flachland die ein oder andere konvektive Erscheinung gibt muss man abwarten.

 

Der Samstag startet wohl noch einmal recht sonnig und bei Temperaturen bis zu knapp 30°C wird es noch einmal hochsommerlich heiß. Bereits ab den Mittagsstunden können sich aber einige teils kräftige Schauer und Gewitter bilden, lokal sind auch unwetterartige Auswüchse möglich.

 

Am Sonntag geht es wahrscheinlich schwülwarm mit Temperaturen um 25°C und unbeständig mit teils kräftigen Schauern und Gewitter weiter.

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Hitze in den kommenden Tagen

So schnell gehts und die nächste Hitzewelle steht bereits in den Startlöchern. Wenn man sich den bisherigen Sommerverlauf anschaut muss man sich über zu wenig Hitze und Sonne ja wahrlich nicht beschweren. Der Juni war in Österreich und Deutschland der heißeste seit Aufzeichnungsbeginn und der Juli steht in unserer Region auch mit ca. einem Grad im Plus, und dieses Plus wird im Laufe der Woche auch noch ordentlich ausgebaut. Eher bleibt uns ein gewisses Maß an Trockenheit erhalten, nach einem sehr trockenen Juni brachte und bringt ja auch der noch laufende Juli keine Unsummen. Auf nennenswerte Regenfälle muss man erstmal zumindest bis zum kommenden Wochenende warten. 

 

Die nächsten Tage bringen nämlich unter einem kräftigen Hochdruckkeil, der sich von Nordafrika bis in den Norden Skandinaviens erstreckt, bestes Badewetter. Von Dienstag bis Donnerstag sollte oftmals keine Wolke den Himmel trüben, auch im Bergland bleibt das Schauer- und Gewitterrisiko sehr gering. Die Temperaturen werden mit jedem Tag etwas heißer, bis zu etwa 31°C sind es morgen und bis Donnerstag steigen die Höchstwerte auf etwa 32 bis 34°C.

 

Danach wird die Prognose zusehends unsicher, es bleibt aber voraussichtlich auch am Freitag noch heiß, am Wochenende könnte es dann etwas kühler (aber mit großer Wahrscheinlichkeit immer noch auf sommerlichen Niveau) und unbeständiger weitergehen. Genauer wissen werden wir das aber erst dann in den nächsten Tagen ;-).

 

Das Bild dient zur Abkühlung. :-D

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Wochenendwetter: Samstag heiß und sonnig, Sonntag schwül und unbeständig

Das Wochenende bringt uns wie die letzten Tage Hochsommerwetter. Am Sonntag wird es dabei etwas unbeständiger. Kühles Nass von Oben wäre ja für die Natur mal wieder nicht verkehrt, nur lokal sind in diesem Monat durch Gewittertreffer etwas größere Regenmengen zusammengekommen (insbesondere am Alpenrand). Besonders trocken war es dagegen in einem Streifen von Niederbayern bis in den Bezirk Braunau, hier sind teilweise erst um die 15 bis 30mm Regen im Juli gefallen.

 

So bringt der morgige Samstag viel Sonne und im Flachland heiße Temperaturen von etwa 29 bis 32°C. Nur im Gebirge sind am Abend ein paar Hitzegewitter möglich.

 

Am Sonntag starten wir dagegen schon von der Früh weg mit dichteren Wolken und Sonne im Wechsel, im Tagesverlauf sind dann auch teils kräftige Schauer und Gewitter mit dabei. Die Parameter deuten auch auf etwas kräftigere Entwicklungen hin, so kann es lokal durchaus mal zu Starkregen, kleinkörnigen Hagel und Sturmböen kommen. Die Höchstwerte steigen dennoch auf sommerliche 24 bis 27°C.

 

In der nächsten Woche wölbt sich dann ein kräftiger Höhenrücken über Mitteleuropa auf und bringt sehr stabile Verhältnisse. In der Folge steigen die Temperaturen mit Zufuhr von hochsommerlichen Luftmassen immer mehr an und erreichen oftmals die 30°C Marke, gegen Ende der Woche sind eventuell auch wieder richtig heiße Temperaturen möglich.

 

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes, hochsommerliches Wochenende. ;-)

 

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Das Hochsommerwetter bleibt uns erhalten

Nun hat sich der Hochsommer im Juli endgültig festgesetzt, am Wochenende wird teilweise auch wieder die 30°C Marke geknackt. .

 

Dabei ist es morgen Donnerstag und am Freitag nicht ganz so beständig, es ziehen neben längeren sonnigen Phasen auch Abschnittsweise dichtere Wolken durch und lokal sind auch ein paar Schauer und Gewitter möglich, es wird aber dabei längst nicht jeden treffen. Dazu bleibt es sommerlich warm mit 25 bis etwa 27 oder 28°C.

 

Am Samstag zeigt sich die Sonne meist von früh bis spät, einzelne Hitzegewitter beschränken sich auf das inneralpine Bergland. Die Höchstwerte steigen auf 28 bis 31°C, da und dort auch 32°C.

 

Sonntags ziehen dann analog zu morgen und übermorgen neben Sonne auch dichtere Wolkenfelder durch mit dem ein oder anderen lokalen Schauer und Gewitter, das Ganze ist aber neuerlich nicht flächig zu erwarten. Mit 27 bis etwa 30°C bleibt es hochsommerlich warm bis heiß.

 

Auch in der nächsten Woche scheint es in dieser Tonart weiterzugehen, viel Sonne und hochsommerliche Temperaturen dürften das Wettergeschehen prägen.

 

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Freundlich und warm in den nächsten Tagen

In den nächsten Tagen geht es erstmal unaufgeregt freundlich und sommerlich warm weiter.

Im bisherigen Juliverlauf stehen wir übrigens trotz der vergangenen gemäßigten Juliwoche rund 1°C im Plus im Vergleich zum langjährigen Klimamittel 1961 - 1990. Und in nächster Zeit wird diese Abweichung sogar eher wieder größer als kleiner, soviel also zum angeblich "kühlen" Juli bei uns...

 

Morgen Dienstag und am Mittwoch geht es also erstmal recht sonnig und sommerlich warm bei Höchstwerten um die 25°C Marke weiter, einzelne Schauer und Gewitter sind am ehesten am Mittwoch Abend und Nacht von Westen her möglich.

 

Am Donnerstag bleibt es zwar freundlich und mit Höchstwerten von 24 bis 27°C sommerlich warm, allerdings ziehen etwas mehr Wolken durch und im Tagesverlauf ist auch das ein oder andere Gewitter in der Region möglich, das aber nicht gerade verbreitet.

 

Ähnlich dann am Freitag bei eventuell noch etwas wärmeren Temperaturen. Der erste Trend fürs Wochenende verspricht einen stabileren Samstag und etwas mehr Unbeständigkeit für Sonntag, die Temperaturen können vor allem am Samstag im Flachland auf bis zu um die 30°C steigen.

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Zum Wochenende teilweise viel Regen

Nachdem es gestern und heute recht sonnig war, geht es ab morgen deutlich unbeständiger weiter. Landwirte und Hobbygärtner dürfen jetzt endlich aufatmen, bis Sonntag können teilweise üppige Regenmengen zusammenkommen. 

 

So starten wir morgen schon recht dicht bewölkt mit ein paar sonnigen Abschnitten, aber noch meist trocken in den Tag. Daran ändert sich im Tagesverlauf auch recht wenig, ab den späteren Nachmittags- und Abendstunden kommt dann mit einer Front aus Westen Regen auf, der bis in die Nacht hinein anhalten dürfte. Die Höchstwerte steigen auf etwa 18 bis 21°C (dort wo die Sonne auch mal etwas länger durchkommt).

 

Am Freitag zieht dann zunächst der Regen aus der Nacht ab und es kann auch für etwas Sonne reichen. Schnell entwickeln sich aber neue Quellwolken und auch einige Schauer und Gewitter, stellenweise können auch größere Regenmengen zusammenkommen. Bei den Temperaturen ändert sich nur wenig.

 

Auch am Samstag herrscht wieder meist dichte Bewölkung mit einigen Schauern und Gewittern vor. Der Sonntag sieht dann aus derzeitiger Sicht etwas freundlicher aus, es können aber weiterhin jederzeit Schauer und Gewitter mit dabei sein. das Temperaturniveau bleibt bei um die 20°C hängen. Insgesamt sehen die Modelle bis Sonntag mal verbreitet 20 bis 30, teils auch 40 bis 60 mm (dort wo man öfter von Schauern oder Gewittern getroffen wird) Liter auf den Quadratmeter im Flachland. Zwar wird das Defizit vom Juni erstmal sicher nicht ausgeglichen, aber immerhin sorgt der Regen am Wochenende mal wieder für eine deutliche Anfeuchtung der oberen Bodenschichten.

 

Nächste Woche sieht es dann zaghaft nach einem Anstieg der Temperaturen aus, die große Hitze wie im Juni taucht aber erstmal nicht in der Modellwelt auf.

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Dienstag und Mittwoch sonnig, ab Donnerstag wieder unbeständig

Die im Vergleich zum Juni recht kühle Witterung bleibt uns auch in dieser Woche erhalten, gegen Ende der Woche vielleicht auch mal mit größeren, flächigen Niederschlägen.

 

Morgen Dienstag und am Mittwoch gibt es dagegen wieder recht sonnige Witterung, das Schauerrisko bleibt sehr gering. Die Höchstwerte bleiben mit 20 bis 22°C aber im gemäßigten Bereich, besonders die Nacht auf Mittwoch wird auch recht frisch mit vielfach einstelligen Temperaturen, teilweise sinken die Nachtwerte sogar auf um die 5°C ab.

 

Ab Donnerstag ziehen aber wieder dichtere Wolken auf und im Tagesverlauf auch wieder Regenschauer, besonders Freitag und Samstag dürften aus derzeitiger Sicht sogar recht trüb mit einigen, teilweise kräftigen Niederschlägen verlaufen. Die Höchstwerte erreichen dann kaum mehr die 20°C Marke.

 

Angehängt noch das Meteogramm von GFS für Burghausen

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Ab Sonntag unbeständig und kühler

Nach der Hitze der vergangenen Wochen kehrt jetzt mal Normalität ins Wettergeschehen ein. 

Der abgelaufene Juni bilanzierte in Österreich ja als der wärmste, trockenste und sonnigste seit Aufzeichnungsbeginn. Ab Sonntag spüren wir jetzt davon erstmal nicht mehr ganz so viel.

 

Morgen bekommen wir noch einmal viel Sonne und Höchstwerte von 27 bis knapp 30°C, am späten Nachmittag und Abend können sich aber bereits erste Schauer und Gewitter bilden, diese sollten aber nicht wirklich kräftig ausfallen. Es kann zwar lokal mal zu Starkregen und stärkeren Windböen kommen, für stärkere Entwicklungen wird morgen aber schlicht die Energie in der Atmosphäre fehlen.

 

Am Sonntag ziehen dann von Beginn an viele Wolken und einige Schauer und einzelne Gewitter durch. Die Sonne zeigt sich eher nur selten und zwischendurch, bei Temperaturen von etwa 20 bis 23°C bleibt es auch deutlich kühler als zuletzt.

 

Zum Montag bleibt es unbeständig und mit 17 bis 20°C noch etwas kühler als am Vortag. Die Folgetage werden dann zwar schon wieder freundlicher und stabiler, allerdings bleiben die Temperaturen mit um die 20°C in der klimatologischen Normalität hängen, manche würden sagen endlich... ;-)

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Heute schwere Unwetter zu erwarten!

Bereits um 10:00 vormittags waren in unserer Region schon vereinzelt bis zu 30°C erreicht worden, bis zum Nachmittag werden es noch einmal 32 bis etwa 34°C, zusätzlich ist die Luft heute sehr feucht. Das und eine herannahende Kaltfront aus Nordwesten die für Hebung und Labilität sorgen wird, sind heute ideale Bedingungen für heftige Gewitter. Bereits am frühen Nachmittag wird es über dem Bergland auslösen, bis zum mittleren und späten Nachmittag sind auch im Alpenvorland und darüber hinaus sehr heftige Gewitter zu erwarten. Die Bedingungen sind heute sehr explosiv, neben Orkanböen über 100 km/h sind heftiger Starkregen und größerer Hagel um 5cm Korngröße möglich! Ich werde versuchen das Ganze im Laufe des Tages up to date zu halten, ansonsten einfach wie immer ein Regenradar der eigenen Wahl verwenden und heute schon im Vorfeld zerbrechliche und fluganfällige Sachen verräumen.

 

Morgen beruhigt sich das Geschehen wieder, nach anfänglichen Wolkenfeldern und letzten Schauern zeigt sich am Nachmittag auch wieder öfter die Sonne und mit Höchstwerten um 25°C ist es auch mal etwas kühler als zuletzt. 

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Am Sonntag wieder extreme Hitze!

Nachdem es heute und morgen etwas mal etwas kühler war und ist, bringt bereits der Sonntag neuerlich für Juni möglicherweise rekordheiße Temperaturen!

 

Das Wochenende bleibt also sehr sonnig, oft ist es sogar wolkenlos. Dazu steigen die Temperaturen morgen wie schon heute auf 27 bis knapp 30°C, am Sonntag dann auf extrem heiße 34 bis 36 oder 37°C, der eben erst aufgestellte Junirekord an der Ettenauer Wetterstation könnte somit neuerlich nach oben verbessert werden!

 

Nach einem nochmal recht heißen Montag tritt der Juli dann aber erstmal auf die Bremse und bringt uns in Folge erstmal  deutlich angenehmere Temperaturen um 25°C. Die Gewitterneigung nimmt zwar insbesondere am Montag Abend und Dienstag stark zu, flächige, ergiebige Niederschläge sind aber weiterhin nicht in Sicht.

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Morgen Höhepunkt der Hitze mit teils über 35°C!

Mit 33,1°C war das heute die zweitheißeste Junitemperatur seit Messbeginn im Juli 2014 an der Wetterstation Ettenau, nur am 24. Juni 2016 war es mit 33,8°C noch etwas heißer. Das werden wir morgen aber wohl deutlich überbieten, ich bin gespannt wie nahe der absolute Rekord vom 7. August 2015 mit damals 36,3°C an  meiner Station rücken wird.

 

Die 30°C Marke wird morgen in den tieferen Lagen schon am späten Vormittag genommen, maximal sind dann bis zum späten Nachmittag bis zu 36, vereinzelt vielleicht sogar 37°C möglich, vor allem nach Westen hin. Dazu scheint von Früh bis spät die Sonne, die Gewitterneigung bleibt äußerst gering.

 

Das ändert sich allerdings am Donnerstag. Es ist zwar wieder heiß bei 30 bis 33°C und zunächst sonnig, allerdings entwickeln sich im Laufe des Tages immer mehr Quellwolken und später sind dann vereinzelt teils heftige Gewitter möglich.

 

Die Höhenströmung dreht damit auf Nordwest und die heißen Luftmassen werden am Freitag und Samstag etwas nach Südwesten zurück gedrängt. Bei uns stellt sich an diesen Tagen wieder sonniges Wetter ein, aber mit 26 bis 29°C wird es nicht mehr so heiß.

 

Dafür sollte am Sonntag bereits wieder sehr heißes Wetter mit Temperaturen von grob 30 bis 34°C vorherrschen, am Montag zum Start in den Juli könnten neuerlich Temperaturen über 30°C zu erwarten sein.

 

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Große Hitze in der letzten Juniwoche!

Ich hoffe am Wochenende haben alle noch einmal kräftig durchgelüftet, nächste Woche steht uns nämlich eine Hitzewelle bevor.

 

So bringen die Tage von Montag bis Donnerstag viel Sonne und mit jedem Tag wird es etwas heißer. Morgen sind es dabei 27 bis etwa 29°C, am Dienstag 29 bis 32°C und Mittwoch sowie Donnerstag in etwa 31 bis 35, lokal vielleicht auch 36°C. Eventuell sind am Donnerstagabend aus dem Bergland heraus ein paar Gewitter möglich, das ist aber noch unsicher.

Zum Freitag dreht die Strömung kurzzeitig etwas mehr auf West und es wird etwas "kühler", die Höchstwerte erreichen bei sonnigen Wetter aber weiterhin sehr warme bis heiße 27 bis 30°C.

Am Samstag erreicht uns dann voraussichtlich langsam wieder ein Schwall sehr heißer Luftmassen, die Höchstwerte sollten in tiefen Lagen verbreitet wieder über 30°C betragen. Sonntag und Montag bringen aus derzeitiger Sicht neuerlich sehr heiße Temperaturen mit um die 35°C, aufgrund der Zeitspanne ist das aber natürlich noch mit einem größeren Fragezeichen verbunden.

Erst danach deuten die Modelle einen Rückgang der Temperaturen auf für die Jahreszeit langsam normalere Werte an.

Man sollte wie immer bei so einem Wetter nicht vergessen keine Kinder, ältere Menschen und Tiere im Auto zu lassen sowie genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auch erwarten wir wieder eine hohe UV - Belastung. Also wenns nicht anders geht, bei langen Aufenthalten in der Sonne nicht den Sonnenschutz vergessen.

 

Nichtsdestotrotz wünsche ich eine schöne, hochsommerlich heiße Juniwoche. :-)

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Heute teils heftiger Starkregen/ Nächste Woche Extremhitze!

Heute Nachmittag sind erneut teils kräftige Gewitter unterwegs. Dabei besteht vor allem die Gefahr von sehr heftigen Starkregen. Da die Gewitter nur sehr langsam ziehen, kann es viel an Ort und Stelle abregnen. Möglich ist auch, dass sich das Ganze zu einem größeren Cluster verbindet und verbreitet recht große Regenmengen zusammenkommen. Die Lage hält insgesamt bis in die Nacht hinein an.

 

Morgen ziehen noch einmal vor allem in der ersten Tageshälfte einige Schauer und Gewitter durch, später beruhigt sich bei Höchstwerten von 20 bis 24°C das Geschehen wieder.

 

Und ab Montag wird dann langsam aber sicher wohl eine der extremsten Hitzewellen die wir jemals mitgemacht haben beginnen. Vielleicht nicht unbedingt von der Dauer, (besonders das europäische EZMWF will es nicht ganz so wild und räumt die extremste Hitze am Donnerstag wieder aus), allerdings von den Temperaturspitzen. Besonders in Richtung Südwest - West und Norddeutschland gibt es extrem brutale Modellrechnungen von 40°C + über mehrere Tage hinweg, etwas auch nur annähernd vergleichbares gab es noch nie. Bei uns im Alpenvorland sind Werte um die 35°C zur Wochenmitte mal recht sicher, eventuell gehts auch noch (deutlich) weiter hoch. Auf jeden Fall hat man solche Modellkarten wie sie uns heute morgen das amerikanische GFS Modell oder gestern Abend das deutsche ICON auftischen in der Art und Weiße noch nicht gesehen. Ob es wirklich so verbreitet so extrem heiß mit verbreiteten Rekorden kommt muss man mit den nächsten Modellläufen noch abwarten. Klar ist aber, es steht uns ein unglaublich heiße Zeit bevor!

 

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Teilweise kräftige Gewitter an Fronleichnam

Morgen zu Fronleichnam ziehen bereits am Vormittag neben sonnigen Abschnitten ein paar Quellwolken durch. Schnell entwickeln sich bei Höchstwerten um 25°C daraus aber teils kräftige Schauer und Gewitter. So könnte am späten Nachmittag eine Gewitterlinie aus Südwesten quer durch unsere Region ziehen. Mit ihr können dann durchaus Böen bis hin zur Sturmstärke, Starkregen und kleinkörniger Hagel dabei sein. Bis zum späteren Abend und der Nacht auf Freitag klingen die meisten Schauer und Gewitter aber wieder ab oder ziehen nach Osten weiter. 

 

Die Tage von Freitag bis Sonntag verlaufen dann bei Höchstwerten zwischen 20 und 25°C insgesamt sehr unbeständig. Neben sonnigen Abschnitten entwickeln sich im Tagesverlauf auch einige Schauer und Gewitter, die vor allem am Samstag auch kräftiger ausfallen können. 

 

Nächste Woche kündigt sich aus derzeitiger Sicht eine Hitzewelle der kräftigeren Sorte an. Teils werden Luftmassen um 25°C in ca. 1500m aus Afrika advehiert, so etwas kommt bei uns dann doch recht selten vor. Höchstwerte um 35°C im Flachland (mit Föhnunterstützung eventuell sogar noch etwas mehr) würden dann an der Tagesordnung stehen. Darauf schauen wir aber in den nächsten Tagen noch genauer.

 

Und weil noch etwas Platz zwischen den Zeilen ist schauen wir uns noch kurz das Ensemblediagramm vom aktuellsten GFS Lauf an ;)

(Kurz zur Erklärung: Die oberen Linien stellen die berechneten Temperaturen in ca. 1500m dar, die unteren die Niederschläge in 6 Stunden Schritten, Dicke Grüne Linie = Hauptlauf, Dicke Rote Linie = Langjähriges Mittel von 1981 bis 2010, Dicke Weiße Linie = Mittel aller Berechnungen)

 

Wir sehen einen Rückgang an diesem Wochenende auf ca. jahreszeitübliche Werte mit teils kräftigen Niederschlägen in Form von Schauern oder Gewittern, nächste Woche dann neuerlich (extrem) weit überdurchschnittliche Werte bei praktisch keinen Niederschlägen. /Quelle: wetterzentrale.de

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Der Juni bleibt hochsommerlich

 

Nachdem der Juni mit nur lokalen Ausnahmen in unserer Region bislang teils extrem trocken verlaufen ist, fragen sich mittlerweile nicht mehr nur die Landwirte wann es mal wieder zu einem kräftigen Regenereignis kommt. Eins kann man jetzt schon sagen, in den nächsten 10 bis 14 Tagen ist eine Dauerregenlage mit flächigen Niederschlägen mal praktisch auszuschließen. Übrigens, wenn man bedenkt, dass der Juni aktuell bei Temperaturabweichungen von 3 bis über 5°C (!) im Plus abschneidet, wirken die 1 bis 2°C Minus vom Mai wie ein Lecherlschaß....

 

Im Gegenteil, die nächsten Tage von Dienstag bis Donnerstag bringen wieder viel Sonne und teils heiße Temperaturen. Morgen sind es etwa 25 bis 28°C, am Mittwoch schon wieder 28 bis etwa 31 oder 32°C. Am Donnerstag sind es bis zum mittleren und späteren Nachmittag ähnliche Werte wie am Vortag. Die Schauer und Gewitterneigung steigt immerhin mit jedem Tag etwas an. Morgen sind es nur einzelne Schauer und Gewitter im Bergland, am Mittwoch treten diese dann im Bergland schon häufig auf, eventuell sind dann auch im Flachland mal vereinzelt ein paar konvektive Entwicklungen möglich. Am Donnerstag zu Fronleichnam sind dann ab den Nachmittagsstunden auch im Flachland kräftige Gewitter möglich.

 

Die Tage von Freitag bis Sonntag bringen etwas Abkühlung bei Temperaturen von etwa 22 bis 26°C am Freitag und grob 20 bis 25°C am Wochenende. Dazu sind auch immer mal wieder ein paar Schauer und

 Gewitter möglich, wie immer bei solchen Lagen wird dabei aber nicht jeder nass.

 

Insgesamt sollte man das Wochenende wohl zum Durchlüften nutzen, nächste Woche kündigt sich bereits die nächste heiße Wetterlage an. 

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Kommende Nacht sehr warm/ Morgen teils kräftige Gewitter

Quelle: kachelmannwetter.com

 

 

Nach einem sehr heißen Tag mit Temperaturen häufig über 30°C erwartet uns jetzt auch noch eine sehr warme Nacht. Durch hohe Wolkenfelder und weiter mäßigen bis kräftigen Ost- bis Südwind sinken die Temperaturen verbreitet nicht unter 20°C, in den Föhnstrichen sogar 25°C! Eine sogenannte Tropennacht steht uns also bevor. Oben sind dabei die Temperaturen morgen um 5 Uhr Früh laut dem Super - HD Modell zu sehen.

 

Morgen greift dann am Vormittag kräftiger Westwind durch und lässt noch für einige Zeit die Sonne scheinen, die Temperaturen steigen noch einmal auf 26 bis 30°C (heißer nach Osten hin, kühler nach Westen). Bereits ab dem frühen Nachmittag sind dann über dem Bergland erste teils kräftige Gewitter möglich. Im Laufe des Nachmittags und Abends sollten diese mit der südlichen Höhenströmung nach Norden und Nordosten über das Alpenvorland  in Richtung Bayerwald und Mühlviertel ziehen. Teilweise werden dabei durchaus unwetterartige Dinge von den Modellen gerechnet, im Laufe des morgigen Tages folgen bei Bedarf dazu noch Updates. Möglich ist auch, dass sich über Nacht in unserer Region teilweise Gebiete mit Starkregen und eingelagerten Gewittern halten, lokal sind dann durchaus große Regenmengen möglich.

 

Am Sonntag geht es dann zwar relativ warm bei 19 bis 23°C, aber auch unbeständig weiter. Neben etwas Sonne ziehen einige dichte Wolkenfelder und zahlreiche Schauer und Gewitter durch.

 

Nächste Woche kündigt sich dann bereits wieder eine neue sehr sommerliche Lage bei Temperaturen von 25 bis 30°C und viel Sonne an. Schauer und Gewitter ziehen sich wieder ins Bergland zurück.

 

 

 

 

 

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Freitag sehr heiß, Samstag Gewitter mit Abkühlung

Der Juni macht bislang als ersten Sommermonat seinem Namen alle Ehre, an der Wetterstation Ettenau wurde bislang an 11 von 12 Tagen ein meteorologischer Sommertag (Tmax >25°C) registriert, an zwei Tagen gab es sogar einen Hitzetag (Tmax >30°C). Die Ausläufer einer Kaltfront haben jetzt am Nachmittag mit kräftigen Westwind für Abkühlung gesorgt (zuvor wurde an meiner Station noch das bisherige Jahresmaximum von 31,1°C gemessen!), in den nächsten Tagen kehrt die Hochsommerwärme aber bereits wieder zurück.

 

Morgen gibt es vor allem in der 2. Tageshälfte wieder viel Sonne, die Gewitterneigung bleibt auch im Bergland gering. Die Höchstwerte erreichen 25 bis 28°C.

 

Am Freitag erwartet uns der bislang heißeste Tag des Jahres!. Im Flachland unterhalb von 500m sollte der 30er überall fallen, in den heißen Flusstälern sind teils sogar 32 bis 34°C zu erwarten. Dazu gibt es wieder viel Sonne, selbst im Bergland sollte man ohne ein lokales Gewitter den Tag abschließen.

 

Am Samstag bekommen wir vor allem nach Osten hin wieder sehr warme bis heiße Temperaturen, in Richtung östliches Innviertel kann der 30er nochmal fallen, im westlichen Oberbayern ist es schon nicht mehr ganz so heiß. Dazu sind im Laufe des Nachmittags und Abends im Vorfeld einer Kaltfront von Süden und Westen her wieder Gewitter möglich, die teilweise unwetterartig ausfallen können. Klar ist aber, dass man dazu 3 Tage im voraus noch keine genauen Details nennen kann, das wird wie immer auf die Kurzfrist hinauslaufen.

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Auch in den nächsten Tagen heiß

Ganz so sonnig wie erwartet ist dieser Pfingstmontag ja bislang nicht verlaufen, die Temperaturen sind aber mit über 25°C trotzdem sehr hoch und es ist recht schwül. Gewitter sind heute grundsätzlich nicht auszuschließen, die Bedingungen wären eigentlich richtig "explosiv" für stärkere Entwicklungen, ob dieses Potential heute noch ausgeschöpft wird wird man in den nächsten Stunden sehen.

 

In den nächsten Tagen geht es dann recht sonnig und mit Temperaturen oftmals um 30, am Freitag sogar teilweise bis zu 33 oder 34°C sehr heiß weiter. Die hochsommerlichen Temperaturen rühren aber nicht aus einem stabilen Hoch, sondern aus eine Tiefvorderseite. Die Grenze zu unwetterartigen Gewittern wird dabei ungefähr irgendwo über Westbayern und Baden Würtemberg liegen, eventuell ist dann auch mal das westliche Oberbayern noch mit dabei. Weiter östlich bleibt die Schichtung etwas stabiler, bei uns sind aber vor allem im Bergland teils kräftige Hitzegewitter möglich. Nicht auszuschließen dass sich so eines mal ins Flachland verirrt, bei Bedarf versuche ich euch natürlich rechtzeitig zu informieren. ;-)

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Pfingsten wird hochsommerlich

Gestern war es soweit und an der Wetterstation Ettenau gab es zum ersten Mal in diesem Jahr 30°C. 

Heute hat es mit lebhaften Westwind bereits spürbar abgekühlt, allerdings reichte es kaum für einen nennenswerten Schauer/ Gewitter. Dies könnte sich heute im Verlauf des späten Nachmittags und Abends ändern, hier berechnen manche Modellläufe durchaus auch kräftige Gewitterzellen aus den Alpen heraus. Manche Modelle zeigen das allerdings kaum, sodass man die Geschichte noch abwarten muss. 

 

Morgen Freitag lösen sich dann etwaige Restwolken rasch auf und uns erwartet ein sonniger Tag mit Höchstwerten um oder über 25°C. Die Schauer- und Gewitterneigung bleibt sehr gering.

 

Am Samstag ziehen schon von Beginn an dichtere Wolken durch, es sollte aber nur vereinzelt mal für einen unergiebigen Schauer reichen. Erst in der 2. Tageshälfte wird sich auch die Sonne wieder häufiger zeigen. Mit 19 bis 22°C ist es auch wieder kühler. Pfingstsonntag und Montag bringen allerdings wieder hochsommerliches Juniwetter mit Temperaturen an die 30°C und viel Sonne, eventuell mischen am Montag wieder ein paar Gewitter mit.

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Dienstag und Mittwoch sonnig, zum Donnerstag kräftige Gewitter möglich

Den ersten 30er des Jahres knapp verpasst hat heute die Wetterstation Ettenau mit maximal 29,7°C. (Im letzten Jahr gabs diesen übrigens am 29. Mai)

Morgen und Mittwoch erwarten uns bei strahlenden Sonnenschein ähnliche Temperaturen, eventuell fällt am Mittwoch der 30er etwas häufiger. Die Gewittergefahr bleibt sehr gering.

 

Am Donnerstag erwarten uns allerdings deutlich mehr Quellwolken und im Tagesverlauf auch einige Schauer und Gewitter die auch heftiger mitsamt Starkregen, kleinkörnigen Hagel und Sturmböen ausfallen können. Die Temperaturen liegen mit 22 bis knapp 25°C nicht mehr so hoch, dafür wird es umso schwüler.

 

Der Freitag sollte dann schon wieder Wetterbesserung mit Temperaturen über 25°C und mehr Sonnenschein bringen. Das Pfingstwochenende ist insgesamt noch sehr unsicher.

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Auch in den nächsten Tagen sonniges und sommerlich warmes Juniwetter

In den kommenden Tagen bleibt es beim sonnigen und später sogar teils heißen Sommerwetter im Juni.

Über Westeuropa vertieft sich in den kommenden Tagen ein Langwellentrog nach Süden und schaufelt an seiner Vorderseite sommerlich warme bis heiße Luftmassen in den Ostalpenraum.

 

So bringen die Tage von Sonntag bis Mittwoch nahezu ungetrübten Sonnenschein und sommerliche Temperaturen von 26 bis 29°C, Dienstag und Mittwoch sollten dann da und dort auch die 30°C fallen.

Die Luftmasse wird allerdings zunehmend feucht und labil und neigt besonders am Donnerstag zu Schauern und Gewittern.

 

Im weiteren Verlauf sieht es dann weiterhin nach sommerlichen, aber nicht ganz beständigen Juniwetter aus.

 

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Der Juni bringt den Sommer!

Pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn zum 1. Juni stellt sich nun eine hochsommerliche Wetterlage ein, die nächste Woche zum ersten Mal in diesem Jahr Temperaturen über 30°C bringen wird.

Heute Nachmittag sollten die Wolken noch etwas auflockern, letzte Schauer klingen ab und die Höchstwerte erreichen um die 20°C.

 

Morgen Samstag zum Start in den Juni geht sich dann vor allem in der 2. Tageshälfte viel Sonne aus, einzelne Schauer und Gewitter bleiben die Ausnahme und treten am ehesten im Bergland auf. Die Temperaturen steigen auf 23 bis etwa 26°C.

 

Der Sonntag wird dann wieder sehr sonnig und sommerlich warm bei Höchstwerten um 25°C, dazu bleibt auch das Schauer- und Gewitterrisiko sehr gering.

 

Nächste Woche gelangen wir aufgrund eines stark ausgeprägten Langwellentrogs über Westeuropa in eine heiße Südwestlage. Bereits ab Montag sollte sich da und dort der 30er ausgehen, im Verlauf wird es dann sogar noch etwas heißer, allerdings wird die Luft zunehmend schwül, dadurch treten im Verlauf der nächsten Woche auch häufiger mal Gewitter auf. Wo, wie, wann lässt sich natürlich noch nicht genau sagen. ;-)

 

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Warnung vor ergiebigen Dauerregen

Leider ist nur eine Woche nach der letzten Warnung auch diese Woche wieder eine notwendig. Beginnend mit der kommenden Nacht erwartet uns neuerlich sehr viel Regen. Bis Mittwoch Abend erwarten uns im Flachland verbreitet 50 bis 70mm Regen, im Nordstau 80 bis 120mm. Aufgrund der Vorgeschichte der letzten sehr nassen Woche ist die Überflutungsgefahr hoch, besonders kleinere und mittlere Flüsse können im Laufe der nächsten Tage über die Ufer treten. Das meiste an Niederschlag erwartet uns dabei schon heute Nacht und morgen tagsüber. Die Schneefallgrenze liegt dabei um 2000m, etwas tiefer eventuell am Mittwoch.

Die Niederschläge lassen im Laufe des Mittwochs langsam nach.

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Nächste Woche erneut kräftige Regenfälle

Nächste Woche wird es erneut einiges an Regen geben und somit die Hochwassergefahr wieder ansteigen.

Dabei bringt uns ein Mittelmeertief bereits ab etwa Montag Nachmittag teils kräftige Niederschläge, davor kann auch noch die Sonne hervorkommen und die Temperaturen steigen auf um die 20°C, im Laufe des Nachmittags/ Abend kühlts aber zügig ab.

Bis Mittwoch Abend werden in den Wettermodellen derzeit Mengen von um die 40 bis 70mm im Flachland und 80 bis etwas über 100mm im Nordstau berechnet. Dienstag und Mittwoch fallen wie schon in der letzten Woche ins Wasser und bleiben bei maximal 12 bis 14°C recht kühl. Dieses mal fällt aber etwas weiter herunter der Niederschlag in Form von Schnee als bei der letzten Lage, in wiefern sich das auf die Abflussmengen auswirkt muss man abwarten. Eine kleinere Hochwasserlage ist aber jedenfalls wieder im Bereich des Möglichen, vor allem da die Böden nun gesättigt sind. 

 

Die obigen Modellkarten zeigen die berechneten Mengen nach ICON, EZMWF und GFS bis Mittwoch Abend. Quelle: kachelmannwetter.com

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Ab morgen schönes und warmes Maiwetter

Die angehängte Summenkarte (Quelle: kachelmannwetter.com) zeigt die üppigen Regenmengen der vergangenen 48h zwischen Montagfrüh und Mittwochfrüh. Die Hotspots lagen aber zum Glück und wie vorhergesagt weiter westlich zwischen dem südöstlichen Rosenheim und dem Allgäu. Nun geht es erstmal deutlich ruhiger und freundlicher weiter.

 

Ab morgen dürfen wir uns auf einiges an Sonne und trockenes Wetter einstellen, dazu erreichen die Temperaturen für die Jahreszeit übliche Werte um 20°C. Allerdings mischen ab Samstag wieder mehr Quellwolken mit und am Sonntag sind dann überall wieder Schauer und Gewitter möglich.

 

Die nächste Woche wird dann insgesamt wieder unbeständiger, das ist aber heute noch Zukunftsmusik und recht unsicher ;-). 

 

 

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Update zum Starkregenereignis von 20.5. - 23.5.2019

Die Lage wird langsam deutlicher. Die Modelle haben nun den Niederschlagsschwerpunkt ins Allgäu gelegt, dort sind in Staulagen teils Mengen bis zu 200 mm und darüber möglich. In unserer Region kommen demnach ebenfalls beachtliche 100 bis 150 mm bis Donnerstag in den Nordstaulagen zusammen, im Flachland werden die Mengen ca. bei 50 bis 80mm liegen. Achtung, wie alles beim Wetter sind diese Mengen "ohne Gewähr", möglich das punktuell auch mehr oder weniger fällt! 

Das Meiste davon fällt bereits ab Morgen Nachmittag/ Abend bis Dienstag Nachmittag, danach nimmt der Niederschlag im Flachland eher Schauerform an, am Alpenrand kann sich dieser aber weiter stauen, allerdings mit nachlassender Intensität. 

Da die Schneefallgrenze bei etwa 2000 bis 2400m liegen wird, wird auch noch einiges an Schmelzwasser mit hinzukommen. Dadurch halte ich eine kleinere Hochwasserlage zumindest mal für wahrscheinlich, ob sich das Ganze auch großflächiger entwickelt, lässt sich noch nicht sagen. Auf jeden Fall kommt da im Einzugsgebiet von Donau, Inn und Salzach einiges an Niederschlag auf uns zu.

 

Gut dargestellt wird die Lage auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes. In unserer Region bedeutet Lila (grob) Mengen zwischen 90 und 140mm, Rot 50 bis 80mm und Orange 35 bis 50mm bis Mittwochfrüh.

Quelle: dwd.de

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Mögliches Starkregenereignis Dienstag/Mittwoch

Uns wird nächste Woche am Dienstag/Mittwoch mit recht großer Wahrscheinlichkeit einiges an Niederschlag bevorstehen. Nur die Frage ob halbwegs moderate Mengen oder "hochwasserauslösende" Starkniederschläge bleibt weiter ungeklärt.

 

Die synoptische Lage ist dabei schon relativ sicher: Innerhalb eines Langwellentroges über Westeuropa (der uns ja das warme und freundliche Wochenende bringt und brachte) spaltet sich schon aktuell ein Tief ab, das sich langsam im Grenzgebiet Frankreich/Spanien über Südfrankreich in den Golf von Genua bewegt.

 

Situation nach Icon 6z vom 18.5. für Montagfrüh:

Das Tief verlagert sich daraufhin bis Dienstag Mittag mit seinem Kern knapp östlich von Österreich und sorgt so für eine nordöstliche Anströmung und folglich zu Stauniederschlägen im Ostalpenraum:

Karten: wetterzentrale.de

 

Der grobe Fahrplan ist also vorgezeichnet, die feinen Details sind noch abzuwarten. Die genaue Zugbahn des Tiefs wird von Modelllauf zu Modelllauf noch unterschiedlich berechnet. Mal liegt der Niederschlagsschwerpunkt in unserer Region, mal über Baden Württemberg, ein anderes Mal über Ostdeutschland. Das etwas im Busch ist, zeigt allein schon der Extremwetterindex des meist eher defensiven europäischen EZMWF Modells. Dieser berechnet für die 24h Niederschlagsmengen vom Morgenlauf nächsten Mittwoch Werte von 0,8 bis 0,9 (1 ist der höchste Wert). Eine nicht alltägliche Rechnung. Kein Wunder bei wirklich sehr nassen Luftmassen, das berechnete atmosphärische Niederschlagswasser liegt am Dienstag bei 25 bis teils 30mm, Werte die man sonst eher bei potentiellen Schwergewitterlagen vorfindet.

Die defensivsten Modellrechnungen geben im Moment etwa 20 bis 30mm bis Mittwochabend im Flachland und 40 bis 60mm im Nordstau her. Den Vogel schießt im Moment der aktuelle GFS Lauf ab (beim Verfassen der 6z Lauf). Dieser bringt im Nordstau teils 120 bis 150mm Regen und selbst im Flachland 80 bis 100mm. Das würde dann schon für größere Probleme sorgen. Eine weitere Problematik stellt die Schneefallgrenze und aktuelle Schneelage im Gebirge dar. Besonders oberhalb von 1500m liegt ja immer noch einiges an Schnee, die Schneefallgrenze liegt bei diesem (möglichen) Starkregenereignis allerdings bei um oder auch etwas über 2000m. Da würde also auch noch viel Schmelzwasser mit in die Flüsse gespült.

 

Man sollte aber noch nicht in Panik verfallen. Es bleiben weiter nur Modellrechnungen und solche Tiefs sind einfach auch verdammt unberechenbar, da kann sich sowohl in die eine als auch die andere Richtung noch viel tun. Eine schwächere Hochwasserlage halte ich derzeit aber für sehr wahrscheinlich, ob sich daraus noch mehr entwickelt muss man abwarten. In den nächsten Tagen werde ich das weiter verfolgen und Updates zur kommenden Lage posten.

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Wochenendwetter: Freitag und Samstag freundlich und warm, ab Sonntag unbeständig

Nachdem die meisten Niederschläge in den letzten 48h dann doch großteils ausgeblieben sind (Mittelmeertiefs sind halt wie schon mal geschrieben einfach eine Sache für sich ;-) ) stellt sich nun vorübergehend warmes und freundliches Maiwetter ein. 

 

Morgen Freitag und auch am Samstag erwartet uns frühsommerlich warmes Wetter mit 18 bis 20°C morgen und 20 bis 23 oder 24°C am Samstag. Dazu ist auch einiges an Sonne dabei, nur am Samstag Abend könnten ganz im Westen und im Bergland  unserer Region ganz vereinzelt lokale Schauer und Gewitter auftreten, dies aber wirklich nur vereinzelt.

Am Sonntag wird es dann zunehmend schwül. Die Temperaturen erreichen ähnliches Niveau wie am Samstag und anfangs wird sich auch noch länger die Sonne zeigen. Allerdings bilden sich schon deutlich mehr Quellwolken im Tagesverlauf und gegen Abend sind dann auch im Flachland einige Schauer und Gewitter zu erwarten, teilweise fallen diese dann auch kräftig aus. Die Hauptgefahr besteht vor allem durch Starkregen, da die Zellen nur langsam ziehen.

 

Nächste Woche geht es dann unbeständig und wieder etwas kühler weiter, besonders Dienstag und Mittwoch könnten sogar sehr nass werden, dazu aber in den nächsten Tagen mehr.

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Morgen regnerisch und kühl

Morgen und zum Teil auch noch der Donnerstag bringen uns noch regnerisches Wetter, danach wird es deutlich wärmer und freundlicher.

 

So ziehen morgen schon von Beginn an dichte Wolken durch und bringen immer mal wieder etwas Regen. In der Früh und am Vormittag ist sogar bis auf ca. 700 bis 800m herab Schneefall möglich, im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze wieder auf 1000 bis 1200m. Die Niederschläge werden dann zum Abend hin aus Nordosten langsam auch stärker. Es bleibt für Mitte Mai ausgesprochen kühl mit höchstens 6 bis 9°C. 

 

Am Donnerstag dominieren wieder dichte Wolken das Bild, anfangs fällt auch noch Regen. Dieser schwächt sich aber rasch ab und hört bis zum frühen Nachmittag, abgesehen von letzten Schauern, wieder auf. Die Regenmengen bis Donnerstagnachmittag sind dabei in unserer Region recht unterschiedlich. Im westlichen Oberbayern sind es wahrscheinlich nur ein paar Liter, im westlichen Innviertel schon 10 bis 15, im östlichen Innviertel sogar 20 bis 30 Liter auf den Quadratmeter. Im Alpenstau kann generell wieder etwas mehr fallen. Die Höchstwerte bleiben sehr kühl und liegen bei ca. 8 bis 11°C.

 

Freitag und Samstag bringen uns aus derzeitiger Sicht dann recht schönes Wetter. Schauer und Gewitter sollten nur vereinzelt und wenn dann über dem Gebirge auftreten. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 bis 18°C am Freitag und 20 bis 23°C am Samstag. Der Sonntag gestaltet sich aus heutiger Sicht dann etwas unbeständiger bei ähnlichen Temperaturen wie am Vortag, die Details sind aber noch unsicher.

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Auch nächste Woche kühl, zur Wochenmitte auch nass

Für viele wars natürlich nicht gerade ideal, dass ausgerechnet der heutige Muttertag so massiv ins Wasser gefallen ist und auch noch weiter fällt. Der Niederschlag war heute ergiebiger und längeranhaltender als gedacht, wie man auf der Karte mit den Regensummen der vergangenen 24 Stunden sieht (Quelle: kachelmannwetter.com). So fielen z.B. bis dato bis zu 37mm im westlichen Oberbayern, 31mm in Seebruck am Chiemsee oder 19mm in Sankt Kollmann bei Ried. An der Wetterstation Ettenau waren es bis jetzt 27mm, so viel gabs seit 14. September letzten Jahres nicht mehr an einem Tag (damals 37,8mm). Allerdings damals nur lokal durch Starkregen, so eine Menge alleine durch Dauerregen gab es schon seit 6. August 2017 nicht mehr. Die Natur dankt aber recht herzlich und die Trockenheit sollte nun fürs Erste beendet sein.

Einen Trost für alle die sich nach wärmeren Temperaturen sehnen gibts aber, ab nächstem Wochenende sollte es nun doch nachhaltig warm mit Temperaturen um 20°C oder darüber werden. ;)

Zuvor gehts aber noch einmal durch eine recht kalte und auch im Verlauf wieder nasse Woche.

 

Morgen Montag starten wir noch mit dichten Wolken, diese sollten aber immer öfter aufreißen und der Sonne auch mal etwas Platz geben, dazu ziehen nur vereinzelt ein paar Schauer durch. Mit 11 bis 14°C wird es auch etwas milder.

 

Am Dienstag recht ähnlich (mit etwas mehr Schauern als am Montag), allerdings besteht, wenn es in der Nacht länger aufklart, in der Früh noch Bodenfrostgefahr! 

 

Zum Mittwoch geraten wir dann wieder unter den Einfluss eines Mittelmeertiefs, im Tagesverlauf ziehen aus Nordosten dichtere Wolken auf und bringen neue Regenfälle. Wie stark Diese ausfallen lässt sich noch nicht sicher sagen, solche Mittelmeertiefs sind immer eine Sache für sich und bereiten den Modellen große Schwierigkeiten.  Mit Höchstwerten nur mehr um 10°C wird es auch wieder kühler.

 

Der weitere Verlauf ist vom Wettercharakter her noch etwas unsicher. Nach Abzug des Regens am Donnerstag bei kühlen Temperaturen zeigt sich am Freitag schon häufiger die Sonne bei etwas wärmeren Wetter. Am Wochenende sind wohl recht sicher Temperaturen um oder etwas über 20°C zu erwarten. Der schönere Tag wird dabei aus derzeitiger Sicht der Samstag, am Sonntag können dann schon wieder einige Schauer und Gewitter mit dabei sein.

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Morgen Nachmittag teils kräftige Schauer und Gewitter

In der Nacht auf Sonntag erreicht uns bereits die nächste kräftige Kaltfront und bringt am Sonntag wieder Regenfälle.

 

Morgen Samstag starten wir noch recht freundlich in den Tag. Recht bald sollten sich aber immer mehr Quellwolken bilden, ab den Mittagsstunden sind dann aus Westen teils kräftige Regenschauer und Gewitter zu erwarten. Lokal wirds da durchaus mal zu Starkregen kommen, bei stärkeren Gewitterzellen sind dann auch Sturmböen nicht ausgeschlossen. Bis zum frühen Nachmittag steigen die Temperaturen noch auf etwa 15 bis 18°C, dann kühlt es aber mehr und mehr ab.

 

Der Muttertag wird dann wettermäßig der schlechteste Tag der Woche. Von der Früh weg überwiegen dichte Wolken und es regnet vor allem bis Mittag teils auch recht kräftig, später zeiht sich der Regen langsam an die Alpen und nach Osten zurück, die Sonne sollte sich im Flachland dennoch kaum bis gar nicht mehr zeigen. Die Schneefallgrenze liegt dabei bei um die 1000m, es schneit also wieder recht weit herunter. Dementsprechend verhaltend fallen die Höchsttemperaturen von 9 bis maximal 11°C aus.

Insgesamt werden bis Sonntag Abend verbreitet 20 bis 40mm Niederschlag berechnet, im Alpenstau auch 40 bis 70mm. Auf die genauen Mengen vor Ort kommts dann auch drauf an, ob man am Samstag von einem Gewitter getroffen wird. ;)

 

Die neue Woche startet am Montag dann mit einem Mix aus Sonne, Wolken und dem ein oder anderen Schauer, der sich in der Höhenkaltluft bilden sollte. Es bleibt kühl mit etwa 10 bis 13°C.

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Unbeständig bleibt der Mai

Es geht jetzt in den nächsten Tagen deutlich bergauf mit den Temperaturen. Stammen die aktuellen Luftmassen noch aus der Polregion mit knappen Minusgraden auf ca. 1500m, erreichen uns zum Mittwoch bereits wieder Luftmassen aus Südwesten mit dann um die +10°C auf dieser Höhe.

 

Der schönste Tag der Woche wird dabei der morgige Dienstag, die Schauerneigung ist sehr gering und gleichzeitig bekommen wir einiges an Sonne. Dazu steigen die Temperaturen wieder an und erreichen etwa 13 bis 16°C. 

Am Mittwoch sollte uns dann der wärmste Tag der Woche bevorstehen, die Luft erwärmt sich im Tagesverlauf auf 18 bis 21°C, allerdings ziehen schon untertags immer wieder dichtere Wolkenfelder durch, bei denen sich die Sonne schon recht schwer tut durchzukommen. In der Nacht auf Donnerstag erreichen uns dann wieder neue Schauer.

 

Am Donnerstag geht es dann recht unbeständig mit einigen Schauern und auch einzelnen Gewittern weiter, zwischendurch zeigt sich aber auch die Sonne. Dazu ist es wieder kühler mit höchstens 14 bis 17°C.

 

Auch am Freitag bleibt es unbeständig mit Sonne und Schauern im Wechsel, allerdings sollte es insgesamt weniger Niederschlag als am Donnerstag geben und mit 15 bis etwa 19°C wird es auch eine spur milder.

 

Das Wochenende bringt dann eine neue kräftige Kaltfront zum Sonntag, im Vorfeld sind am Samstag neuerlich Schauer und Gewitter mit dabei. Es bleibt insgesamt kühl.

 

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Morgen Früh am Alpenrand bis in tiefe Lagen Schneefall

Nachdem in den letzten Stunden noch etwas die Sonne hervorgekommen ist, verdichten sich jetzt am Nachmittag wieder die Wolken und es ziehen immer mehr Regenschauer durch, die Schneefallgrenze liegt zunächst noch bei etwa 1500m, sinkt aber bis zum Abend schon auf ca. 1000m. Eventuell sind am Nachmittag sogar ein paar Gewitter mit eingelagert. Die höchsten Temperaturen werden schon aktuell erreicht mit bis zu 15°C, im Laufe des Tages kühlt es dann ab.

 

In der kommenden Nacht und morgen Früh regnet es dann südlich einer Linie Rosenheim - Salzburg - Wels, dabei sinkt die Schneefallgrenze bis morgen Früh teils bis in tiefe Lagen. Achtung, oberhalb von 500 bis 600m kann das Ganze dann liegenbleiben und hier ist teils gefährlicher Schneebruch möglich!

Nördlich davon klingen die Niederschläge bereits in der Nacht ab und es ziehen nur mehr wenige Schauer durch.

Morgen tagsüber lassen die Niederschläge auch am Alpenrand langsam nach und nehmen Schauerform an, auch im Flachland ziehen dann wieder Schauer durch, teils kann sich dann bis in tiefe Lagen auch mal Graupel oder eine nasse Schneeflocke dazumischen, generell steigt aber die Schneefallgrenze wieder auf 600 bis 800m. Dazwischen zeigt sich aber auch die Sonne und mit höchstens 6 bis 9°C wird es zwar kühl, aber nicht mehr ganz so kühl wie noch letztens erwartet.

 

Aufpassen heißt es dann für alle Landwirte, Botaniker und Hobbygärtner in der Nacht auf Montag, bei längeren Aufklaren ist hier durchaus Bodenfrost, in ungünstigen Lagen (Ettenau ;) ) auch Luftfrost möglich!

In der Folge geht es dann auch nächste Woche zwar langsam milder, aber unbeständig weiter.

 

Das Bild entstand übrigens am 24.4.2016, damals hatte es auch sehr spät sogar noch bis in die Ettenau herunter für Schneefall gereicht.

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In der kommenden Nacht einige Schauer

Satellitenbild: dwd.de

 

Wie auf dem Satellitenbild zu sehen liegt die Kaltfront aktuell im nördlichen Drittel Deutschlands, vorlaufend haben sich in der warmen Mailuft schon Schauer und einzelne Gewitter über Südwestdeutschland gebildet. Diese werden in den Abend und Nachtstunden auch bei uns häufiger. 

Morgen starten wir dann schon deutlich kühler mit trüben und teilweise auch nassen Wetter in den Tag, im Tagesverlauf ziehen dann weitere Schauer durch bei höchstens 12 bis 15°C. Zwischendurch kann sich aber auch mal etwas die Sonne zeigen.

 

Die Aussichten fürs Wochenende haben sich insofern geändert, als dass der Samstag der mildere Tag bleibt. Allerdings scheint auch hier die Sonne kaum bis gar nicht und im Laufe der zweiten Tageshälfte ziehen wieder neue Niederschläge auf. Die Höchstwerte erreichen zuvor noch 10 bis 12°C, es kühlt aber im Tagesverlauf immer mehr ab. 

Zeitgleich sinkt die Schneefallgrenze deutlich. Liegt Diese am Samstag Abend noch bei gut 1000m, könnte es nach derzeitigen Stand sogar bis in recht tiefe Lagen Sonntag Früh und am Vormittag eine weiße Überraschung geben. ;)

Das ist aber noch unsicher (vor allem dann wie weit die Schneefallgrenze wirklich absinkt).

Relativ sicher aber bleibt auch der Restsonntag dann trüb mit weiteren Regenfällen, die Schneefallgrenze dürfte im Tagesverlauf wieder auf etwa 800m ansteigen. Die Temperaturen bleiben bei höchstens 5 bis 8°C sehr gedämpft.

 

Die Temperaturen kommen dann auch nächste Woche nur langsam aus dem Quark, dabei ist auch weiterhin mit Regenfällen zu rechnen.

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Am Wochenende kräftiger Kaltlufteinbruch

Großwetterlage nach GFS12z vom 30.4.19 für Samstag den 4.5.19 vormittags: Zwischen tiefen Luftdruck über Skandinavien und einem kräftigen Hochdruckkeil über dem Ostatlantik bis nach Grönland fließen kalte Luftmassen nach Mitteleuropa/ Karte: wetterzentrale.de

 

Am Wochenende erreichen uns für Anfang Mai ungewöhnlich kalte Luftmassen aus Norden, teilweise können sich dann bis auf etwa 500m herab Flocken dazumischen. ;)

Heute Abend ziehen aus Nordosten noch ein paar Schauer und Gewitter durch, diese scheinen auch recht kräftig zu sein mitsamt Starkregen und lokal eventuell sogar kleinkörnigen Hagel.

Der morgige 1. Mai bringt dann recht freundliches Wetter, die Sonne dürfte doch recht häufig und lange scheinen, die Aussichten haben sich dahingehend nochmal gebessert. Dazu ists bei Temperaturen um oder etwas über 15°C auch nicht mehr so kühl. 

Der Donnerstag wird der schönste Tag der Woche, es erwarten uns viel Sonne und Temperaturen bis zu etwa 20°C. Gegen Ende des Tages nimmt die Bewölkung aber langsam zu.

Am Freitag erreicht uns aber bereits in den Frühstunden eine neue Kaltfront, diese bringt wieder Regen und Abkühlung, die Höchstwerte nur mehr knapp über 10°C, dazu ziehen im Tagesverlauf immer wieder Regenschauer durch.

Das Wochenende bringt dann sehr kühles Wetter mit kaum mehr 10°C (am Samstag dabei am kühlsten) lebhaften Nordwestwind und einigen Schauern, teilweise gibts dann Graupel und Schneeflocken bis in tiefe Lagen herab. 

Insgesamt schaut die kommende Lage sehr zäh aus, auch bis weit in die neue Woche hinein würden nach neuesten Modellrechnungen die Temperaturen nur zögerlich ansteigen.

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Montag und Dienstag teils kräftiger Regen

Morgen Montag und am Dienstag ist (endlich) mal wirklicher Regen in Sicht. Ein Tief über Südosteuropa bringt uns die nötige Feuchte und Hebung und lässt es recht ordentlich regnen. Angehängt sind 3 verschiedene Modellrechnungen mit den summierten Regenfällen bis Dienstag Abend, verbreitet fallen also 15 bis 30, im Stau der Alpen auch 40 bis 70mm Regen. Die Schneefallgrenze liegt übrigens besonders in der Nacht auf Dienstag bei etwa 1000 bis 1200m und steigt erst im Verlauf des Dienstags langsam an, oberhalb von etwa 1300 bis 1500m kommen also einige Zentimeter Neuschnee zusammen.

 

So starten wir also morgen trüb, aber zunächst (abgesehen von ein paar unergiebigen Schauern) noch trocken in die neue Woche. Ab den frühen Nachmittagsstunden kommen aber aus Nordosten immer öfter Regenfälle auf, bis zum Abend sollte es sich vor allem am Alpenrand richtig eingeregnet haben. Die Höchstwerte liegen bei relativ kühlen 8 bis 11°C.

 

Am Dienstag starten wir trüb und regnerisch in den Tag, im Tagesverlauf lässt der Niederschlag aber langsam nach und zum Ende des Tages hin kann es auch noch etwas auflockern, es ist aber weiterhin mit dem ein oder anderen Schauer zu rechnen. Bei 9 bis 13°C wird es nur ein Spur milder als am Vortag.

 

 

Der 1. Mai schaut gar nicht mal so schlecht aus, zwar ziehen immer noch recht dichte Wolkenfelder durch, allerdings zeigt sich auch zwischendurch die Sonne und Schauer treten nur vereinzelt und unergiebig auf. Die Maibäume sollten also verbreitet trocken ihren Platz finden ;). Bei Temperaturen je nach Höhenlage von 14 bis 17°C ist es auch nicht mehr so kühl wie in den Tagen zuvor.

 

Karten: kachelmannwetter.com

 

 

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Freitag markanter Wetterwechsel

Quelle: kachelmannwetter.com

 

Ganz so sonnig war es in den letzten beiden Tagen doch nicht, dennoch reichte es im Flachland heute verbreitet für Sommertemperaturen (>25°C) wie die obige Karte zeigt. Morgen aber sollte sich noch einmal ganztags sehr sonniges und für Ende April wieder extrem warmes Wetter ausgehen mit Höchstwerten von 25 bis 28, da und dort mit etwas Föhnunterstützung am Alpenrand auch 29 oder knapp 30°C! 

 

Am Freitag steht uns dann ein markanter Wetterwechsel vor der Tür. Zunächst beginnt der Tag noch recht sonnig, aber im Laufe des Nachmittags dreht der Wind dann langsam auf West und im Vorfeld der Kaltfront, die uns in den späteren Abendstunden mit teils kräftigen Regenfällen erreicht, sind auch einzelne Gewitter unterwegs. Diese können durchaus schon kräftig ausfallen und zudem sind in den späteren Nachmittagsstunden auch kräftige Westwindböen mit dabei, also völliger Kontrast zum Wetter der letzten Wochen. ;-)

Vor der Kaltfront erreichen die Temperaturen noch sommerliche 22 bis 25°C, danach kühlt es deutlich ab.

 

Auch am Samstag geht es dann trüb und vor allem in der ersten Tageshälfte nass weiter, in der Zweiten macht der Regen dann auch mal längere Pausen, die Höchstwerte erreichen aber nur mehr 9 bis etwa 13°C. Die Regenmengen werden noch unterschiedlich berechnet, liegen aber meist so um die 10mm, lokal auch um die 20mm. Nicht sehr viel, aber mal ein Anfang.

 

Sonntag und Montag drauf verlaufen dann aus heutiger Sicht ähnlich trüb, relativ kühl und teils mit weiteren Regenfällen. Die Details sollte man aber noch abwarten.

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Wetterwechsel ab Freitag

Ab Freitag kündigt sich (für viele fast schon endlich) eine Wetterumstellung hin zu unbeständigeren und kühleren Wetter an. Im Vorfeld davon steigen die Temperaturen auf für April sehr ungewöhnliche, sommerliche Temperaturen.

 

Morgen Dienstag gelangen wir an der Vorderseite einer Tiefdruckrinne, die sich vom Ostatlantik bis in den Süden Spaniens und Frankreichs erstreckt, weiterhin in den Einfluss von sehr warmen Luftmassen aus Süden. Dabei wird auch Saharastaub mit einbezogen und der Sonnenschein kommt etwas milchig daher. Zusätzlich ziehen aus Süden im Tagesverlauf hohe,etwas dichtere Wolkenfelder heran und trüben die sonnige Stimmung. Es bleibt aber überall trocken und die Höchstwerte erreichen  wieder (früh)sommerliche 22 bis 25°C.

 

Am Mittwoch und Donnerstag stellt sich neuerlich sehr sonniges und extrem warmes Aprilwetter ein.Es weht dazu auf den Berggipfeln kräftiger Südwind, es stellt sich auch eine Föhnlage ein.Dabei werden noch einmal etwas wärmere Luftmassen herangeführt, die Höchstwerte erreichen verbreitet 24 bis 27°C, mit etwas Föhnunterstützung da und dort sogar knapp an die 30°C!

 

Ab Freitag geraten wir zunehmend unter Tiefdruckeinfluss aus Westen, die Temperaturen stürzen in ca. 1500m Höhe von 14°C am Donnerstag Abend auf nur mehr um die 0°C am Freitag Abend. Mit ihr gibt es dann im Tagesverlauf teils kräftige Schauer, je nachdem wie spät uns die Kaltfront erreicht auch Gewitter. Der genaue zeitliche Ablauf der Kaltfront ist noch recht unsicher, das Ganze kann sich auch noch ein paar Stunden nach vorne und hinten verschieben. Dass uns aber nach langer Zeit mal wieder eine richtige Kaltfront erwischt darf man aber schon als recht gesichert ansehen.

Auch in den folgenden Tagen wird es dann relativ kühl und unbeständig weiter gehen, ob da auch der Mai weitermacht, muss man in den nächsten Tagen abwarten.

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Ab nächster Woche wieder sehr sonnig und warm

Quelle: wetterzentrale.de

 

Bei solch einem Diagramm erübrigt sich eigentlich jede Wetterdiskussion.....

Es scheint, als will der April der trockenste Monat seit Aufzeichnungsbeginn (Juli 2014) an der Wetterstation Ettenau werden, dabei sind nur 13,4 mm vom Februar 2015 zu unterbieten. Aktuell stehen wir bei 0,4 mm...

Überhaupt, gehts mit diesen Summen weiter, rückt sogar der rekordtrockene April 2007 mit nur rund 5 mm an der nächsten Niederschlagsmessstelle in Tittmoning in greifbare Nähe. Dort wird übrigens seit 1961 der Niederschlag gemessen und beim Durchklicken durch die Zeitreihe der Niederschläge fällt vor allem auf, dass alle sehr trockenen Aprilmonate mit unter 15 mm Monatsniederschlag in der Zeit ab 2007 aufgetreten sind, nur so nebenbei....

 

Das obige Diagramm also kurz zusammengefasst: Heute Nacht die Gefahr von etwaigen, leichten Nachtfrost (wenns aufklart). Morgen dann recht sonnig bei um die 10°C, am Sonntag noch dichter bewölkt mit ein paar Spritzer Regen (in der Früh eventuell ein paar Flocken bis auf ca. 600m herab).

Ab Montag dann wieder zunehmend Hochdruckeinfluss (was denn sonst ;) ), dazu jeden Tag milder und das Osterfest könnte oder wird sogar sehr wahrscheinlich heuer bei sommerlich anmutenden Temperaturen mit über 20°C über die Bühne gehen. 

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In der Nacht auf Donnerstag etwas Regen möglich

Leider ist auch gestern (ausgenommen vom Alpenrand, wo wenigstens ein paar Liter gefallen sind) der Regen weitgehend ausgeblieben und heute war bzw. ist es sogar wieder recht sonnig mit nur ein paar Schauern an den Alpen. 

Morgen starten wir noch ähnlich mit etwas Sonne, allerdings ziehen spätestens ab den frühen Nachmittagsstunden wieder dichtere Wolken auf und in der Folge kann es aus Südosten sogar etwas Regen geben. Ein kleines Tief über Ungarn bringt etwas mehr Feuchte und Hebung ins Spiel. Allerdings sind sich die Modelle wieder nicht einig, ob es tatsächlich überall für etwas regen reicht. Am unsichersten ist die Sache noch in einem Streifen von Rosenheim bis etwas Braunau am Inn und der Stadt Salzburg, hier rechnet so manches Modell kaum bis gar keinen Niederschlag, überhaupt sollten abseits der Berge kaum größere Mengen als bis zu etwa 5 mm zusammenkommen. Die Höchstwerte erreichen dennoch milde 13 bis 16°C.

 

Am Donnerstag dann zunächst noch dicht bewölkt und letzte, schwache Regenfälle. Diese ziehen sich aber im Verlauf an die Alpen zurück und abseits davon sollten im Tagesverlauf nur mehr einzelne Schauer durchziehen. Die Schneefallgrenze wird übrigens langsam wieder ein Thema und fällt bis zum Abend langsam auf etwa 1000m ab. Dazu ist es tagsüber schon kühler mit etwa 9 bis 11°C.

 

Ab Freitag fließen dann aus Nordosten recht kalte Luftmassen ein, tagsüber gehen sich dann selbst im Flachland kaum mehr als 4 bis 7°C. Allerdings ziehen aus derzeitiger Sicht auch recht dichte Wolkenfelder durch und der Nordostwind weht mäßig bis kräftig, sodass die Nachtfrostgefahr aus derzeitiger Sicht eher gering bleibt.

 

Wie unterschiedlich die Regenmengen von Mittwoch auf Donnerstag berechnet werden, sieht man beispielhaft an diesem Diagramm für Burghausen. Zwischen Nix und etwa 15 mm (extrem unwahrscheinlich) ist alles dabei. Quelle: kachelmannwetter.com

 

 

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Montag kühler und unbeständig

Es geht morgen deutlich kühler und auch unbeständiger weiter. Dabei ist aber noch sehr unsicher, wie viel Niederschlag tatsächlich fällt. Manche Wettermodelle lassen kaum mehr als ein paar Tropfen übrig, andere sehen teils sogar über 10mm auch im Flachland. Das würde der Natur schon helfen, nach den sehr trockenen letzten Wochen. Welche Version tatsächlich eintrifft muss man abwarten, betrachtet man aber die letzten Wochen, wird man mit "weniger ist mehr" aber nicht schlecht fahren.... ;-( Nur ganz am Alpenrand sollten sich recht sicher mind. ein paar Liter ausgehen.

Alle Modelläufe sehen aber ganztags bewölkten Himmel und Temperaturen von 9 bis 12°C, nach Osten hin vielleicht auch 1 bis 2°C mehr, wenigstens da ist man sich ziemlich einig. ;)

Auch die Tage ab Dienstag sind weiter recht unsicher. Manche Modelle sehen immer mal wieder etwas Regen und eher bewölkteres Wetter, bei anderen kommt die Sonne öfter zum Vorschein und Regenschauer sind nur vereinzelt anzutreffen.  Die Temperaturen bewegen sich grob bei um die 15°C, es wird also wieder etwas wärmer. Tendenziell würde ich aber zurzeit eher die Version mit weniger Regen/ mehr Sonne für wahrscheinlicher einstufen.

 

Was aber bei vielen Modellläufen aktuell im Programm ist, ist ein Höhentief (oder unter Hobbymets. auch mal als Kaltluftei bezeichnet, passend zur Osterzeit ;) ), das am nächsten Wochenende aus Nordostdeutschland nach Südwesten zieht und nochmal mit kalten Luftmassen teils sogar Schnee bis runter (sofern dann auch mal Niederschlag fällt) und Nachtfröste bringen könnte.

Diese Dinger kommen im Frühjahr sogar recht häufig vor und sind ob ihrer geringen Größe sehr schwer zu prognostizieren. Modellprognosen besonders fürs nächste Wochenende sind also noch mit großer Vorsicht zu genießen. 

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Neue Wetterstation!

Seit gestern Abend ist es nun soweit und die neue Station liefert die Daten an die Website. :)

Die Station sendet wie gewohnt Temperatur, Winddaten, Regenmengen, Luftfeuchte, Luftdruck etc. Dazu kommt, das der Temperatursensor über eine Tagesbelüftung mit "Frischluft" versorgt. D.h., scheint die Sonne, wird über ein kleines Solarpanel ein im weißen Strahlungsschild verbauter Lüfter (vergleichbar mit einem PC - Lüfter) mit Strom versorgt und durchlüftet das Ganze. Dies sollte bei Strahlungswetterlagen noch genauere Temperaturdaten bringen.

Geplant wäre für dieses Jahr noch:

- Windsensor auf normgemäßer Höhe anbringen (10m)

- Regenmesserheizung 

- Webcam mit Blick Richtung Alpen 

- eventuell Einbindung der alten Station an neuem Standort in die Website

Ob sich auch noch heuer alles verwirklichen lässt kann ich aber noch nicht sagen.

 

Und abschließend noch kurz ein Blick aufs Wetter der nächsten Tage:

Der heutige leichte Regen ist ja eigentlich leider komplett ausgeblieben, auch die nächsten Tage am Samstag und Sonntag bringen wieder viel Sonne und sehr milde Temperaturen mit um die 15°C, unbeständiger dann ab Montag, hier deuten die Modelle tatsächlich mal eine etwas nassere Phase an. Obs dann auch wirklich so kommt, warten wir mal lieber ab. ;)

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Freitag vorübergehend unbeständiger

Auch in den nächsten Tagen wird es recht mild und auch sehr freundlich, nur der Freitag bringt vorübergehend deutlich kühleres und unbeständiges Wetter.

An der Vorderseite eines langgestreckten Tiefdruckkomplexes über Westeuropa gelangen aus Süden auch morgen und über Weite Teile des Donnerstag sehr milde Luftmassen zu uns, es wird sogar am Alpenrand recht föhnig werden. Dementsprechend sonnig verläuft der morgige Mittwoch, am Donnerstag ziehen dann ab den Nachmittagsstunden bereits dichtere Wolken auf. Zuvor wird es aber nochmals bis zu knapp 20°C warm, morgen Mittwoch ist es ähnlich warm, mit Föhnunterstützung dürfte in den tieferen Lagen des Alpenrandes hier auch verbreitet der 20er fallen.

Ab Donnerstag Abend und in der Nacht auf Freitag erreicht uns dann langsam die Kaltfront. Wie viel Regen aber schlussendlich wirklich fällt und wie tief die Schneefallgrenze liegen wird ist aber immer noch nicht ganz geklärt. Tendenziell sollte man sich aber im westlichen Oberbayern ab etwa 500 bis 700m auf Schneefall einstellen. Weiter nach Osten wird dann auch wieder deutlich weniger runterkommen, hier sollte auch die Schneefallgrenze etwas höher liegen.

Am Freitag sollten dann Regen- und Schneefall langsam nach Osten hin abziehen, im Tagesverlauf kann sich auch noch mal die Sonne blicken lassen bei deutlich kühleren 8 bis 10°C.

Das Wochenende sollte bereits wieder deutlich wärmere und freundlichere Luftmassen bringen, die Prognosegenauigkeit ist aber noch recht ungenau.

 

Angehängt die berechneten Niederschlagsmengen bis Freitag Abend laut dem HD- Modell, dem europäischen EZMWF und dem amerikanischen GFS Modell. Auffällig: weniger Niederschlag nach Osten hin und generell nur eher geringe Niederschläge. /quelle: kachelmannwetter.com

 

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Auch der April startet mild und sonnig

Auch nächste Woche gehts erstmal sehr mild und noch recht sonnig weiter. Die Kaltfront verzögert sich laut den neuesten Modellrechnungen immer weiter und wird erst, wenn überhaupt, ab ca. Donnerstag ein Thema für unsere Region werden. Nach einem ca. 3°C zu milden März (dem 12. Monat infolge mit überdurchschnittlicher Mitteltemperatur!) macht also auch der April erstmal sehr mild weiter.

So bringt die neue Woche vor allem morgen Montag und am Dienstag wieder viel Sonne und mildes Frühlingswetter mit Höchstwerten von 14 bis 16°C morgen und etwa 16 bis 19°C am Dienstag.

Am Mittwoch zeigen sich voraussichtlich schon etwas mehr Wolken, Schauer sind aber aus derzeitiger Sicht nur vereinzelt und wenn dann in Richtung westliches Oberbayern mit dabei. Es bleibt mit Temperaturen um 15°C recht mild.

Ab Donnerstag wird die Prognose zunehmend unsicher, während das amerikanische GFS Modell bereits kühleres und auch nasseres Wetter berechnet, ließe uns das europäische EZMWF Modell noch bis inklusive Freitag in sehr milder Luft. Welche Variante sich durchsetzt muss man noch abwarten.

 

Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis: Seit Freitag ist parallel zur alten Station eine neue Wetterstation des Typs "Davis Vantage Pro 2" mit aktiver Tagesbelüftung im Einsatz. Zurzeit sendet noch die alte Station die Daten an den Webserver, verläuft der Test mit dieser Station aber positiv (vor allem mit Blick auf die Regenmengen), wird voraussichtlich in Laufe des nächsten Wochenendes endgültig auf die neue Wetterstation umgestellt. ;) Es kann also in nächster Zeit mal zum Ausfall der Wetterdaten auf der Homepage kommen.

 

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Wochenendwetter: Viel Sonne und sehr mild

Das Wochenende bringt uns Frühlingswetter der besten Sorte, Sonne von Früh bis Spät und vor allem am Samstag sehr milde Temperaturen. 

Morgen Freitag liegen die Temperaturen noch bei 12 bis 15°C, dazu weht vor allem bis zum frühen Nachmittag noch unangenehmer Ostwind, dieser wird aber im Tagesverlauf mehr und mehr einschlafen.

Samstag und Sonntag bringen dann weiter viel Sonne, oftmals ist es sogar wolkenlos. Die Temperaturen legen noch zu und erreichen 15 bis etwa 18 oder auch 19°C.

Auch am Montag noch sehr mild aber nicht mehr ganz so sonnig, deutlich unbeständiger und kühler dann wohl ab Dienstag/ Mittwoch.

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Schauer in den kommenden Stunden

Radar: kachelmannwetter.com

In den kommenden Stunden ziehen wie auf dem Radarbild zu sehen ziehen aus Nordwesten vermehrt teils kräftige Schauer durch, zudem sinkt bis zum Abend und den Nachtstunden die Schneefallgrenze teilweise bis in tiefe Lagen, also nicht wundern wenn heute teilweise noch ein paar Schneeflocken vorbeischauen ;). 

Morgen vor allem in der ersten Tageshälfte noch unbeständig mit Regen- und Schneeschauern, am Nachmittag kann sich aber auch noch länger die Sonne zeigen bei Höchstwerten bis zu 7°C.

Am Mittwoch generell noch mehr Bewölkung aber ohne nennenswerte Niederschläge bei ähnlichen Temperaturen, ab Donnerstag wird es aber langsam wieder sonniger und milder.

 

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Sonniges Frühlingswetter mit kurzer Unterbrechung

Das milde und sonnige Frühlingswetter bleibt uns auch am Wochenende erhalten und setzt sich, mit nur kurzen Unterbrechungen, nächste Woche fort.

Morgen Samstag und am Sonntag gibt es wieder viel Sonnenschein und sehr mildes Wetter bei Temperaturen von 16 bis knapp 20°C. Allerdings ziehen am Sonntag ab dem späten Nachmittag aus Nordwesten langsam etwas dichtere Wolkenfelder auf, es bleibt aber trocken. 

In der Nacht auf Montag selbst greift langsam die Kaltfront auf unser Gebiet über, mehr als ein paar unergiebige Schauer sind aber nicht zu erwarten. Dazwischen kommt auch mal die Sonne zum Vorschein. Es kühlt aber doch wieder recht deutlich ab, die Höchstwerte erreichen nur mehr 8 bis 10°C, im Tagesverlauf wirds sogar eher kälter, die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf etwa 600m ab.

Am Dienstag sind vor allem in der ersten Tageshälfte noch dichte Wolken mit letzten Schauern unterwegs, diese können sogar bis in tiefere Lagen als Schnee oder Graupel fallen. Im Tagesverlauf drückt aber aus Südwesten wieder hoher Luftdruck herein und nimmt die Hebung als Antrieb für Niederschlagsbildung, die Folge - es wird wieder schöner ;). Die Temperaturen bleiben noch eher verhalten mit 6 bis 9°C, was aber für Ende März auch nicht gerade kalt ist.

Der einzig unsichere Tag ist dann der Mittwoch, es bleibt sehr wahrscheinlich noch eher kühl und eventuell ist auch noch der ein oder andere unergiebige Schauer mit dabei. 

Danach wird allerdings modellübergreifend wieder ein Ausdehnen kräftigen Hochdrucks über Mitteleuropa bis weit in den Osten gerechnet, wir sind teilweise sogar genau im Kern dieses Hochdruckkomplexes, der uns wieder sonniges und (sehr) mildes Frühlingswetter bringen wird.

 

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Heute vor einem Jahr winterlich kalt

Wer denkt heute wärs kalt, hat wohl schon das letzte Jahr vergessen .Das oben waren die Tiefstwerte, die Höchstwerte waren auch nicht gerade mild (in den Tagen zuvor gabs sogar verbreitet Dauerfrost). https://www.wetteronline.de/…

So kalt wirds heuer nicht mehr, im Gegenteil, in den kommenden Tagen kommt mit viel Sonne der Frühling bei Höchstwerten über 15°C am Wochenende zurück.
Nächste Woche könnte aber nochmal ein Streifschuss mit arktischer Kaltluft vor der Türe stehen, allerdings bleibts wohl auch bei einem Streifschuss .

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Hochdruckwetter ab Mitte der Woche

Karte: wetterzentrale.de

Nachdem heute teilweise sogar Graupelschauer durchgezogen sind, geht es ab morgen langsam sonniger und wärmer weiter.

Morgen Dienstag ziehen vor allem in der ersten Tageshälfte noch dichtere Wolken und ein paar letzte Schauer durch, die Schneefallgrenze liegt bei um die 600m. Am Nachmittag bleibt es im Flachland schon meist trocken und die Sonne kommt öfter hervor, nur am Alpenrand sind noch häufiger Schauer anzutreffen. Die Höchstwerte liegen bei 5 bis 8°C.

Ab Mittwoch schiebt sich dann langsam wieder ein kräftiges Hoch über den Ostalpenraum und bringt bis inklusive dem Wochenende viel Sonne und mit jedem Tag wärmere Temperaturen. Am Wochenende sind dann sogar wieder Höchstwerte nahe der 20°C marke möglich, in den Nächten kühlt es vor allem in den Tagen von Mittwoch bis Freitag noch stark ab, hier muss man vielerorts mit Nachtfrost rechnen.

Eine Änderung der Großwetterlage mit schwachen Tiefausläufern ist frühestens Anfang nächster Woche zu erwarten.

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Am Wochenende freundlich und sehr mild

Der Samstag beginnt zwar noch trüb mit letzten Schauern, bereits ab Mittag lockert es von Süden her aber immer mehr auf und am Nachmittag gehen sich sogar noch einige Sonnenstunden aus. Auch der anfangs noch lebhaft bis stürmische Westwind schwächt sich im Tagesverlauf immer mehr ab. Die Höchstwerte erreichen noch um die 15°C.

Am Sonntag starten wir bereits sehr sonnig in den Tag und es wird sehr mild bis zu 18 oder 19°C, allerdings ziehen ab dem späteren Nachmittag und frühen Abend aus Westen wieder dichtere mit später auch wieder Regenfällen auf. Dabei frischt auch der Wind wieder vorübergehend lebhaft auf.

Die neue Woche beginnt am Montag wieder sehr unbeständig und um einiges kühler. Liegen die Werte in 1500m Seehöhe am Sonntag Nachmittag noch bei 10 bis 11°C, sind es Montag Vormittag bereits nur mehr um die -5°C. Dementsprechend tief liegt die Schneefallgrenze, diese bewegt sich am Montag bei etwa 500 bis 700m. Dazu gibt es auch immer mal wieder Niederschläge, die Sonne wird sich voraussichtlich schwer tun. Die Höchstwerte bewegen sich im einstelligen Bereich mit 5 bis 7°C.

In weiterer Folge gibt es am Dienstag noch letzte Regen- und Schneeschauer, ehe sich langsam stabileres Hochdruckwetter durchsetzen wird. Es bleibt aber anfangs noch recht kühl mit Nachtfrösten.

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Beständig - Unbeständig

So oder so ähnlich könnte man das Wetter in nächster Zeit beschreiben. Die Natur wird dankbar sein, war es ja seit einiger Zeit viel zu trocken, dazu genügt schon ein kurzer Blick zurück auf das bisherige Wetterjahr 2018.

Nach einem teils rekordmilden und sehr nassen Januar stellte sich die Wetterlage ab Februar grundlegend um. Der Atlantik, normalerweiße maßgeblich für unser Wetter in Mitteleuropa verantwortlich, wurde im Laufe des Februars nahezu komplett abgemeldet. Statt Tiefdruckgebieten platzierte sich hoher Druck vor dem Festland Europas und später wurde auch noch über Skandinavien hoher Luftdruck aufgebaut. Die Folge war für jeden spürbar, aus Nordosten besuchten uns Ende Februar/ Anfang März trockene und arktische Luftmassen und sorgten teilweise für neue Dekadenrekorde in Sachen Kälte.

 

Bild 1: Großwetterlage Ende Februar: Am Rande hohen Luftdrucks über Nordwestskandinavien strömt im Uhrzeigersinn trocken - kalte Kontinentalluft nach Mitteleuropa

Im Grunde hat sich seither an der Zusammenstellung der Großwetterlage mit kurzen Unterbrechungen nicht sehr viel verändert, der hohe Luftdruck verschob sich nur einige hundert Kilometer nach Osten, besonders eindrucksvoll zeigte sich dieses Muster im April, als Wochenlang hoher Luftdruck über Mitteleuropa dominierte und Tiefs vor Europa an ihrer Vorderseite sehr warme Luft nach Europa schaufelten. In Deutschland war der vergangene April sogar der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn. 

Im Grunde herrscht seit Februar eine nordöstliche bis südliche Strömung vor, was vor allem eines ist - sehr trocken.

Ein Blick auf die Niederschlagsverteilung der letzten 3 Monate verwundert deshalb nicht, allesamt waren zu trocken, im April fielen teils nicht einmal 10mm! (bei Mengen von 50 bis 70mm, die im April üblich wären)

 

Die Großwetterlage aktuell weist gar keine so großen Unterschiede auf. Es gibt weiterhin hohen Luftdruck nördlich von uns, die Anströmung grundsätzlich aus östlicher Richtung. Die Unbeständigkeit aktuell und auch in nächster Zeit rührt aber vom langsamen Abbau des hohen Geopotentials über Mitteleuropa und immer wieder "durcheiernden" Höhentiefs. Diese labilisieren die Luftmassen über uns sorgen in der warmen Sommerluft für einige Schauer und Gewitter.

 

Bild 2: Großwetterlage aktuell: Zwischen einem Hoch über den Britischen Inseln und einem nach Nordosten abziehenden Höhentief strömt vorübergehend feuchte und kühlere Luft in den Alpenraum.

So muss man sich in den nächsten Tagen weiter auf unbeständiges Wetter einstellen. 

 

Am Donnerstag dominieren weiter dichte Wolken mit nur kurzen sonnigen Abschnitten, dazu ziehen wiederholt vor allem am Nachmittag Schauer und Gewitter durch. Das Ganze ist zwar nicht flächendeckend, dort wo so ein Schauer aber trifft kanns kurz mal ordentlich wascheln. Bei Höchstwerten von 15 bis 18°C wird es auch wieder etwas milder.

 

Der Freitag bringt dann wieder etwas mehr Sonne und wärmere Temperaturen von 20 bis 23°C, allerdings sind weiterhin auch ein paar Schauer und eventuell einzelne Gewitter mit dabei, vor allem im Bergland.

 

Auch am Samstag müssen wir uns im Tagesverlauf auf Schauer und Gewitter einstellen, bei Temperaturen von um die 20°C wird es schwülwarm.

 

Pfingstsonntag und Montag bringen aus derzeitiger Sicht ebenfalls unbeständiges Wetter mit sich. Die Temperaturen steigen zwar wieder an und erreichen 22 bis knapp 25°C, im Tagesverlauf steigt aber das Schauer- und Gewitterrisiko wieder deutlich an, am schönsten könnte da noch der Montag mit geringeren Schauer- und Gewitterrisiko werden. Wer also das verlängerte Wochenende draußen verbringt, sollte auch hin und wieder mal einen Blick zum Himmel und auf ein Regenradar werfen um später nicht noch überrascht zu werden. ;-)

 

Bild 3: Die Großwetterlage zum Pfingstmontag: Einerseits hoher Luftdruck über Skandinavien mit nordöstlicher Höhenströmung, andererseits ein nach Süden abziehendes Höhentief über Ostfrankreich. Dieses sorgt für das eher unbeständige Pfingstwochenende bei uns.

In der Folge gehen die Vorhersagemöglichkeiten deutlich auseinander. Gemittelt bleibts aber erstmal beim schwülwarmen und gewitteranfälligen Luftmassenbrei über dem Alpenraum. Wirklich stabiles und (hoch)sommerliches warmes bzw. heißes Wetter wird derzeit eher kaum berechnet, andererseits für Sommerfreunde wirkliche "Gruselläufe" mit Dauerregen und kühlen Wetter findet man in der Modellwelt aktuell auch selten.

 

Bild 4: Ensemblediagramm des amerikanischen Wettermodells GFS

Quelle Wetterkarten und Diagramm: wetterzentrale.de

Das beständige Wetter mit viel Sonne wie wir es vom diesjährigen April und der ersten Maihälfte schon fast gewohnt waren, scheint erstmal Geschichte zu sein. Wir gehen also eher langsam und gemächlich in den meteorologischen Sommer über, wie dieser wird weiß heute sowieso noch keiner. ;-)

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern schon vorweg ein schönes und erholsames Pfingstwochenende. :-)

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Vorfrühlingshafte Februarwoche

Und damit erscheint zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein Blog Artikel hier auf der Homepage.

Es war schon ein außergewöhnlicher Januar der hinter uns liegt. Nahezu den ganzen Monat hindurch lag eine geschlossene Schneedecke und oftmals schafften die Temperaturen auch am Tag den Sprung nicht über die 0°C Marke bei gleichzeitig eisig kalten Nächten. 

Eigentlich hätten wohl viele nach diesem "Eisjanuar" damit gerechnet, dass der Winter sich auch im Februar nicht so leicht geschlagen geben wird, doch dem ist nicht so. Dabei ist die Wetterlage gar nicht so unähnlich mit der von Mitte Januar bis Ende. Ein riesiges Hochdruckgebiet liegt nun über Mitteleuropa und sorgt für ruhige Verhältnisse.(Nebenbei: Hochdruck bestimmte schon seit Ende November große Teile des Winters, der sich einen Platz unter den Top 5 der bislang trockensten Winter seit Aufzeichnungsbeginn sichern dürfte!). 

Anders als in den Monaten davor ist aber die Sonne schon merklich kräftiger und schafft es oftmals möglichen Hochnebel wegzubruzzeln und die kalte Grundschicht (Inversion) am Boden deutlich stärker zu erwärmen. Zudem liegt im Flachland kaum mehr Schnee, der noch eher für Kaltluftproduktion im Flachland so wie im Januar gesorgt hätte. 

Es wird nun also mit steigenden Temperaturen in der Höhe auch am Boden von Tag zu Tag milder. Ein Ende der Hochdruckzeit ist noch nicht abzusehen, erst am nächsten Wochenende gibt es zarte Andeutungen in der Modellwelt die die atlantische Frontalzone mit ihren milden Westwetter etwas weiter nach Mitteleuropa vorstoßen lassen. Ob das auch uns im Ostalpenraum betrifft, bleibt abzuwarten.

 

Die Tage von Montag bis Freitag lassen sich recht einfach zusammenfassen. Zum einen gibt es vor allem im Bergland viel Sonne, auch im Flachland sollte oftmals die Sonne die Hand übernehmen, jedoch könnten sich vor allem entlang von Salzach und Inn Nebel- und Hochnebel etwas länger halten. Die Temperaturen liegen Nachts im Flachland im leicht frostigen Bereich, im Bergland bleibt es frostfrei. Am Tag steigen die Höchstwerte von 1 bis 4°C am Montag auf bis zu 7 bis 10°C am Donnerstag und Freitag, mit lokalen Föhneffekten sind am Alpennordrand auch noch etwas höhere Werte drinnen.

 

Wetterlage Anfang nächster Woche mit einem riesigen Hochdruckgebiet über Skandinavien und Mitteleuropa.

 

Ab Samstag wird die Prognose zunehmend unsicherer, die Wetterlage könnte sich langsam auf unbeständiger umstellen, ob dies so schnell passiert bleibt abzuwarten. Relativ sicher hat aber der Februar mit (richtigen) Winter wohl heuer nix mehr am Hut (Überraschungen sind in der dritten Dekade aber weiter möglich), ob dann im März noch mal ein kleiner oder großer Märzwinter folgt kann aber noch keiner sagen. ;)

 

Wetterlage Ende nächster Woche mit deutlich nach Süden verschobener Frontalzone mit Tiefs über Skandinavien und einem Hoch über Südeuropa, wir liegen genau dazwischen.

Betrachten wir dazu noch das Ensemble von GFS mit allen 20 Einzelläufen sowie Kontroll- und Hauptlauf:

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- bis Ende nächster Woche herrscht große Einigkeit mit sehr milder und trockener Witterung

- ab dem Wochenende nimmt die Unsicherheit deutlich zu, ob sich dann wirklich unbeständige (aber weiter milde) Witterung durchsetzt muss man abwarten.

 

Fazit: Eine alles in allem freundliche und im Verlauf vorfrühlingshafte Woche steht uns ins Haus die schon mal einen Vorgeschmack auf den baldigen Frühling bringt. :)

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Aus Nordost mach Südwest...

Der Oktober verlief bislang ja recht kühl, feucht und trüb. Längere sonnige Phasen besaßen wirklich seltenheitswert. Dabei gab es am 1. Oktober noch verbreitet über 20°C, ehe sich eine kühle Nordostströmung einstellen konnte. Eine Wetterlage, die uns im Winter eisige Fröste und Schnee gebracht hätte, jetzt Anfang Oktober aber nur trübnasses Wetter ohne wirkliche "Spannung".

Doch langsam tut sich in den Modellen wieder etwas. Ab der Monatsmitte wird nun übereinstimmend eine (deutliche) Milderung gerechnet, bei der aus Süden und Südwesten recht milde, teils aber auch feuchte Luftmassen bei gleichzeitig hohen Luftdruck über Mitteleuropa herangeführt werden.Das Hochnebel- Sonne Lotto beginnt jetzt also langsam wieder so richtig. ;-) 

Entscheidend wird dabei bei der kommenden Wetterlage aber auch vor allem sein, wie nahe uns die Tiefs kommen und wie hoch der Druckunterschied auf engeren Raum bzw. wie eng die Isobaren zusammen sein werden. Je nachdem ist dann mehr oder weniger Wind im Spiel, der dann für Durchmischung der Luftmassen sorgen kann und dementsprechend deutlich sonnigere Witterung vorherrscht. 

Das einstellen solch einer milden Südwestströmung zur Monatsmitte kann man als recht gesichert ansehen (eine 100% - ige Sicherheit gibts beim Wetter sowieso nicht). Nur die Details wie oben beschrieben sind noch unklar. Auch, wie lange diese Wetterlage bestand hat, denn die Kaltluft liegt in den Modellberechnungen gar nicht mal weit weg und könnte (die Betonung liegt auf "könnte"!) in der letzten Oktoberdekade noch für einige Überraschungen sorgen.

Fernab davon aber die Aussichten im Detail für nächste Woche:

 

Montag: Kühle Nordöstliche Anströmung

 

 

Die 2. Oktoberwoche startet mit dichteren Wolkenfeldern und Sonnenschein im Wechsel, vereinzelt sind auch mal ein paar Regentropfen möglich. In der Früh mancherorts Boden-, in exponierten Lagen auch Luftfrost, am Tag Erwärmung auf recht kühle 9 bis 12°C.

 

Dienstag: Über dem Alpenraum kann sich neuerlich ein Höhentief bilden, dass für unbeständige und kühle Witterung sorgt.

 

 

Am Dienstag bleibt es meist grau in grau und immer wieder ist mit leichten Regenfällen zu rechnen, die Schneefallgrenze liegt um 1300m. Die Höchstwerte erreichen nur kühle 7 bis 10°C.

 

Mittwoch: Das Höhentief verlagert sich langsam nach Osten, das Wetter kann sich bei uns aber nur langsam bessern.

 

 

Am Mittwoch bleibt es zunächst noch trüb durch Wolken oder Hochnebel, vereinzelt ist auch noch etwas Regen möglich. Im Tagesverlauf bekommt die Wolkendecke dann ein paar Lücken und die Sonne kann zeitweise hervorkommen. Weiterhin kühl bei höchstens 8 bis 11°C.

 

Donnerstag: Der Kaltlufttropfen zieht nach Osten ab, nachfolgend kann sich höherer Luftdruck bei uns einstellen.

 

Am Donnerstag sollte sich wieder häufiger die Sonne zeigen und es bleibt meist trocken. Nach frischer Nacht mit stellenweisen Luftfrost und verbreiteten Bodenfrost erreichen die Höchstwerte 10 bis etwa 13°C.

 

Freitag: Nach und nach stellt sich die Wetterlage um. Tiefer Luftdruck kann sich knapp westlich und Südwestlich von Europa platzieren und somit an seiner Vorderseite langsam mildere Luftmassen heranführen. 

 

 

Am Freitag dominiert in höheren Lagen freundliches und mildes Herbstwetter, in den Niederungen sind zähe Nebel- und Hochnebelfelder nicht ausgeschlossen.

Ähnlich auch am folgenden Wochenende, wobei auch Störungen mit insgesamt unbeständigeren Wetter nicht ausgeschlossen sind. 

 

Das GFS- Ensemble mit Vorhersagepunkt in Südostbayern:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Bis Ende der Woche kühles und teils unbeständiges Wetter

- ab nächstem Wochenende rascher Temperaturanstieg in der Höhe, unsicher noch ob sich dieser so auch im Flachland bemerkbar macht (Hochnebel - Sonne Lotterie).

 

Fazit: Bis Ende nächster Woche regiert noch eine kühle Nordostlage, dann stellt sich mit großer Wahrscheinlichkeit eine milde Südwestliche Anströmung ein mit sonnigen Wetter in höheren Lagen und Nebel- und Hochnebelgefahr im Flachland.

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Altweibersommer wie aus dem Bilderbuch

Nach langer Zeit gibt es hier auch mal wieder einen Wetterblog.

Die kommende Woche und zugleich der Start in den Oktober stehen in Zeichen von Hochdruck und warmen Temperaturen, praktisch so, wie schon die meiste Zeit seit Mitte August. Der nun langsam zu Ende gehende September wird als einer der wärmsten überhaupt in die Geschichtsbücher eingehen. Die Abweichungen betragen aktuell rund 3 Grad zum langjährigen Mittel 1961 - 1990. Das ist schon eine ganze Menge. Überhaupt wird der September der 11. Monat infolge, der zu warm ausfällt. Die "Chancen" stehen dabei nicht schlecht, dass das Jahr 2016 überhaupt keinen zu kalten Monat mehr bringt. Das gab es bislang noch nicht und würde einen neuerlichen Sprung in der Klimaerwärmung bedeuten. 

Doch warum ist es aktuell so warm? Unser Wettergeschehen wird von hohen Luftdruck bestimmt, der vom Mittelmeerraum bis nach Nordeuropa reicht und Tiefs haben schweres Spiel, sich dagegen durchzusetzen. In der folgenden Woche gelingt es den Tiefdruckgebieten, sich in Nordeuropa durchzusetzen und dort für langsam normalisierende Temperaturverhältnisse zu sorgen. Gleichzeitig kann sich aber auch wieder ein Ableger des Azorenhochs bis zu uns vorschieben und so eine südwestliche Anströmungskomponente hervorrufen, was warmes und sonniges Wetter bei uns zur Folge hat. 

 

Die Aussichten für nächste Woche dabei im Detail:

 

Montag: Oben beschriebene Ausgangslage mit hohen Luftdruck bis weit nach Skandinavien und Tiefs über dem nördlichen Atlantik. 

 

 

Die neue Woche startet wieder mit morgendlichen Nebel, der sich aber schnell lichten sollte. Im Tagesverlauf ziehen dann neben der Sonne auch dichtere Wolkenfelder durch, die am direkten Alpenrand ein oder anderen Schauer bringen könnten. Meist bleibt es aber trocken und die Temperaturen erreichen 18 bis 21°C.

 

Dienstag: Wenig Veränderung im Wettergeschehen

 

 

Am Dienstag gibt es nach Auflösung der Nebelfelder wieder viel Sonnenschein und warme Temperaturen von 18 bis 22°C.

 

Dienstag: Die Tiefs vertreiben den hohen Luftdruck über Nordeuropa, gleichzeitig schiebt sich aus Südwesten eine stabile Hochzelle über Mitteleuropa

 

 

Zur Mitte der Woche gelangen wir langsam in immer wärmere Luftmassen. Nach Auflösung der Nebelfelder scheint dabei wieder oft die Sonne und die Höchstwerte erreichen warme 19 bis 22°C.

 

Donnerstag: Die Situation wie am Vortag gehabt

 

 

Der Donnerstag bringt aus derzeitiger Sicht neuerlich einiges an Sonne und ungewöhnlich warme Temperaturen von 20 bis 24°C.

 

Freitag: Ohne großen Änderungen in Sachen Großwetterlage verabschiedet sich der diesjährige September

 

 

Der letzte Septembertag sollte wieder einige Sonnenstunden und sehr warme Temperaturen von 20 bis lokal sogar 25 oder 26°C bringen!

Auch am ersten Oktoberwochenende zeigt sich aus heutiger Sicht wieder oft die Sonne und die Temperaturen liegen teils deutlich über der 20°C Marke. In den Flussniederungen sollte man sich aber langsam damit anfreunden, dass sich die Nebelfelder sehr zäh und lange bis in den Nachmittag hinein halten können.

 

Das Ensemblediagramm von GFS mit dem Vorhersagepunkt in Oberbayern:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- bis Anfang Oktober warme bis sehr warme Temperaturen mit praktisch keinen Niederschlägen

- erst im Laufe der ersten Oktoberwoche langsame Normalisierung der Temperaturen. Möglich ist aber gleichermaßen der Fortbestand der warmen Temperaturen 

 

Fazit: Auch die nächste Woche bringt, zumindest nach Auflösung der morgendlichen Nebelfelder, viel Sonne und ungewöhnlich warme Temperaturen. Altweibersommer wie aus dem Bilderbuch! ;)

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Nächste Woche markanter Temperatursturz. Und danach....?

Schön langsam neigt sich dieser Sommer nun seinem Ende entgegen und zumindest die Zeit des Hochsommers ist ab Mitte August gezählt. Und so schlecht wie sein Ruf war dieser Sommer bislang gar nicht. Er ist bislang rund 1°C zu warm ausgefallen und brachte einige Tage mit über 25°C. Was allerdings fehlte war ein längere trockene und hochsommerlich warme bzw. heiße Phase, Hitzewellen (mind. 3 Tage infolge mit über 30°C) fehlten ebenso komplett und der Sonnenschein war besonders im Juni unterdurchschnittlich. Wohl deshalb und vor allem aufgrund der häufigen Schauer und Gewitter kam uns dieser Sommer bislang recht kühl vor. Unbeständig war er auf jeden Fall. 

Doch wie geht's nun weiter? Heute und morgen liegen wir noch im Einflussbereich eines Hochs mit Kern knapp Nordwestlich von Spanien. Schnell zieht jedoch schon aus Nordwesten das nächste Tiefdruckgebiet mit zugehöriger  Kaltfront heran und erreicht uns im Laufe des Dienstags. In den Folgetagen dominiert dann eine kühle nordwestliche Anströmung mit zunächst noch unbeständigen Wetter. Zum nächsten Wochenende zieht dann aus Westen jedoch ein Hochkeil heran. Unsicher ist noch wo genau das Hoch liegen wird, am wahrscheinlichsten ist jedoch eine Lage knapp westlich oder nordwestlich von uns, was zwar relativ freundliches aber nur mäßig warmes Wetter und schon recht kühle Nächte bringen würde. Auch können Randtiefs auch mal für etwas unbeständigeres Wetter sorgen.

Schlussendlich kann man festhalten, dass es in diesem Sommer ganz anders als im vergangenen keine Hitzewelle mehr geben wird. Einzelne kurze heiße Einschübe sind auch weiterhin möglich, jedoch nicht mehr sehr wahrscheinlich.  Der August hat damit "gute Chancen", sehr nahe im Bereich des klimatologischen Temperaturmittels zu landen. 

 

Die Detailaussichten für nächste Woche:

 

Montag: Der Trog mit kühler Luft aus Norden kommt schon sehr nahe, am Montag merken wir aber noch nix davon

 

 

Die neue Woche startet mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von 24 bis 27 oder 28°C. Selbst im Bergland bleibt das Schauer und Gewitterrisiko gering.

 

Dienstag: Schön zu sehen das Austeilen des Azorenhochs über dem östlichen Atlantik, auf seiner Vorderseite werden aus Norden kühle Luftmassen nach Mitteleuropa geführt.

 

 

Am Dienstag gibt es zunächst noch sonnige Auflockerungen, spätestens bis Mittag schließen sich diese aber und nach und nach ziehen aus Nordwesten in Verbindung mit der Kaltfront kräftige Schauer und Gewitter auf. Zudem frischt lebhafter Westwind auf. Die Höchstwerte werden meist schon bis Mittag erreicht und liegen bei etwa 20 bis 23°C.

 

Mittwoch: Tiefer Luftdruck und kühle Luftmassen aus Norden sind eingeflossen

 

 

Zur Mitte der Woche dominieren dichte Wolken und zeitweise fällt Regen, der vor allem in der Früh und am Vormittag auch mal kräftiger ausfallen kann. Die Sonne zeigt sich wohl kaum bis gar nicht und die Temperaturen erreichen kaum mehr als 15 bis 18°C.

 

Donnerstag: Langsam verliert der Tiefdruckeinfluss wieder etwas an Bedeutung und aus Westen macht sich langsam wieder Hochdruckeinfluss bemerkbar, der nach und nach für eine Stabilisierung der Verhältnisse sorgen sollte

 

 

Am Donnerstag wechseln Sonnenschein und dichtere Wolken, der ein oder andere Schauer ist aber weiterhin möglich. Bei lebhaften Westwind erreichen die Temperaturen wieder kaum mehr als 16 bis knapp über 20°C.

 

Freitag: An der Vorderseite eines Hochs mit Kern über dem Ärmelkanal bleibt es recht kühl und eine Störung sollte für unbeständiges Wetter sorgen

 

 

Am Freitag bleibt es voraussichtlich kühl bei Temperaturen von 15 bis knapp 20°C, zudem ziehen aus derzeitiger Sicht einige Schauer vorüber.

Das Wochenende gestaltet sich dann aus heutiger wieder deutlich freundlicher mit Sonnenschein und Wolken im Wechsel, vor allem am Samstag sind auch noch ein paar Regenschauer mit dabei. Die Höchstwerte liegen dabei bei knapp unter 20°C am Samstag und um die 20°C am Sonntag. 

Auch danach sieht es erstmal weiterhin nach mäßig warmen und teils beständigen und teils wechselhaften Wetter aus, die Prognose ist aber noch recht unsicher.

 

Das Ensemble Diagramm mit Vorhersagepunkt Tittmoning:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Nach dem Wärmepeak Anfang nächster Woche Absturz auf längere Zeit unterkühlte Werte und unbeständigen Wetter

- langsame Erholung der Temperaturen auf jahreszeitlich durchschnittliche Werte bei insgesamt abnehmenden Niederschlagssignalen

 

Fazit: Wer kann, sollte denn Montag ausnützen für Freibad- oder Seebesuche, danach sieht es erstmal längere Zeit nach kühlen und teils unbeständigen Wetter aus.

 

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Nach der Hitze kühl und wechselhaft

Zurzeit haben wir ja bestes Badewetter. Temperaturen über 30°C und viel Sonne besuchten uns an diesem Wochenende und auch morgen noch, doch dann ist das Hitze Intermezzo auch schon wieder vorbei. Eine Kaltfront beendet in der Nacht auf Dienstag (mit dementsprechender Unwettergefahr, es kann vor allem am Dienstag sehr, sehr viel Regen geben, weiter unten dazu mehr) die hochsommerliche Phase und danach wirds für Mitte Juli richtig kühl, so erwarten uns von Mittwoch bis Freitag  kaum mehr als 15 bis knapp 20°C. Der Sommer ist damit aber nicht gelaufen, schon pünktlich zu Beginn übernächster Woche kündigen sich wieder sommerliche 25 bis 30°C an.;)

 

Montag: Das Sommerhoch wird von atlantischen Tiefs verdrängt und so zieht im Laufe des Tages ein Kaltfront über Mitteleuropa hinweg

 

 

Die neue Woche startet noch sonnig, heiß und schwül. Vielerorts wird die 30°C Marke geknackt, die Hotspots bekommen Temperaturen von bis zu 34°C. Am späten Nachmittag und Abend bilden sich dann zunächst im Bergland Schauer und Gewitter, am späten Abend und in der Nacht auf Dienstag sind dann mit der Kaltfront vorlaufend einige heftige Gewitter im Flachland möglich. Die Lage ist aber noch undurchsichtig, da sich die Modelle noch recht uneins sind. Von wenig bis zum lokalen "Weltuntergang" ist wieder alles möglich. Generell sollte aber am Montag gelten, je weiter nach Westen desto heftiger. Ein Blick auf das Regenradar spätestens am Abend wird dann aber Klarheit bringen. ;)

 

Dienstag: Der Trog mit kühler Luft schiebt sich langsam über Mitteleuropa, bei uns kann sich noch etwas feuchtwarme Luft halten.

 

 

Der Dienstag bringt nach einer sehr lauen Nacht  schon von der Früh weg dichtere Wolkenfelder und im Tagesverlauf dann einige kräftige Regenschauer und Gewitter bei Höchstwerten von 22 bis knapp 25°C.  Es besteht hohe Unwettergefahr! Die Modelle simulieren teils eine Konvergenzzone (=zwei gegensätzliche Windrichtungen treffen aufeinander) quer über unsere Regionen, die im Zusammenspiel mit einem Tief östlich von uns zu heftigen Regenfällen führen kann. Eingelagerte Gewitter können den Starkregen noch verstärken. Es werden bis Mittwoch Früh verbreitet Mengen von um die 50mm (in den Spitzen sogar über 80mm!) berechnet. In Staulagen werden auch 100mm und mehr simuliert, was für Bäche und kleinere und mittlere Flüsse auf jeden Fall zu viel sein könnte. Noch sind es Modellrechnungen, aber man sollte sich am Dienstag auf viel nass einstellen. 

 

Mittwoch: Ein Trog mit kalter Luft hat Mitteleuropa fest im Griff und sorgt für wechselhaftes Wetter.

 

 

Am Mittwoch klingt der Regen ausgangs der Nacht am Vormittag ab und die Sonne kann sich zeitweise zeigen. Über den Tag verteilt ist aber mit weiteren Schauern bei lebhaften Westwind zu rechnen. Die Temperaturen kommen über 16 bis 20°C kaum hinaus.

 

Donnerstag: Weiterhin dominiert Tiefdruckeinfluss mit kühlen Temperaturen unser Wettergeschehen.

 

 

Der Tag bringt neben kurzen sonnigen Abschnitten einige dichte Wolkenfelder und auch zahlreiche Schauer und eventuell kurze Gewitter. Die Schauer können durchaus auch mal kräftig ausfallen. Bei Höchstwerten von 15 bis knapp unter 20°C wird es sogar noch etwas kühler als am Vortag.

 

Freitag: Aus Westen drängt wieder ein Hochdruckgebiet nach und verdrängt die Tiefs in den Folgetagen aus Mitteleuropa.

 

 

Der Start ins Wochenende bringt wieder dichtere Wolkenfelder und kurze sonnige Abschnitte im Wechsel. Zudem ziehen wieder einige Schauer vorüber, die lokal durchaus wieder recht kräftig sein können. Die Höchstwerte bleiben noch unverändert kühl bei 15 bis knapp 20°C.

Das Wochenende selbst sieht wieder deutlich freundlicher und wärmer aus. Am Samstag sind noch ein paar Schauer möglich, am Sonntag sollte es aus heutiger Sicht wieder trocken und sonnig bleiben.Die Höchstwerte bewegen sich wahrscheinlich zwischen 20 und knapp 25°C.

Der Trend danach zeigt wie oben erwähnt wieder eine neue hochsommerliche Phase.

 

Das Ensemble Diagramm von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Rasanter Absturz ab Dienstag mit einigem an Niederschlag

-Kühle Phase mit schwächeren Niederschlag

- Danach Erholung der Temperaturen auf sommerliches Niveau

 

Fazit: Die Hitze wird am Montag und Dienstag mit heftigen Gewittern und viel Regen beendet, danach geht es kühl weiter mit sommerlichen Tendenzen ab über nächster Woche.

 

 

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Nächste Woche altbekanntes, wechselhaftes Durchschnittswetter

Der Luftmassenwechsel ist nun also erfolgt, recht kühle Luft löste die schwül - heiße der vergangenen Tage in der Nacht auf den heutigen Sonntag ab, leider auch verbunden mit einigen Unwettern. Bleibt das jetzt nun die einzige stabile Hochsommerphase für längere Zeit, oder kommt absehbar wieder Heißluft und Sonne zu uns? Ersteres nein, zweiteres ja. Schon nächste Woche sind ein paar wirklich schöne und trockene Tage dabei, jedoch bei eher gemäßigten Temperaturniveau mit Höchstwerten bis ca. 25°C. Zwischendurch bringen Störungen aber auch immer mal wieder Regen. Es bleibt also beim wechselhaften Durchschnittssommer, und das nun übrigens genau zum Siebenschläferzeitraum ;). Ob dieser heuer zutrifft, kann man aber natürlich nicht sagen.

Was müsste denn also überhaupt passieren, dass wir in eine längere stabile Hochsommerphase kommen? Zum einen müsste sich das Azorenhoch anders positionieren. Dieses liegt aktuell dort, wo es auch seinen Namen her hat. Für uns günstig wäre eine Ableger dessen über Mitteleuropa. Auch eine Südwestströmung mit Tiefs über Westeuropa, die an der Vorderseite heiße Luftmassen nach Mitteleuropa führen brächte zumindest für einige wenige Tage Hochsommer, wenngleich solche Lagen nicht sehr lange Bestand haben und die Tiefs oftmals recht schnell wieder auf den Alpenraum übergreifen. (Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Sommer 2015 oder Dezember 2015 ;) )

Ein Ableger des Azorenhochs über uns ist recht unwahrscheinlich, eine kurzzeitige Südwestlage nächste Woche in Bereich des möglichen, wobei hier die Betonung auf "kurz" liegen dürfte. 

Die Aussichten für die nächste Woche im Detail:

 

Montag: Ein Trog mit Höhenkaltluft erstreckt sich über den mitteleurop. Raum, langsam kann sich im Laufe des Montags aber ein Zwischenhoch dazu schieben 

 

 

Die neue Woche beginnt zunächst trüb und regnerisch, bis in die Mittagsstunden zieht sich dieser dann aber nach Osten und an den Alpenrand zurück und die Wolken lassen auch die Sonne noch zeitweise hervorkommen. Die Höchstwerte steigen dabei auf 19 bis 22°C.

 

Dienstag: Zwischenhoch mit Kern über Ostdeutschland, langsam schieben sich aus Nordwesten wieder neue Tiefs herein

 

 

Am Dienstag zeigt sich oft die Sonne bei nur wenigen dichten Wolkenfeldern. Regenschauer bleiben dabei die Ausnahme und treten bevorzugt im Bergland auf. bei Höchstwerten von 20 bis etwa 24°C bleibt es mäßig warm.

 

Mittwoch: Neue Atlantische Tiefs sorgen im Tagesverlauf für labile Verhältnisse mit Regenschauern und Gewittern.

 

 

Der Tag beginnt noch meist recht sonnig und warm, die Höchstwerte steigen bis zum Nachmittag in der Spitze auf 25°C oder auch leicht darüber. Ab den Mittagsstunden können sich aus Westen allerdings wieder dichte Wolken bemerkbar machen und im Laufe des Nachmittags und Abends sind dann wieder einige Schauer und Gewitter unterwegs, auch kräftigere Gewitter sind möglich. In der Nacht auf Donnerstag kann es dann zeitweise auch recht kräftig regnen.

 

Donnerstag: Nach Abzug des Tiefs kann sich erneut ein Zwischenhoch bemerkbar machen

 

 

Am Donnerstag ist es zunächst wieder bewölkt und zeitweise kann es etwas regnen, im laufe des Tages bessert sich das Geschehen aber und zeitweise kann wieder die Sonne hervorkommen. Die Höchstwerte liegen dabei etwa zwischen 21 und 24°C.

 

Freitag: Weiterhin besitzt die Großwetterlage den Charakter einer südlichen Westlage mit Tiefs im Norden und dort kühleren Luftmassen und höheren Luftdruck über dem Alpenraum bei wärmeren Temperaturverhältnissen

 

 

Zum Ende der Woche und gleichzeitigen Start in den Juli geht es mit einem Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern weiter, wobei es im Flachland wahrscheinlich verbreitet  trocken bleibt. Bei Temperaturen von 21 bis 25°C kommt man nicht wirklich ins Schwitzen.

Das Wochenende gestaltet sich aus derzeitiger Sicht freundlich und warm bei Höchstwerten grob zwischen knapp über 20 in höheren Lagen und knapp über 25°C in den bekannten "Wärmehochburgen". Schauer und Gewitter sollten nur vereinzelt auftreten, im Bergland sind diese voraussichtlich etwas häufiger anzutreffen. 

Der Trend für die kommende Woche geht hin zu sommerlich warm mit Höchstwerten um 25°C, aber auch unbeständig mit Schauern und Gewittern mit insgesamt zunehmenden Unwetterpotential. 

 

Das Ensemble Diagramm von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

- einerseits pendeln die Temperaturen meist um das langjährige Mittel

- zwischen markanten Niederschlagsausschlägen gibt es auch über wenige Tage hinweg trockene Abschnitte

 

Fazit: Die nächste Woche bringt oftmals mäßig warme Temperaturen und freundliche, trockene Tage im Wechsel mit Regen, meist in Form von Schauern und Gewittern mit sich. Stabiles Hochsommerwetter ist bis auf weiteres nicht in Sicht.

 

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Nächste Woche kühler und unbeständig

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog.

Ein fast schon hochsommerliches verlängertes Wochenende geht ja heute zu Ende. Temperaturen von oftmals über 25°C und auch einiges an Sonne, Gewitter traten dagegen wider erwarten im Flachland in unseren Regionen nicht so häufig auf (vom Salzkammergut bis in den oberösterreichischen Zentralraum gab's allerdings vor allem gestern Abend sehr heftige Gewitter!).

Aber wie geht's nun weiter? Das Unwetterpotential steigt heute Abend nochmal deutlich an, gleichzeitig wird dabei in der Folgenacht ein schwall kühlerer Atlantikluft herangeführt der uns Abkühlung bringt und somit das Risiko für heftige Gewitter in der nächsten Woche deutlich sinken lässt. So bringt also die nächste Woche unbeständige und mäßig warme Witterung. Die Großwetterlage gestaltet sich recht undurchsichtig und bringt in Mitteleuropa ein Gewusel aus Tiefs, während sich über dem Nordatlantik und Island ein Hochdruckgebiet etablieren kann. 

Darüber hinaus gehen die Modellsimulationen in Richtung Cut - Off Tief über dem mittleren Atlantik, der sich in Richtung Iberische Halbinsel verlagern soll und gleichzeitig wird heute recht übereinstimmend ab Beginn übernächster Woche Aufbau hohen Luftdrucks über Mitteleuropa berechnet. Was hieße das aber für uns? Das würde ab übernächster Woche langsam recht stabiles und sommerlich warmes Wetter zur Folge haben. Ob das dann auch tatsächlich so eintrifft, wird man sehen. ;)

Nun aber zu den Detailaussichten für nächste Woche:

 

Montag: Das viel titulierte "Gewittertief" zieht nach Nordosten ab, die Luftschichtung bleibt aber labil

 

 

Wir starten wohl schon mit dichteren Wolken und einzelnen Regenschauern aus der Nacht, im Laufe des Tages gehen dann verbreitet einige teils kräftige Regenschauer nieder, auch einzelne Gewitter sind möglich. Das Unwetterrisiko ist aber deutlich geringer als an den Vortagen. Zwischendurch zeigt sich aber auch die Sonne. Mit im Tagesverlauf auflebenden Westwind steigen die Höchstwerte auf schwülwarme 19 bis 22°C.

 

Dienstag: Ein nächstes Tief mach sich aus Nordwesten auf den Weg zu uns

 

 

Der Dienstag bringt aus heutiger Sicht weniger Schauer als der Vortag und im Flachland sind auch längere sonnige Abschnitte zu erwarten. Die Höchstwerte steigen dabei auf frühsommerliche 20 bis 23°C

 

Mittwoch: Weiterhin viele Tiefs über Mitteleuropa die für unbeständige Verhältnisse sorgen

 

 

Zum Start in den meteorologischen Sommer bekommen wir es wieder mit einigen teils kräftigen Schauer zu tun, auch einzelne Gewitter sind wieder möglich. Die sonnigen Phasen sollten sich in Grenzen halten. Weiterhin schwülwarm bei Höchstwerten um oder knapp über 20°C.

 

Donnerstag: Keine wesentlichen Änderungen - Tiefs über Mitteleuropa, hoher Luftdruck Nordwestlich und südlich von uns.

 

 

Auch am Donnerstag sind voraussichtlich wieder einige Schauer und einzelne Gewitter unterwegs, Sonne gibt's wohl nur abschnittsweise und zwischendurch. Die Temperaturen steigen am Nachmittag auf 20 bis etwa 23 oder 24°C.

 

Freitag: Mitteleuropa verbleibt weiter im Barosumpf ohne nennenswerte Luftbewegung 

 

Karten: wetterzentrale.de 

 

Am Freitag ist weiterhin mit unbeständiger Witterung zu rechnen. Da allerdings langsam wieder wärmere aber nicht minder feuchte Luftmassen miteinbezogen werden, steigt auch das Gewitterrisiko wieder deutlich an. Wie heftig lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Die Höchstwerte bewegen sich grob zwischen 20 und 25°C.

Auch am Wochenende ist bei wachsender Prognoseunsicherheit wieder mit Schauern, Gewittern aber zwischendurch auch Sonnenschein bei sommerlichen Temperaturniveau zu rechnen. 

 

Fazit: Ein zwar recht warme, aber auch sehr wechselhafte Woche steht an. Ob dann in Laufe der übernächsten Woche auch mal eine längere stabile Schönwetterphase bevorsteht, wird sich erst zeigen.

 

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Nach dem Einbruch kommt der Frühsommer zurück!

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der heutige Sonntag wird ja der bisher wärmste Tag des Jahres. Temperaturen von bis zu 30°C und viel Sonnenschein sind drinnen und Gewitter "verschonen" uns an diesem Tag auch noch. Die kurze Hitze wird aber morgen mit einer Kaltfront schon wieder beendet und ein Genuatief sorgt auch für reichlich Niederschläge am Dienstag. Somit wird dieser Mai fast alles geboten haben, was in so einem Monat möglich ist. Von Hitze bis hin zu sehr kalten Aprilwetter mit Schneefall teils bis auf 600, 700m, unwetterartigen Regenfällen und Schönwetterphasen mit viel Sonnenschein. Unter Strich verlief dieser Monat bisher in unserer Region einfach völlig normal. ;)

Doch wie geht es jetzt nach diesem Einbruch zu Wochenbeginn weiter?

Recht schnell wird die Rückkehr zu sommerlicher Witterung berechnet, und das einhellig in der Modellwelt. Cut- Off Tiefs über Südwesteuropa schmeißen die Wärmepumpe in Richtung Alpenraum an, gleichzeitig kann sich ein Hochdruckrücken von Nordafrika bis Mitteleuropa einstellen und so werden aus diesen Gefilden sehr warme, sogar teils wieder heiße Luftmassen herangeführt. Jedoch ganz beständig wird's nicht, aus Südwesten können sich immer mal wieder kleine Randtiefs und Tiefdruckrinnen in Richtung Mitteleuropa schieben. Im Zusammenspiel mit den recht feuchten Luftmassen ergibt sich sehr großes Unwetterpotential am nächsten Wochenende in Form von Schwergewittern. Ob und wo diese dann tatsächlich auftreten, lässt sich jetzt natürlich noch nicht sagen.

 

Die Detailaussichten für nächste Woche:

 

Am Montag liegen wir unter dem Einfluss tiefen Luftdrucks und im Tagesverlauf erreicht eine Kaltfront unsere Regionen

 

 

Die neue Woche startet zunächst noch teils aufgelockert bewölkt und sonnig. Spätestens in den Mittagsstunden trifft aber aus Westen die Kaltfront ein und es ziehen einige teils kräftige Regenschauer und Gewitter durch. Zudem frischt lebhafter bis starker Westwind auf. Vor der Kaltfront erreichen die Temperaturen noch einmal zwischen knapp unter 20°C im westlichen Oberbayern und bis zu etwa 22°C im östlichen Innviertel. Am Nachmittag und Abend kühlt es dann deutlich ab und die Temperaturen liegen in den Abendstunden voraussichtlich nur mehr um 10°C. Zudem sinkt die Schneefallgrenze auf knapp unter 1500m.

 

Dienstag: Ein Genuatief sorgt für einiges an Regen.

 

 

Der Dienstag bringt von der Früh weg dichte Wolken und teils kräftige Regenfälle die erst am Nachmittag und Abend nachlassen bzw. aufhören. Bis zum Abend können so verbreitet 20 bis 30, lokal auch um 40mm zusammenkommen. Dazu bleibt es mit lebhaften Westwind sehr kühl mit Höchstwerten von nur zwischen 9 und 13°C.

 

Mittwoch: Das Genuatief zieht in Richtung Osten ab und langsam macht sich wieder hoher Luftdruck bemerkbar.

 

 

Der Tag bringt anfangs noch dichte Bewölkung und ein paar Schauer. Im Laufe des Tages kann sich aber immer mehr die Sonne behaupten und einzelne Schauer sind dann nur mehr im Bergland zu erwarten. Bei Höchstwerten um 20°C wird es auch schon wieder deutlich wärmer.

 

Donnerstag: Hoher Luftdruck über dem Alpenraum, allerdings kann sich auch ein Randtief dazugesellen. 

 

 

Am Fronleichnamstag bekommen wir es mit meist recht sonniger und warmer Witterung zu tun. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 25°C. 

Allerdings können sich über dem Bergland einige Schauer und Gewitter bilden, auch im Flachland sind diese nicht auszuschließen, wahrscheinlich bleibt es aber abseits der Berge und dem direkten Vorland trocken.

 

Freitag: Ein Hochdruckrücken erstreckt sich von Nordafrika über Süd- bis Mitteleuropa. Von hier werden auch sehr warme Luftmassen zu uns herangeführt. 

 

 

Der Brückentag bringt aus heutiger Sicht wieder recht sonnige und sommerlich warme Witterung bei Temperaturen in der Spitze um 25°C. Gewitter sind in erster Linie wieder im Bergland möglich, abseits davon bleibt es aus derzeitiger Sicht verbreitet trocken.

Der Trend fürs Wochenende bringt weiter sommerlich warme Witterung mit Temperaturen um oder etwas über 25°C und auch wieder recht viel Sonnenschein. Allerdings sind diesmal auch im Flachland teils heftige Gewitter möglich, das Unwettersetting sieht für alle "Gewitterjäger" nicht schlecht aus, eine genau Prognose lässt sich jetzt aber natürlich noch nicht abgeben.

Darüber hinaus wird langsam ein stärkeres Übergreifen tiefen Luftdrucks aus Westen simuliert, was mäßig warme und unbeständige Witterung zur Folge hätte.

 

Das Ensemble Diagramm von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Diagramm und Karten: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- markanter Einbruch zum Montag mit einigen an Niederschlag

- Ab der Wochenmitte Erholung der der Temperaturen auf langsam wieder (früh)sommerliches Niveau

- Ab nächsten Wochenende sind dann aber auch wieder einige Niederschlagssignale mit dabei, was auf zunehmende Schauer- Gewittertätigkeit auch im Flachland schließen lässt

 

Fazit: Nach einem verregneten und vor allem am Dienstag kühlen Wochenbeginn kommt der Frühsommer ab Mittwoch wieder in Fahrt.

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Kaltlufteinbruch mit starken Niederschlägen am nächsten Wochenende

Der Blick auf die Wetterkarten bietet aktuell wieder einiges an Spannung auf und die kommende Wetterwoche könnte wieder viele Register ziehen. Über sommerliche Wärme und viel Sonnenschein bis hin zu kräftigen Gewittern, unwetterartigen Regenfällen und Schneefall auf 1000m oder sogar noch etwas tiefer! Der "Blitzsommer" könnte sich also wieder so schnell verabschieden, wie er gekommen ist. 

Unser Wettergeschehen wird aktuell von zwei wesentlichen Faktoren gesteuert. Zum einem haben wir den großen Tiefdruckkomplex vor den Toren Spaniens, zum anderen das Hochdruckregiment über Mittel- und Nordeuropa. Ersterer sorgt aktuell dafür, dass uns sehr warme Luftmassen aus Südwesten erreichen, Zweiteres sorgt dafür, dass auch der Witterungscharakter ein sehr schöner ist. 

In den nächsten Tagen labilisieren sich die Verhältnisse aber langsam, der Tiefkomplex im Südwesten schickt mehr und mehr Randtiefs und gleichzeitig feuchtere Luftmassen in den Alpenraum. Teils kräftige Schauer und Gewitter sind die Folge.

Zum Ende der Woche ziehen dann abermals Tiefs über das Mittelmeer, tanken dort ordentlich Feuchte und ziehen weiter über den Ostalpenraum in Richtung Nordosten. V-artige Zugbahnen (auch das berühmte "Vb-Tief" ist nicht auszuschließen) der Tiefs sind zu erwarten. Dies wird uns mit hoher Wahrscheinlichkeit auch sehr viel Regen bringen, jedoch wo die Regenschwerpunkte liegen werden lässt sich jetzt noch nicht abschätzen, dementsprechend können auch die Summen noch nicht prognostiziert werden. Der erste vorsichtige Trend geht aber hin zu 30 bis 50mm im Flachland, am Alpenrand und in Extremstaulagen 50 bis sogar knapp über 100mm bis nächsten Sonntag. Es ist allerdings auch deutlich weniger Niederschlag möglich, die Modelle tun sich bei Mittelmeertiefs generell sehr schwer. Updates zur Regenlage folgen zeitnah.

Passend zu den Eisheiligen am nächsten Wochenende kommt es tatsächlich zu einem empfindlichen Kaltlufteinbruch. ;) Die nach Nordosten abziehenden Mittelmeertiefs führen zu einer Verbindung zum tiefen Luftdruck über Nordwesteuropa, maritim angewärmte Polarluft erreicht uns mit großer Wahrscheinlichkeit zum Pfingstsonntag. Die Schneefallgrenze sinkt wieder auf bis zu 1000m oder sogar noch leicht tiefer, bei längeren nächtlichen Aufklaren in den Folgetagen ist sogar Bodenfrost möglich. 

Dazu nun die Detailaussichten für nächste Woche.

 

Montag: Die oben angesprochene Großwetterlage mit Tiefdruck über SW Europa und Hochdruck über Mittel- und Nordeuropa.

 

 

Auch am Montag ist wieder mit einigen an Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen von 20 bis etwa 23°C zu rechnen. Im Tagesverlauf entwickeln sich dann im Bergland wieder ein paar Schauer und Gewitter. 

 

Dienstag: Randtiefs mitsamt feuchteren Luftmassen aus Südwesten sorgen für deutliche unbeständigere Witterung

 

 

Am Dienstag entwickeln sich im Tagesverlauf nach sonnigen Beginn immer mehr Quellwolken, am späten Nachmittag und Abend sind dann besonders am Alpenrand einige Schauer und Gewitter einzuplanen, auch im Flachland können lokal teils kräftige Gewitter niedergehen. Die Höchstwerte steigen auf warme 20 bis knapp 25°C wo die Sonne länger zum Zug kommt.

 

Mittwoch: Unverändertes Bild, der Tiefdruckeinfluss weitet seinen Einfluss immer mehr nach Norden aus 

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es neben dichteren Quellwolken auch wieder zeitweise Sonnenschein, am Nachmittag und Abend sind im Bergland wieder einige Schauer und teils kräftige Gewitter möglich. Unsicher ist noch, ob am Mittwoch auch im Flachland mit Niederschlägen zu rechnen ist. Aus heutiger Sicht könnte es im Flachland auch verbreitet trocken bleiben. Die Höchstwerte erreichen wieder warme 20 bis etwa 23 oder 24°C.

 

Donnerstag: Der große Tiefkomplex im Südwesten zieht weiter Richtung Mittelmeer, der unbeständige aber noch warme Witterungscharakter bleibt uns erhalten.

 

 

Der Donnerstag bringt im Tagesverlauf verbreitet Regenschauer und Gewitter, auch kräftige Entwicklungen sind möglich. Neben der dichten Bewölkung kann sich aber auch zeitweise die Sonne zeigen. Dazu wird es mit Höchstwerten um 20°C auch schon etwas kühler als an den Vortagen.

 

Freitag: Das ehemalige Mittelmeertief zieht weiter nach Nordosten und bringt uns voraussichtlich kräftige Regenfälle.

 

 

Der Start ins Pfingstwochenende verläuft meist mit dichter Bewölkung und einigen teils kräftigen Regenschauern und vereinzelten Gewittern. In Staulagen sind auch längeranhaltende Regenfälle möglich. Mit Höchstwerten von etwa 15 bis knapp 20°C bleibt es aber noch recht mild.

Der Samstag bringt dann vermutlich kräftige Regenfälle, auch eingelagerte Gewitter sind wahrscheinlich. Intensität und Dauer lassen sich aber noch nicht abschätzen. Die Höchstwerte steigen nocheinmal auf 15 bis knapp 20°C. 

In der Nacht auf Sonntag erfolgt dann aus heutiger Sicht der Kaltfrontdurchgang aus Nordwesten mit lebhaften westwind und weiteren Regenfällen, die Schneefallgrenze kann bis Sonntag Früh auf knapp 1000m sinken.

In der Folge sind dann neben sonnigen Phasen auch immer wieder Schauer zu erwarten, bei Höchstwerten von nur mehr grob zwischen 10 und 15°C bleibt es kühl. 

 

Das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 Gut zu erkennen:

- Warmer und trockener Wochenstart

- Ab der Wochenmitte immer unbeständiger auf zunächst noch warmen Temperaturniveau

- zum Wochenende markanter Kaltlufteinbruch mit starken Niederschlagsausschlägen

 

Fazit: Nach warmen und freundlichen Wochenstart im Verlauf immer unbeständiger und zum nächsten Wochenende auch deutlich kühler.

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Und nach dem Winter kommt der (Früh)Sommer....

Bald ist es soweit, das Warten der Wärme und Sonnenfreunde wird nun sein Ende finden. Wie der Titel schon vermuten lässt, kommt jetzt mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich der erste längere (Früh)Sommerliche Abschnitt in diesem Jahr! Und das, nachdem in dieser Woche nochmal winterliche Witterung mit Schneeschauer bis in tiefste Lagen und ordentliche Nachtfröste an der Tagesordnung standen. Wir gehen also quasi fast direkt vom Winter in den Sommer über. ;)

Zuvor müssen wir aber bis Mittwoch nochmal durch unbeständige und kühle Witterung, Mittelmeertiefs versorgen uns nochmal mit reichlich nass. Danach aber kann sich über Mitteleuropa hohe Luftdruck festsetzen, und dass sieht erstmal richtig stabil aus! Zeitgleich "tropft" dazu ein Cut - Off Tief über die Biskaya ab, das uns an seiner Vorderseite von dort sehr milde Luftmassen bringen wird. Klar gibt es auch hier immer noch Unsicherheiten, doch der grobe Fahrplan wird von allen Modelläufen so mitgetragen.

Der Mai könnte also nach längerer Zeit wieder mal ein sehr warmer und sonniger Monat werden, war er doch in den letzten Jahren oft von trüber, kühler und nasser Witterung geprägt.

Dass solche Tiefvorderseitenlagen aber zwangsläufig irgendwann auch mal die unbeständigere Witterungsvariante bringen, sollte ebenso klar sein. Recht einheitlich wird aber der 2. Maidekade auch ein verlagern des Tiefdrucks in Richtung Mittelmeerraum berechnet, was uns immer wieder Störungen in Form von Schauern- und Gewittern bringen würde. Zwar ist der Zeitraum noch recht weit weg, erscheinen tut das aber plausibel. 

Die Detailaussichten für die nächste Woche:

 

Montag: Ein ausgeprägtes Italientief sorgt bei uns für unbeständige Witterung

 

 

Der Montag startet meist bewölkt, besonders am Alpenrand ist mit etwas regen zu rechnen. Im Tagesverlauf entstehen dann verbreitet auch im Flachland Regenschauer. Zwischendurch kann sich abseits des direkten Alpenrands aber auch zeitweise die Sonne zeigen. Die Höchstwerte erreichen dabei etwa 15 bis 18°C

 

Dienstag: Das Mittelmeertief zieht langsam über den Balkan ab, versorgt den Alpenraum aber weiterhin mit Feuchtigkeit. Unverkennbar ist aber schon die nachrückende Hochdruckzelle über Westeuropa, die das Azorenhoch nachschickt.

 

 

Der Tag bringt von der Früh weg wieder dichte Bewölkung, die Sonne zeigt sich im Tagesverlauf wohl nur selten und kurz. Besonders am Nachmittag und Abend sind dabei einige Regenschauer zu erwarten, im Nordstau kann es auch kräftiger regnen. Bei lebhaften Westwind erreichen die Temperaturen ähnlich wie am Vortag etwa 15 bis knapp 20°C.

 

Mittwoch: Die Tiefdrucktätigkeit schwächt sich ab, hoher Luftdruck setzt sich im Alpenraum durch

 

 

Am Mittwoch starten wir mit trüber und am Alpenrand auch nasser Witterung in den Tag. Die Schneefallgrenze kann am Morgen kurzzeitig bis knapp unter 1000m sinken. Im Tagesverlauf klingen auch hier die Niederschläge ab, abseits davon bleibt es abgesehen von einzelnen Schauern schon trocken. Besonders am Nachmittag kann sich die Sonne auch öfter zeigen. Bei weiter lebhaften Westwind erreichen die Höchstwerte kühle 10 bis 14°C.

 

Donnerstag: Langsam vertieft sich tiefer Luftdruck über SW - Europa, gleichzeitig macht sich hoher Luftdruck immer mehr über Mitteleuropa breit. 

 

 

Nach Auflösung der Frühnebelfelder bringt der Christi Himmelfahrtstag meist sonniges Wetter, nur wenige Quellwolken sollten diesen Eindruck stören. Die Temperaturen steigen am Nachmittag bis auf knapp 20°C. In der Früh ist jedoch Bodenfrost möglich, in ungünstigen Lagen ist auch Luftfrost nicht auszuschließen.

 

Freitag: Hochdruck über Mitteleuropa, gleichzeitig bringen Tiefs über der Biskaya eine warme SW - Strömung in Gang

 

 

Der 2. Tag des verlängerten Wochenendes bringt wieder sonniges und sehr warmes Wetter mit Höchstwerten von verbreitet über 20°C, eventuell fällt da und dort auch schon der erste meteorologische Sommertag (Tmax über 25°C). Im Tagesverlauf entwickeln sich zwar ein paar Quellwolken, Schauer oder einzelne Gewitter sollten sich aber wenn überhaupt nur über dem Bergland bilden.

Samstag und Sonntag bringen mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls sonnige und angenehm warme Witterung bei Temperaturen zwischen 20 und 25°C. Allerdings könnten sich an den Nachmittagen auch mal einzelne Schauer und Gewitter bilden. Der freundliche Eindruck wird aber überwiegen.

Auch danach sieht es (erstmal) nach der Fortsetzung der warmen und größtenteils störungsfreien Witterungsphase aus. 

 

Das Ensemble von GFS 0z für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Bis zur Wochenmitte unbeständige und recht kühle Witterung

- Danach für längere Zeit Anstieg auf Frühsommerniveau mit praktisch keinen Niederschlagssignalen.

 

Fazit: Auf eine kühlere und unbeständige erste Wochenhälfte folgt ein warmer, beständiger und wahrscheinlich auch längerer Frühsommerabschnitt.

 

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Nächste Woche Schneeflocken bis in tiefe Lagen

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Die derzeitige Wetterlage ist eine wahrlich sehr kühle für Ende April. Der heutige Sonntag brachte und bringt schon Schneeschauer teils bis in ganz tiefe Lagen, in höheren Lagen oberhalb von 700- 800m haben sich wieder recht winterliche Verhältnisse eingestellt. Diese sehr kühle Phase bleibt uns so noch voraussichtlich bis nächsten Donnerstag erhalten. Immer wieder ziehen in der nächsten Woche also dichte Wolken und Regen-, teils bis in tiefe Lagen (hauptsächlich in den Nachtstunden) auch Schnee- und Graupelschauer vorüber. Richtiges (Anfang)Aprilwetter eben.

Ab Donnerstag zeigt dann der Temperaturtrend auch mithilfe eines Zwischenhochs zwar wieder etwas nach oben, richtige Frühlingsgefühle werden aber auch dann nicht aufkommen, die Temperaturen bleiben aus derzeitiger Sicht bei 10 bis 15°C hängen. Zum nächsten Wochenende kündigen sich dann auch schon wieder neue Regenfälle an.

Überhaupt bemerkt man beim Blick auf die derzeitigen Modellsimulationen für Anfang Mai, dass der Wetterverlauf hier noch sehr spannend werden könnte. Die Simulationen haben leider große Ähnlichkeiten mit den Wetterlagen von Ende Mai 2013. Ein steuerndes Tief über den britischen Inseln schickt immer mal wieder kühle Luftmassen in den Mittelmeeraum, was dort über dem warmen Meerwasser zur Tiefbildung führt und mit Verlagerung und Zugbahn der Tiefs über den Ostalpenraum uns einiges an Nass bringen könnte. Noch sind es aber nur Modellsimulationen und der Zeitraum doch recht weit weg um ernsthaft darüber zu diskutieren. 

Übrigens wird der April "Dank" der nun sehr kühlen Phase im langjährigen Mittel kein allzu warmer mehr werden, im Schnitt schließt er wahrscheinlich sogar nur mehr leicht zu warm ab, was nach dem sehr warmen Start so nicht mehr zu erwarten war.

 

Nun aber zu den Detailaussichten für die nächste Woche:

 

Montag: Ein Langwellentrog erstreckt sich weit nach Süden über Europa und wird gestützt von hohen Luftdruck über dem Ostatlantik

 

 

Die neue Woche startet mit dichter Bewölkung und nur wenigen sonnigen Abschnitten, immer wieder sind Regen- , Schnee- und Graupelschauer teils bis ins Flachland zu erwarten, vereinzelt ist auch Blitz und Donner nicht auszuschließen. Mit lebhaften Westwind bleibt es sehr kühl bei Höchstwerten von nur um 5°C, wobei es mit etwas längeren Sonnenschein auch mal auf knapp 10°C hoch gehen kann.

 

Dienstag: Ein Sturmtief mit Kern über Norddeutschland bringt zunächst auf seiner Vorderseite etwas mildere Luftmassen, im Tagesverlauf fließen aus Nordwesten aber noch kältere Luftmassen als am Vortag ein.

 

 

Von der Früh weg dominieren wieder dichte Wolkenfelder, in den Vormittagsstunden zieht dann aus Nordwesten wieder eine Kaltfront durch, die starke Windböen bis zu 80 km/h und einige Regen-, oberhalb von etwa 500m Schneeschauer bringt. Auch einzelne Gewitter können wieder dabei sein. Sonnige Abschnitte sind aber ebenfalls wieder dabei, vornehmlich am Nachmittag. Die Höchstwerte erreichen kühle 4 bis 8°C.

 

Mittwoch: Auch am Mittwoch bleibt die Großwetterlage nahezu unverändert

 

 

Zur Mitte der Woche wechseln neuerlich dichte Wolkenfelder mit kurzen sonnigen Abschnitten, im Tagesverlauf entstehen wieder einige Regen-, oberhalb von etwa 400 bis 600m Schnee- und Graupelschauer. Auch weht wieder lebhafter Westwind mit Spitzen um 60 km/h. Die Temperaturen erreichen im Tagesverlauf kaum mehr als 5 bis 8°C.

 

Donnerstag: Der Trog wird langsam im Norden abgeschnürt, ihm wird quasi die Kaltluftzufuhr gekappt ;). Zusätzlich kann sich im Alpenraum Zwischenhocheinfluss einstellen.

 

 

Der Donnerstag bringt eine deutliche Wetterbesserung im Vergleich zu den Vortagen. Neben einigen dichten Wolkenfeldern kann auch die Sonne zeitweise hervorkommen, gleichzeitig sollte es verbreitet trocken bleiben, am ehesten sind am Alpenrand noch einzelne Schauer unterwegs. In der Früh teils frostig, teils kann es in geschützten Lagen auf bis zu -5°C runtergehen, am Nachmittag wird es bei Höchstwerten von knapp über 10°C wieder etwas wärmer.

 

Freitag: Weiterhin ein Gewuzzel aus Tiefs, indem wir sogar kurz mal an die mäßig warme Vorderseite gelangen können.

 

 

Der Tag bringt aus heutiger Sicht nach frostigen Start recht freundliche und mäßig warme Witterung bei Höchstwerten bis zu 15°C. 

Das Wochenende sieht dagegen wieder sehr durchwachsen bei Höchstwerten grob zwischen 10 und 15°C und einigen Regenschauern aus, auch kräftigere Regenfälle sind nicht auszuschließen. 

Der Trend für den Maistart deutet auf weiterhin kühle und unbeständige Witterung hin, wobei mit den oben genannten Zutaten auch kräftige Regenfälle nicht auszuschließen sind.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble Diagramm des amerikanischen Wettermodells GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Sehr kühler Wochenverlauf mit Niederschlagssignalen

- Nach etwas milderen Werten in den letzten beiden Apriltagen ab Mai deutliche Zunahme der Niederschlagssignale bei gleichzeitig sinkenden Temperaturniveau.

 

Fazit: Eine bis Donnerstag kühle und unbeständige Witterungsphase steht an, nach wenigen Tagen mit Zwischenhocheinfluss und trockener Witterung deutet ab Anfang Mai vieles wieder vieles kühle und unbeständige Witterung hin. 

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Nach warmen Wochenverlauf Kälteeinbruch ab dem nächsten Wochenende?

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

In dieser Woche stand ja die erste richtige Gewitterlage an, die teilweise auch recht kräftige Gewitter mitbrachte (starker Hagelschlag in Bad Tölz, verbreitete Sturmböen). Zusätzlich wurden schon öfter frühsommerliche Werte in diesem April gemessen, das alles lässt schon eher an den Sommer erinnern. Doch was die Wetterkarten seit Tagen für die Zeit ab dem nächsten Wochenende auftischen, lässt so manchen Frühlingsfreund frösteln. Immer wieder wird eine winterliche Konstellation mit Hoch auf dem Atlantik und Tiefdruckrutsche aus Norden in Richtung Mitteleuropa und der Einbindung von Polarluftmassen gerechnet, die uns jetzt freilich keinen Winter mehr bringen würde, allerdings einstellige Tageshöchstwerte und Schneefälle bis auf mittlere Lagen herunter. Extremrechnungen brachten uns sogar zeitweise Schneefälle bis ganz herunter, was nach dem bisherigen sehr milden Aprilverlauf schon eine Hausnummer wäre. Dies ist aber so erstmal nicht zu erwarten, man sollte sich aber schon mal darauf einstellen, dass die letzte Aprildekade wohl nicht mehr mit dem milden Wetter der vergangenen Wochen weitermachen wird. Auch für die schon sehr weit entwickelte Vegetation könnte es noch einmal interessant werden, denn Nachtfröste sind ebenso wieder wahrscheinlich geworden.

Diese Umstellung wird von nahezu allen Modellberechnungen mitgetragen, Unsicherheiten bestehen aber weiterhin und haben mit dem heutigen Modelltag eher wieder zugenommen. Interessant dürfte auch werden, wie sich die wohl so kommende Nord- oder Nordwestlage bezüglich der Mittelmeertiefentwicklung auswirkt. Hier gibt es auch einige Rechnungen, die uns recht gut "bewässern". Ob es zu solchen Vb- artigen Mittelmeertiefentwicklungen kommen könnte, lässt sich jetzt natürlich noch nicht sagen, und zuvor erwartet uns sowieso noch eine ab Dienstag recht schöne Wetterwoche, wie die Detailaussichten zeigen:

 

Montag: Ein kleines Cut- Off Tief über SW- Deutschland und Frankreich sorgt für regnerische Witterung bei uns.

 

 

Die neue Woche startet trüb und regnerisch. Besonders in der Früh und am Vormittag ist auch kräftiger Regen zu erwarten. Im Laufe des Nachmittag lassen die Regenfälle dann langsam nach und ziehen sich an den Alpenrand zurück, abseits davon sind längere trockene Phasen möglich und eventuell zeigt sich auch noch kurz die Sonne. Die Schneefallgrenze liegt dabei um 1500m, demensprechend tief auch die Höchstwerte, die kaum mehr als 10 bis 12°C erreichen.

 

Dienstag: Ein Hoch über England, das auch bis in den Alpenraum wirksam wird, sorgt langsam für Wetterbesserung, wenngleich wir noch in recht kalten Luftmassen verbleiben

 

 

Der Tag bringt nach Auflösung morgendlicher Nebelfelder meist recht sonniges Wetter mit nur wenigen Quellwolken. Die Höchstwerte liegen um 15°C.

 

Mittwoch: Ein Tief vor den Toren der iberischen Halbinsel sorgt langsam wieder für eine milde SW - Strömung über Mitteleuropa.

 

 

Auch am Mittwoch erwartet uns nach Auflösung frühmorgendlichen Nebelfeldern wieder einiges Sonnenschein mit nur wenigen, harmlosen Quellwolken. Die Höchstwerte liegen bei etwa 15 bis 18°C. Übrigens Achtung: An beiden Tagen ist zumindest Bodenfrost wahrscheinlich!

 

Donnerstag: Hoher Luftdruck erstreckt sich von Südeuropa über Mittel- Bis Nordwesteuropa und bringt uns ruhiges, sonniges Wetter. Gleichzeitig bringt ein Tief über den Südwesten recht milde Luftmassen in unsere Breiten. 

 

 

Auch der Donnerstag macht da weiter, wo der Mittwoch aufgehört hat. Meist scheint die Sonne ungetrübt vom Himmel, erst im Laufe des Nachmittags und Abends könnten aus Südwesten ein paar höhere Wolkenfelder aufziehen. Nur der lebhafte Ostwind könnte etwas stören. Die Höchstwerte erreichen etwa 17 bis 20°C.

 

Freitag: Randtiefs könnten wieder für Regenschauer und Gewitter sorgen, ebenfalls kündigt sich mit herannahenden tiefen Luftdruck aus Norden die wahrscheinliche Wetterumstellung an.

 

 

Der Freitag bringt aus heutiger Sicht zunächst noch recht sonniges Wetter, im Tagesverlauf könnten dann aber ausgehend des Berglands ein paar Schauer und Gewitter durchziehen. Es bleibt aber noch warm bei Höchstwerten von um die 20°C.

Das Wochenende gestaltet sich aus heutiger Sicht eher nass und kühl bei Höchstwerten grob zwischen 10 und 15°C mit nur wenig Sonnenschein. Aufgrund der jedoch zunehmenden Unsicherheit am heutige Modelltag ist auch eine Fortsetzung der milden Witterung am nächsten Wochenende nicht ausgeschlossen.

Darüber hinaus ist jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit mit deutlich kälteren und nassen Wetter zu rechnen. Wie sich Niederschläge und Temperaturen genau entwickeln, lässt sich aber natürlich noch nicht sagen.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble Diagramm von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- nasser und kühler Wochenbeginn

-Wetterbesserung bei wärmeren Temperaturen bis in etwa nächsten Freitag

- danach deutlicher Temperatureinbruch mit einigen Niederschlagssignalen

 

Fazit: Nach kühlen und nassen Wochenbeginn gibt es von Dienstag bis Freitag meist sonnige Witterung bei steigenden Temperaturniveau, während ab dem nächsten Wochenende vieles auf deutlich kühleres und nasseres Wetter hindeutet.

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Warm aber unbeständig

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der April brachte bislang sehr warmes Wachstumswetter, mit Ausnahme der letzten paar Tage, die vielerorts etwas Regen und kühle Temperaturen brachten. Die Vegetation ist aufgrund des extrem milden Winters schon sehr weit fortgeschritten, und dieses Tempo wird auch erstmal beibehalten, denn die nächste Woche bringt zwar unbeständige, aber wieder sehr milde Witterung.

Verantwortlich dafür ist sich immer wieder regenerierender Tiefdruck über Südwesteuropa, der uns aus dieser Richtung an seiner Vorderseite immer wieder sehr warme, allerdings auch zunehmend feuchte Luftmassen bringt. Ein Ende der Südwestströmung könnte dann ab dem nächsten Wochenende folgen, dies ist aber noch sehr unsicher, die "großen" Modelle tischen da noch recht unterschiedliche Lösungen auf.

Wo stehen wir eigentlich klimatologisch gesehen nach der ersten Dekade im diesjährigen April? Die erste Dekade brachte in unserer Region eine sehr hohe Temperaturabweichung von etwa 3 bis sogar 4°C im Vergleich zum langjährigen Mittel, dazu schien die Sonne in etwa normal lange und es fiel großteils zu wenig bis teils deutlich zu wenig, lokal (so wie z.B. in der Ettenau) aber auch normal viel an Regen. Der April 2016 wird also mit großer Wahrscheinlichkeit der nächste Monat, der seit November letzten Jahres teils deutlich zu warm ausfällt, mit nur einer Unterbrechung vom März 2016, der aber ebenfalls etwas zu mild ausfiel.

Nun aber zu den Detailaussichten für die kommende Woche:

 

Montag: Der oben angesprochene tiefe Luftdruck Südwestlich von uns, ein Zwischenhoch über dem Alpenraum sorgt aber für einen freundlichen Wochenstart.

 

 

Die neue Woche startet nach Auflösung lokaler Nebelfelder sonnig mit nur wenigen Quellwolken tagsüber. Einzig der teils lebhafte Ostwind könnte etwas stören. Dazu wird es wieder warm bei Höchstwerten zwischen 17 und etwa 20°C.

 

Dienstag: Weiterhin unveränderte Großwetterlage, im Alpenraum kann sich nach Durchzug eines Randtiefs wieder kurz hoher Luftdruck behaupten

 

 

Der Dienstag sollte einem Apriltag gerecht werden und viel Abwechslung bieten. In der Früh und am Vormittag sind vor allem nach Westen zu bei lebhaften Westwind Regenschauer unterwegs. Diese klingen aber bis Mittag meist ab und am Nachmittag zeigt sich wieder überall länger die Sonne. In der Nacht auf Mittwoch sind dann aus Westen wieder ein paar Regenschauer möglich. Am Tag wird es abermals für Mitte April ziemlich warm bei Höchstwerten zwischen 16 und knapp 20°C.

 

Mittwoch: Ein neues Randtief zieht seine Kreise und wird im Tagesverlauf für einige Schauer und auch Gewitter sorgen.

 

 

Zur Mitte der Woche starten wir in der Früh noch mit teils dichteren Wolkenfelder du vielleicht auch ein paar Regentropfen. Im Laufe des Vormittags lösen sich die dichten Wolken meist auf und für einige Zeit kann auch die Sonne scheinen. Im Laufe des Nachmittags und Abends entstehen dann aber ausgehend vom Bergland einige Regenschauer und Gewitter. Wie stark diese ausfallen lässt sich noch nicht sagen. Es werden nämlich auch durchaus gute Gewitterindikatoren gerechnet wie etwa Konvergenzzonen (zwei gegenteilige Windrichtungen treffen aufeinander) oder aber auch erhöhte Cape - Werte (Energiegehalte der Luftmassen). Inwiefern diese ausgereizt werden bleibt noch abzuwarten und könnte sich wie so oft erst wieder beim Ereignis selbst zeigen. Relativ sicher ist eine deutliche Abkühlung in der Folgenacht mit kurzzeitig auch recht kräftigen Regenfällen, die Schneefallgrenze kann wieder auf etwa 1500m sinken. Am Tag wird es bei Temperaturen in der Spitze zwischen 18 und etwa 22°C aber sehr warm.

 

Donnerstag: Ein neues Hoch schiebt sich über den Alpenraum und sorgt für Wetterbesserung im Tagesverlauf

 

 

Der Tag startet noch mit dichterer Bewölkung und vor allem nach Osten zu mit dem ein oder anderen Schauer.  Voraussichtlich klingen diese im Tagesverlauf aber überall ab und die Sonne kann vor allem am Nachmittag wieder für längere Zeit hervorkommen. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen ca. 15 und 18°C.

 

Freitag: Neuerlich bringt ein Tiefausläufer feuchtere Luftmassen

 

 

Am Freitag starten wir zunächst mit noch recht sonnigen Wetter, im Laufe des Nachmittags und Abend entwickeln sich aus heutiger Sicht aber wieder einige Schauer und auch einzelne Gewitter. Die Höchstwerte erreichen 18 bis knapp über 20°C. In der Nacht auf Samstag sin dann mit einer schwachen Kaltfront wieder kräftigere Regenfälle möglich, was aus heutiger Sicht aber noch mit viel Unsicherheit behaftet ist.

Auch das Wochenende gestaltet sich noch sehr schwer zu vorhersagen, die Modelle tischen einfach viele verscheiden Lösungen auf. Von einem Kaltlufteinbruch mit Schneefall bis auf unter 1000m am Sonntag oder weiterhin die feuchtwarme Fortsetzung der bisherigen Witterung ist alles dabei. Tendenziell sollte es aber erstmal unbeständig auf mäßigen bis warmen Temperaturniveau bleiben. Darüber hinaus ist eine seriöse Prognose dadurch am heutigen Tag noch fast unmöglich.

 

Das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Auf und ab nächste Woche mit einigen Niederschlagssignalen

- Breite Streuung ab dem nächsten Wochenende mit insgesamt wieder zunehmenden Niederschlägen

 

Fazit: Eine recht wechselhafte, aber auch warme Wetterwoche steht an.

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Der Frühling fasst Fuß - Über 20°C am Donnerstag!

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der Frühling startet zumindest Temperaturmäßig ab jetzt richtig durch. Höchsttemperaturen von unter 10°C gehören erstmal der Vergangenheit an, zum Start in den April hin und vor allem am letzten Märztag sind sogar über 20°C möglich. Ein längere Schönwetterphase ist aber nicht in Sicht, in den letzten Märztagen und auch zum Start in den April begleiten uns voraussichtlich immer wieder ein paar Schauer. Die Natur wird dadurch aber ebenfalls einen ordentlichen Schub bekommen.

In den "Genuss" dieser milden Luftmassen kommen wir durch eine zyklonale Südwestlage. Das heißt, Tiefs über Westeuropa schaufeln an ihrer Vorderseite immer wieder sehr milde Luftmassen in Richtung Ostalpenraum. Zyklonal sagt aber schon, dass die Witterung dadurch bei uns aber auch nicht ganz störungsfrei verlaufen wird. Anders als z.B. im vergangenen Dezember, als nicht viel weniger milde Luftmassen aus Südwesten herangeführt wurden, allerdings schafften es damals (auch aufgrund des extrem starken Mittelmeerhochs) nahezu keine Fronten zu uns.

Der nun zu Ende gehende März war übrigens in vieler Hinsicht ein sehr durchschnittlicher. Die Temperaturen liegen zum Ende hin im Bereich des langjährigen Mittels (von wegen "So ein kalter März!" ;) ), im Mittel fiel etwas weniger Niederschlag als üblich und die Sonne zeigte sich auch etwas weniger als üblich.

Nun aber zu den Detailprognosen für die kommende Woche:

 

Montag: Tiefs über West und Nordwesteuropa bringen auf der Vorderseite milde Luftmassen zu uns

 

 

Der Ostermontag bringt einen Mix aus Sonne und meist eher hochliegenden Wolkenfeldern, im Tagesverlauf sind besonders am Alpenrand kurze Schauer nicht ausgeschlossen. In der Nacht auf Dienstag sind mit einer Kaltfront dann überall Regenschauer zu erwarten. Die Höchstwerte steigen am Tag je nach Wolken und Sonne auf 14 bis 18°C.

 

Dienstag: Die Strömung dreht vorübergehend mehr auf West, dadurch ist auch mit unbeständigeren Wetter zu rechnen

 

 

Der Tag startet meist trüb, im Laufe des Tages zeigt sich aber auch öfter mal die Sonne. Dazu ziehen über den Tag verteilt mit lebhaften Westwind einige Schauer durch. Die Höchstwerte erreichen etwa 10 bis 13°C.

 

Mittwoch: Die Tiefdruckgebiete vertiefen sich mehr und mehr über West- und Südwesteuropa, gleichzeitig streckt sich ein Hochdruckrücken langsam nach Mitteleuropa aus. In der Folge werden sehr milde Luftmassen aus Südwesten in den Ostalpenraum herangeführt.

 

 

Zur Mitte der Woche starten wir wieder recht trüb mit den ein oder anderen Regenschauer, vor allem in Richtung Norden, in den Tag. Im Tagesverlauf lockern die Wolken aber immer mehr auf und lassen die Sonne hervorkommen. Es wird wieder spürbar milder bei Höchstwerten von 15 bis etwa 18°C.

 

Donnerstag: Tiefer Luftdruck über Südwesteuropa- gleichzeitig wölbt sich hoher Luftdruck aus dem Mittelmeerraum über Mitteleuropa auf.

 

 

Am Donnerstag bekommen wir einen richtig schönen Frühlingstag ab. Die Sonne scheint lange Zeit, nur wenige Wolkenfelder sollten den Himmel trüben. Dazu wird es sehr warm, die Höchstwerte erreichen 19 bis 22, mit lokalen Föhneinfluss sogar bis zu knapp 25°C!

 

Freitag: Noch etwas unsicher, aber wahrscheinlich verdrängen wieder Tiefdruckgebiete den hohen Luftdruck nach Süden.

 

 

Der erste Apriltag gestaltet sich aus heutiger Sicht zunächst noch trocken und kurz sonnig, während am Nachmittag und Abend vermutlich aus Nordwesten mit einer Kaltfront eine Abkühlung erfolgt. Mit dieser sind kräftige Regenschauer und einzelne Gewitter möglich, aus heutiger Sicht aufgrund der berechneten erhöhten Energiewerte der Luftmasse für nächsten Freitag sogar recht wahrscheinlich. Vor der Kaltfront wird es aber wohl noch einmal sehr mild bei Höchstwerten zwischen 15 und knapp 20°C.

Das Wochenende gestaltet sich aus derzeitiger Modellsicht recht freundlich mit Höchstwerten von nur wenig über 10°C am Samstag und über 15°C am Sonntag.

Darüber hinaus zeigt der erste Trend ein langsam immer unbeständigere und kühlere Witterung.

 

 

Dazu wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Auf und ab der Temperaturen mit einigen Niederschlagssignalen

- Höhepunkt der Wärme zum Ende nächster Woche hin

- Danach langsame Abkühlung mit wieder mehr Niederschlagssignalen, aufgrund des Zeitraums aber noch sehr unsicher

 

Fazit: Eine insgesamt recht warme Woche mit über 20°C am Donnerstag steht an. Beständig wird es aber nicht, Regenschauer sind immer mal wieder einzuplanen.

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Der Frühling lässt sich doch noch etwas Zeit.

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der März war bisher was Niederschlag und Temperaturen betrifft, ein recht durchschnittlicher. Einzig die Sonne machte sich bislang rar. Deshalb erschien dieser März bislang auch als ein recht kalter und unbeständiger. Die (Vor) Frühlingsrechnungen von letzter Woche bewahrheiteten sich so also nicht, Höhentiefs sorgten immer wieder für Bewölkung und lokal auch etwas Niederschlag. Zu Anfang der Woche gab es gar nochmal starke Schneeschauer bis ins Flachland.

Die nächste Woche startet sogar recht ähnlich wie die letzte Woche, ein neues Höhentief sorgt am Dienstag für Schneefälle bis ins Flachland. Danach sollte dann aber erstmal die trübe Zeit "überstanden" sein, der Vollfrühling wird bei Höchstwerten bis 10°C aber auch noch nicht ausbrechen. ;) Viel mehr sogar ist nach wie vor ein starker Kaltlufteinbruch zur letzten Dekade des Märzes möglich. Über Westrussland kommt dieser ganz sicher, dies wird nun schon nahezu übereinstimmend so von den Modellen erwartet. Ob sich dieser auch zu uns vorarbeitet ist weiter nicht zu beantworten, vieles hängt von der Lage des Hochs Nord(westlich) von uns ab. Liegt dieses weiter im Norden, würde uns die Kaltluft wahrscheinlich ziemlich deutlich erwischen, blockt das Hoch diesen aber ab und legt sich direkt über Mitteleuropa, so sind sogar recht milde Zeiten möglich. Im Moment am wahrscheinlichsten ist ein kurzer Streifschuss der Kaltluft mit ziemlich kühlen Temperaturen, davor und danach geht es gemäßigt mild weiter.

Der richtige Frühling mit Temperaturen über 15°C ist also weiterhin nicht bzw. wenn überhaupt nur vereinzelt in den Wetterkarten zu finden.

Die Detailaussichten für die nächste Woche:

 

Montag: Weiterhin ist ein Hoch mit Kern über den britischen Inseln Wetterbestimmend

 

 

Die neue Woche startet zunächst trüb durch Nebel oder Hochnebel. Im Laufe des Tages sollte sich dieser aber immer mehr lichten und die Sonne am Nachmittag für längere Zeit scheinen. Der anfangs lebhafte Nordostwind lässt im Tagesverlauf immer mehr nach. Die Höchstwerte erreichen etwa 7 bis 9°C.

 

Dienstag: Das Hoch verlagert sich etwas weiter nach Norden, zudem sorgt ein Höhentief im Ostalpenraum für unbeständiges Wetter.

 

 

Der Tag startet bereits trüb. Ab den späteren Vormittagsstunden setzt von Nordosten her Niederschlag ein, der sich bis zum frühen Nachmittag auf die gesamte Region ausweitet. Die Schneefallgrenze sinkt von zunächst ca. 600m bis in die Niederungen, oberhalb von 500 bis 600 sind durchaus ein paar cm Neuschnee möglich. Die Höchstwerte erreichen etwa 4 bis 6°C, ehe es am Nachmittag mit lebhaften Nordostwind deutlich abkühlt.

 

Mittwoch: Der Kaltlufttropfen (oben als Höhentief bezeichnet) zieht in Richtung Südwesten ab, nachfolgend kann sich wieder Hochdruck durchsetzen.

 

 

Zur Mitte der Woche bleiben meist dichte Wolken mit vereinzelten Regen- und Schneeschauern Wetterbestimmend, die Sonne wird sich voraussichtlich nur kurz zeigen. Zudem bläst starker Ostwind, der uns die Höchstwerte von 4 bis 6°C deutlich kühler vorkommen lassen wird.

 

Donnerstag: Eine Hochdruckbrücke von Island bis ins Mittelmeer sorgt für deutlich freundlichere Witterung als zuvor

 

 

Der Donnerstag bringt nach Auflösung der Frühnebelfelder meist sonnige Verhältnisse, in den Flussniederungen könnten sich die Nebel- und Hochnebelfelder allerdings auch länger halten. Der Ostwind lässt nach und weht nur noch mäßig stark, die Temperaturen erreichen dazu milde 9 bis 12°C.

 

Freitag: Beginnende Unsicherheiten. Die meisten Modellrechnungen sehen allerdings ein verlagern des Hochdruckkerns wieder weiter nach Norden, was die Kaltluft zumindest vorübergehend recht weit zu uns heranführen würde.

 

 

Der Freitag bringt uns aus heutiger Sicht neben dichteren Wolkenfeldern auch etwas Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen wohl knapp unter 10°C.

Auch das Palmwochenende sieht nicht ganz schön aus, immer wieder sind auch dichtere Wolkenfelder zu erwarten. Kommt es noch dazu zu einem deutlicheren Vorstoß der Kaltluft, sind auch Fronten mit Niederschlägen aus Osten möglich.

Der Weg in den Frühling könnte also weiterhin ein recht zäher bleiben, denn auch über das nächste Wochenende hinaus ist überhaupt noch keine sichere Aussage zu tätigen, ein stärkerer Kaltluftausbruch ist ebenso möglich wie über 10°C Plus und Sonnenschein.

 

Dazu das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

- kurzer Kaltlufteinbruch zum Dienstag mit Niederschlägen

- nach kurzen Wärmebuckel zum Donnerstag sieht das nächste Wochenende schon wieder recht kühl aus

 

Fazit: Nach recht freundlichen Montag rieseln am Dienstag Schneeflocken bis ins Flachland. Danach steht eine vorübergehende Wetterbesserung mit milden Temperaturen um 10°C an, während das Palmwochenende wieder kühler und trüb werden könnte.

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Der (Vor)Frühling kommt!

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog.

Die ersten Tage dieses März waren recht trüb und meist nasskalt. Der erste Märztag (und damit der Start in den met. Frühling) brachte sogar Schnee bis ganz herunter. "Schuld" an dieser wenig frühlingshaften Witterung ist ein großer Tiefdruck - Trogkomplex, der sich bis weit nach Süden erstreckt und in dem an den Rückseiten der Tiefs immer wieder kalte Luftmassen aus Norden eingeflossen sind. Dieser bleibt uns noch ein paar Tage erhalten, danach sieht es aber nach dem ersten ernsthaften Versuch des Frühlings aus, bei uns Fuß zu fassen. ;)

Der große Trogkomplex wird langsam weggeschoben und die Tiefs füllen sich auf, ein Azorenhochableger legt sich von Südwesten her langsam über Nordwesteuropa und es fließen nach und nach mildere Luftmassen ein. Dies passiert bis zum nächsten Wochenende und noch eine Zeit lang darüber hinaus. Bei uns heißt das dann erstmal trockenes, meist recht sonniges und mildes Wetter mit Temperaturen grob um die 10°C am Tag und leichten Nachtfrösten. Recht spannend wird's darüber hinaus, denn immer wieder wird ein kräftiger Kaltlufteinbruch über Westrussland berechnet, der auch uns erreichen könnte. Eine Fortsetzung der vorherigen Witterung ist aber ebenso möglich. Der Winter sollte also noch nicht ganz abgeschrieben werden, das letzte Märzdrittel könnte unter Umständen noch recht kalt werden. Weiße Ostern würden übrigens zu einen vorangegangenen milden Winter passen. ;)

Die Detailaussichten für die nächste Woche:

 

Montag: Weiterhin fließen in dem großen Trogkomplex kalte Luftmassen in den Alpenraum

 

 

Die neue Woche startet bewölkt mit kurzen sonnigen Abschnitten im Flachland. Am Alpenrand ist immer wieder mit meist leichten Schnee- und Regenfällen zu rechnen, die Schneefallgrenze pendelt zwischen tiefen Lagen und etwa 600m. Auch abseits davon sind im Tagesverlauf ein paar Schauer möglich. Die Temperaturen bleiben im spätwinterlichen Bereich bei 3 bis 6°C am Nachmittag.

 

Dienstag: Weiterhin fließen kalte Luftmassen aus Norden ein

 

 

Es herrscht recht ähnliche Witterung wie der Vortag. Besonders bis Mittag ziehen einige Schnee- und Regenschauer durch, die Schneefallgrenze liegt dabei wieder zwischen tiefen Lagen und etwa 500 bis 600m. Am Nachmittag sollte sich der Niederschlag dann langsam an den Alpenrand zurückziehen, im Flachland kommt dann immer öfter mal die Sonne zum Vorschein. Dazu ist es weiterhin kühl bei Höchstwerten um die 5°C.

 

Mittwoch: Noch keine Grundlegende Änderung der Wetterlage, dies wird sich im Laufe des nächsten Tages ändern.

 

 

Zur Mitte der Woche lockern die dichten Wolken im Verlauf des Vormittags immer öfter auf, der Nachmittag verläuft dann recht freundlich. Im Bergland leicht föhnig, im Flachland weht oft lebhafter Ostwind. Die Temperaturen legen zu und erreichen Höchstwerte von 5 bis 8°C.

 

Donnerstag: Das Azorenhoch schiebt langsam einen Ableger herein, die Kaltluftzufuhr aus Norden reißt ab.

 

 

Der Donnerstag startet nach Auflösung lokaler Nebelfelder meist sonnig, im Tagesverlauf ziehen aber dichtere Wolkenfelder auf die den Sonnenschein dämpfen. Es bleibt aber bis zum Abend trocken, erst in der Nacht auf Freitag sind dann wieder einzelne Schauer zu erwarten. Die Schneefallgrenze steigt dabei auf ca. 700 bis 800m an. Die höchsten Temperaturen erreichen 7 bis 9°C.

 

Freitag: Langsam macht sich Hochdruck breit. Der Alpenraum verbleibt dabei aber eher auf der kühleren Seite

 

 

Der Tag startet meist bedeckt mit dem ein oder anderen Regen-, oberhalb ca. 800m Schneeschauer. Im Tagesverlauf sollte die Wolkendecke aber immer öfter auflockern und der Sonne den Vortritt lassen. Am Nachmittag erreichen die Höchstwerte 5 bis 8°C.

Das Wochenende sieht aus heutiger Sicht meist recht freundlich aus, zeitweise könnten aber auch dichtere Wolkenfelder den Himmel trüben. Zusätzlich weht recht kräftiger Ostwind mit Spitzen um 50km/h, der uns die Temperaturen von etwa 7 bis 12°C kühler vorkommen lässt.

Darüber hinaus sieht es erstmal nach der Fortsetzung dieser Witterung aus, wobei die Temperaturspanne noch recht unsicher ist, die Höchstwerte sollten aber verbreitet über 10°C steigen.

 

Das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- nach kühlen Wochenstart mit ein paar Niederschlagssignalen im Verlauf langsam wärmere Luftmassen und deutlich zurückgehende Niederschlagsneigung.

- Im Verlauf deutliche Unsicherheiten, vor allem zum Ende der 2. Märzdekade tauchen einige sehr kalte Modelläufe auf, ebenso sind allerdings sehr frühlingshafte Lösungen möglich.

 

Fazit: Die nächste Woche startet recht kühl mit ein paar Niederschlägen, ab Mittwoch wird es aber deutlich freundlicher und trockener bei steigenden Temperaturen.

 

Damit sage ich Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal.

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Der März startet winterlich

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der nun zu Ende gehende meteorologische Winter war ja ein extrem milder und schneearmer Winter (In der Ettenau lag nur in einem von 3 Wintermonaten eine Schneedecke!).

Man wird sich nun also fragen, ob diese extrem überwärmten Zeiten auch im März, und damit im meteorologischen Frühling, so weiter gehen. Diese Frage kann man schon jetzt mit einem klaren Nein beantworten. Viel eher versucht der März, zum Leidwesen aller Freunde des Frühlings, vor allem zu Beginn nochmal den Winter nachzuahmen (Nein, nicht den abgelaufenen Winter ;) ). Ein Vb- artiges Tief bringt uns zum 1. März Schneefälle. Und auch danach sieht es erstmal nach nasskühler Witterung mit pendelnder Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und 1000m aus. Ob dann ab der 2. Märzdekade mehr Hochdruck Wetterbestimmend wird, muss noch abgewartet werden. Ein richtiger Märzfrühling, wie aus den letzten Jahren mit wenigen Ausnahmen schon fast gewohnt, ist erstmal aber weit und breit nicht zu sehen. Aber keine Sorge, der Frühling kommt noch schnell genug und das was wir in der nächsten Woche erleben, ist schlicht und einfach recht normales Übergangsjahreszeitenwetter.

Die Aussichten für die nächste Woche im Detail:

 

Montag: Mittelmeertiefs bringen uns im Tagesverlauf einige Niederschläge, zuvor noch als Regen, im Verlauf der Nacht als Schnee

 

 

Der Schalttag startet zunächst noch aufgelockert bewölkt, der ein oder andere Regenschauer ist aber schon in der Früh und am Vormittag zu erwarten. Nach ein paar trockenen Stunden trübt es sich spätestens am Nachmittag aber ganz ein und es beginnt von Westen her teils kräftig zu regnen. Die Höchstwerte liegen dabei von West nach Ost zwischen 5 und 10°C. Der genaue Ablauf bei solchen Mittelmeertiefs gestaltet sich aber selbst 24 h zuvor noch recht schwierig vorherzusagen. Tendenziell sieht es für Schnee in Richtung Westen aber deutlich besser aus, als im Osten. So kann es aus jetziger Sicht im westlichen Oberbayern schon am späten Abend für Schneefälle bis ins Flachland reichen, während im Osten des Innviertels wohl noch bis weit in die Nacht hinein mit Regen im Flachland zu rechnen ist. Spätestens in den frühen Morgenstunden sollte es aber überall bis ganz herunter schneien. Auch werden die größten Niederschlagsmengen mit bis zu 30mm nach Westen zu gesehen, im Osten sind es nur um die 10mm. Es kann sich aber auch jetzt noch in den Berechnungen gravierendes ändern, vor allem die Lage der größten Niederschlagsmengen ist nicht in Stein gemeißelt und kann sich auch noch ein Stück nach Osten verschieben.

 

Dienstag: Das Tief zieht nach Nordosten ab und lässt auf seiner Rückseite vorübergehend recht kalte Luftmassen einfließen.

 

 

Der Tag startet trüb und bringt immer wieder Schneefälle, die Anfangs auch noch recht kräftig sein können. Bis Mittag schwächen sich diese aber deutlich ab und klingen am Nachmittag im Flachland ab und ziehen sich an den Alpenrand zurück. Wie viel an Neuschnee fällt, ist wie für den Vortag beschrieben sehr unsicher, tendenziell sind aber im westlichen Teil unseres Vorhersagegebiets bis zu ca. 10cm Neuschnee selbst im Flachland möglich, während im Osten in den tiefsten Lagen wohl nur eine vorübergehende Anzuckerung möglich ist. Die Tageshöchsttemperaturen werden voraussichtlich die kältesten seit Ende Januar, meist liegen diese zwischen -1°C und 2°C Plus, oberhalb von etwa 500m kann sich also Dauerfrost einstellen. Die darauffolgende Nacht bringt übrigens, wenn es mal aufklart, sehr niedrige Temperaturen. Vor allem über Schnee sind Tiefstwerte unter -5°C keine Seltenheit, auch 2- stellige Tiefstwerte sind in exponierten Lagen möglich.

 

Mittwoch: Ausläufer eines Tiefs über Nordeuropa bringen neue Niederschläge und eine kurzzeitige Erwärmung

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es von der Früh weg dichte Wolken und einige Regenschauer. Die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf etwa 1000m an. Nach ein paar trockenen Abschnitten um die Mittagszeit und am frühen Nachmittag, wo sich auch mal kurz die Sonne zeigen kann, zieht mit lebhaften Westwind aus Nordwesten die Kaltfront auf. Dabei kann es auch mal längere Zeit regnen, die Schneefallgrenze sinkt zunächst bis zum Abend auf etwa 600 bis 700m, im Verlauf der Nacht gehen sich dann unter deutlicher Abschwächung der Niederschläge auch Flocken bis ins Flachland aus. Die Höchsttemperaturen erreichen vor der Front noch 5 bis 8°C.

 

Donnerstag: Zwar kann sich Zwischenhocheinfluss einstellen, die Luftschichtung bleibt aber recht labil und unter dem Einfluss von Höhenkaltluft kann es immer wieder zu Schauern kommen.

 

 

Am Donnerstag wechseln dichte Wolken mit Sonnenschein, immer wieder können allerdings auch teils kräftige Schauer durchziehen. Dabei kann die Schneefallgrenze in kräftigen Niederschlagsphasen durchaus bis in tiefe Lagen absinken, auch Graupelschauer sind möglich. Zusätzlich weht recht kräftiger West bis Nordwestwind, der in Schauern durchaus Böen um die 60km/h erreichen kann. Die Höchstwerte verbleiben im nasskalten Bereich bei um die 5°C.

 

Freitag: Der nächste Tiefausläufer überquert uns. Auf der Vorderseite werden recht milde Luftmassen herangeführt, auf der Rückseite in der Nacht zum Samstag bringt die Kaltfront wieder deutlich kühlere Temperaturen.

 

 

Der Freitag bringt neuerlich dichte Wolken und von der Früh weg immer wieder Regen, die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf vorübergehend wieder auf etwa 1000m. Die Sonne wird sich dabei wohl nur, wenn überhaupt, sehr selten zeigen. Interessant könnte es mit dem Kaltfront Durchgang am Abend und in der Nacht auf Samstag werden, hier würden nach aktuellen Berechnungen kräftige Schauer und einzelne Gewitter durchziehen, die recht schnell wieder Schneefall bis ins Flachland bringen würden. Dies ist aber noch sehr unsicher und auch recht unwahrscheinlich.

Das Wochenende sieht aus heutiger Sicht sehr unbeständig mit einigen Schnee-, unterhalb von etwa 500 bis 700m Regenschauern und nasskalten Temperaturen mit um die 5°C aus. Allerdings sind durchaus sonnige Phasen möglich. 

Darüber hinaus sieht es weiter nach unbeständigeren Witterung bei recht kühlen Temperaturen aus. Die Chancen auf mehr Sonnenschein und deutlich weniger Niederschlag steigen aber an.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- einige Niederschläge bei pendelnden Temperatur- und Luftmassenverhältnissen bis etwa Mitte nächster Woche

- zum nächsten Wochenende neuerliche Niederschläge bei weiter ziemlich durchschnittlichen Temperaturen

 

Fazit: Die nächste Woche hat mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn am Dienstag wenig zu tun. Die Sonne hat es schwer und bei nasskalten Temperaturen sind immer wieder Niederschläge, teils bis ins Flachland als Schnee, zu erwarten.

 

Damit sage ich Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Auch nächste Woche zwischen Vorfrühling und Spätwinter....

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

In den nächsten Tagen beruhigt sich das Wetter jetzt allmählich wieder. Nachdem ja eine recht windige und verregnete Nacht und ein Großteils ebensolcher Sonntag hinter uns liegt, "heizt" uns der Februar erstmal ordentlich ein. Heute wurden schon oft 13 bis 14°C gemessen, morgen können es dann verbreitet 15°C und lokal sogar noch etwas mehr werden. Eine sogenannte schleifende Kaltfront bringt uns in Laufe der nächsten Woche aber langsam eine deutliche Abkühlung. Zuerst mit Regen und Schnee, dann sollten sich auch wieder sonnige Phasen ausgehen. Unsicher ist noch,  ob der Februar eher trocken mild oder doch nass durch Mittelmeertiefs ausklingt.

Die aktive Westdrift, die besonders zu diesem Wochenende wieder ordentlich in Fahrt gekommen ist, schwächt sich also langsam wieder ab. Wir dümpeln wieder zwischen einer "Weder Fisch noch Fleisch" Lage herum. Zu warm für Flachlandwinter, aber (mit Ausnahme des Montags) zu kalt für (Vor)Frühling. Wir befinden uns halt in einer Übergangsjahreszeit mit einer fast schon völlig normalen Temperaturverteilung, wären da nicht diese vereinzelten überwarmen Einschübe wie heute und morgen, die den Februar bisher ca. 3 bis 4°C im Vergleich zum langjährigen Mittel zu warm machten. ;)

Die Detailaussichten für die nächste Woche:

 

Montag: Kurzfristig hoher Luftdruck über dem Mittelmeer hält starken Tiefs über Skandinavien dagegen. Aus Südwesten können so mit vertiefenden Tiefs über Spanien sehr milde Luftmassen herangeführt werden.

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es verbreitet einiges an Sonne. Hohe Wolkenfelder am Nachmittag sollten kaum stören. Der Westwind schwächt sich weiter ab, kann aber Anfangs noch Böen um 60 km/h erreichen. Es wird dabei frühlingshaft mild. Verbreitet erreichen die Temperaturen am Nachmittag 15°C, lokal sind auch 2 bis 3°C mehr drinnen.

 

Dienstag: Der Tiefdruckeinfluss weitet sich weiter nach Süden aus. Wir merken das besonders aber der 2. Tageshälfte.

 

 

Von der Früh weg ziehen dichte Wolkenfelder durch und immer wieder ist mit Regenschauern zu rechnen. Auch der zunächst nur schwache Westwind legt im Tagesverlauf wieder zu und kann in den Abendstunden vorübergehend nochmal Böen bis zu 70 km/h erreichen. Am Tag erreichen die Temperaturen noch einmal sehr milde Höchstwerte von 10 bis 12°C. In der Nacht auf Mittwoch erreicht uns dann die Kaltfront, die teils kräftige Regenschauer und vereinzelt sogar Gewitter mitbringt. Einhergehend ist auch ein satter Temperatursturz, zum Mittwoch Morgen hin liegen die Temperaturen nur mehr um die 2°C. Dementsprechend weit kommt auch die Schneefallgrenze herunter, die in laufe der Nacht bis auf etwa 400m absinken kann.

 

Mittwoch: Nach Abzug der Regenfronten macht sich langsam Zwischenhochdruckeinfluss bemerkbar, der allerdings kaum Einfluss auf unser Wettergeschehen nimmt.

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es neben dichten Wolken auch ein paar sonnige Phasen. Besonders bis Mittag können auch noch ein paar Regen-, oberhalb von etwa 400 bis 500m auch Schneeschauer durchziehen. Die Höchstwerte erreichen 5 bis 7°C.

Nun beginnen allerdings größere Unsicherheiten. Mit heutigen Modellstand wird die Kaltfront in der Nacht auf Donnerstag wieder rückläufig. Es könnte sich genau über unserer Region ein Luftmassengrenze ausbilden, an der längere Zeit Niederschlag fällt. Andere Modellberechnungen sehen diese auch etwas nördlicher, bei uns würde es so in der Folge wohl nur wenig Niederschlag geben.

 

Donnerstag: Neuerlich bildet sich ein Mittelmeertief, die Frontalzone weitet sich weiter nach Süden aus.

 

 

Am Donnerstag gibt es mit den oben genannten Unsicherheiten vermutlich zwischen dichten Wolken auch ein paar sonnige Abschnitte. Immer wieder ist aber auch mit meist leichten Niederschlägen zu rechnen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt dabei natürlich auch die Schneefallgrenze, die aus heutiger Sicht aber um die 500m pendelt. Aus heutiger Sicht ist dabei auch mit nasskalten Temperaturen bei etwa 2 bis 5°C zu rechnen.

 

Freitag: Ein weiteres Hoch schiebt sich drüber und lässt die Kaltluft endgültig nach Süden vorrankommen.

 

 

Zum Ende der Woche gibt es meist ruhige Verhältnisse. Nach Abzug der Restwolken sollte sich verbreitet die Sonne durchsetzen. Dazu wird es spätwinterlich kalt bei Höchstwerten zwischen 1 und 4°C.

Am Wochenende aus heutiger Sicht schon wieder deutlich wärmer. Voraussichtlich stellt sich eine föhnige Südströmung ein, die meist sonnige Verhältnisse und milde Temperaturen im Schnitt zwischen 8 und etwas über 10°C mit sich bringt.

Darüber hinaus bleibt eine Prognose natürlich ebenfalls sehr unsicher, auch Vb - Tief Varianten mit ordentlich nass von oben sind möglich.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Deutlicher Absturz ab Mitte nächster Woche

- Wieder Erholung der Temperaturen zum nächsten Wochenende mit abnehmenden Niederschlagssignalen, davor und vor allem danach einige Niederschlagssignale

 

Fazit: Eine Wechselhafte Wetterwoche steht. Nach frühlingshaften Beginn schaut zur Mitte der Woche zumindest in Lagen ab etwa 500m wieder kurz der Winter vorbei, das nächste Wochenende sieht aus heutiger Sicht gar nicht mal so schlecht aus.

 

Damit sage ich Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

 

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Spätwinterliche Wetterwoche mit Schnee und Regen im Wechsel

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der Februar hat in Sachen Wärme nun wieder etwas zurück gerudert. In der letzten Woche gab es oftmals eher nasskühle Temperaturen um 5°C und mancherorts konnte sich mit Schneeschauern bis ins Flachland kurzzeitig eine geringe Schneedecke ausbilden. Dieses "Gedümpel" zwischen Vorfrühling und Winter geht auch in der nächsten Woche weiter. Zeitweise sind Schneefälle bis ins Flachland möglich, zeitweise regnets aber auch wieder bis auf 600, 700m hinauf.

Aktuell liegen wir in einem bis nach Nordafrika reichenden Langwellentrog, an dem Tiefs von Nordwest nach Südost ziehen und uns so an ihrer Rückseite relativ kühle Luftmassen aus Nordwesten bringen. Relativ deswegen, da das für Mitte Februar alles andere als kalt ist und allein über dem Norden Europas die Kaltluft fehlt. Kämen wir aus einem deutlich kälteren Wetterabschnitt mit entsprechender Kaltluft über Nord- und Osteuropa, würden wir vermutlich nun einen Vollwinterlichen Abschnitt erleben. So läuft es nun aber auf ein spätwinterliches Intermezzo hinaus, das so wohl eher in den März passt.

In diesem Gewusel aus Tiefs kann sich über dem Mittelmeer ein weiteres Tief bilden, das eine Vb - ähnliche Zugbahn (Erklärungen der Zugbahnen solcher Mittelmeertiefs: Wikipedia.org) nimmt und vor allem die Gebiete südlich der Alpen sowie im Osten (Wien/Niederösterreich und angrenzende östliche Nachbarstaaten) mit Niederschlägen versorgt. Wir bekommen davon aller Voraussicht nach nur einen Streifschuss ab.

Wie oben erwähnt wäre dieser spätwinterliche Abschnitt aber wohl nur ein Intermezzo, denn schon zum nächsten Wochenende kündigt sich nach ein paar ruhigeren kühlen Tagen eine deutliche Erwärmung an, ob nun mit warmen Hoch oder windiger Westlage, bleibt noch abzuwarten.

Die Aussichten für die nächste Woche im Detail:

 

Montag: Weit nach Süden ausgreifender Trog mit Mittelmeertief

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es meist trübe Verhältnisse, die Sonne zeigt sich wenn nur selten und kurz. Niederschlag sollte aber nur vereinzelt und in Schauern fallen, die Schneefallgrenze liegt in etwa zwischen 600 und 800m. Die Höchstwerte erreichen 5 bis 7°C. In der Nacht auf Dienstag sind mit sinkender Schneefallgrenze wieder mehr Niederschläge zu erwarten. Wo diese genau liegt ist noch schwierig zu sagen, tendenziell sollte es aber oberhalb von 400m bei Schneefall bleiben.

 

Dienstag: Weiterhin beherrscht tiefer Luftdruck den Alpenraum, der Höhentiefkomplex über dem Mittelmeer ist anhand der der Höhenkaltluft (grüner Fleck südwestlich der Alpen) schön zu erkennen.

 

 

Der Tag startet trüb mit Schneefällen, die Schneefallgrenze ist wie oben beschrieben noch eher schwierig vorherzusagen, liegt aber meist um die 400m. Bis Mittag lässt der Schnee- und Regen aber deutlich nach und am Nachmittag bleibt es aus heutiger Sicht meist schon trocken, im direkten Alpengebiet kanns auch am Nachmittag noch schneien. Am Tag steigen die Temperaturen auf 2 bis 5°C.

 

Mittwoch: Langsam nimmt der Tiefdruckeinfluss ab, das Mittelmeertief zieht über die Gebiete östlich von Österreich ab

 

 

Zur Mitte der Woche bleibt es bei weiterhin meist trüben Verhältnissen, am ehesten kann die Sonne noch am Nachmittag kurz heraus kommen. Anfangs sind auch noch meist leichte Niederschläge (Schneefallgrenze pendelt um 500m) möglich, wobei in Richtung Westen (Westliches Oberbayern) vermutlich wenig bis gar nix mehr runterkommt. Der Tag bringt Höchstwerte von 1 bis 4°C, es kühlt also weiter etwas ab.

 

Donnerstag: Hochdruckeinfluss macht sich bemerkbar und bringt uns deutlich ruhigere Verhältnisse

 

 

Der Donnerstag bringt anfangs noch Nebelfelder im Flachland, die sich unter Umständen auch länger halten können. Abseits davon bleibt es bei Sonnenschein mit nur harmlosen Wolkenfeldern trocken. Die Höchstwerte liegen um 5°C, dort wo sich Nebelfelder länger halten sind auch niedrigere Werte zu erwarten.

 

Freitag: Der Trog wird langsam verdrängt, zunächst noch ohne wirkliche Auswirkungen auf unser Witterungsgeschehen

 

 

Am Freitag voraussichtlich trüb mit hochreichender Bewölkung, an den Alpen sind auch Schneeschauer möglich.  Es bleibt spätwinterlich kalt bei Höchstwerten von 3 bis 6°C.

Das Wochenende gestaltet sich wieder unsicher in der Vorhersage, am Wahrscheinlichsten ist allerdings der Durchbruch atlantischer Tiefdruckgebiete mit Regen und deutlich milderen Temperaturen, die Schneefallgrenze steigt aus heutiger Sicht wieder auf über 1000m. Der Samstag sieht dabei aus derzeitiger Sicht am schlechtesten aus, am Sonntag könnten sich wieder längere sonnige Phasen ausgehen. Auch der Wind könnte wieder ein Thema werden, auch stürmische Böen über 70km/h erscheinen aus heutiger Sicht wieder realistisch.

Im Anschluss gehen die Ansichten der "größten" Wettermodelle deutlich auseinander. Während das amerikanische Wettermodell GFS  ein (Vor)Frühlingshoch mit relativ milden Temperaturen sieht, würden das europäische Wettermodell EZMWF und das kanadische GEM (stand der Berechnungen jeweils 0z) schnell wieder den Berglandwinter mit windigen und nassen Wetter zurückbringen. Es folgen Updates zur weiteren Entwicklung der Wetterlage, spätestens aber im nächsten Wetterblog in einer Woche. ;)

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Deutlicher Abfall der Temperatur mit anfangs auch einigen Niederschlagssignalen.

- zum nächsten Wochenende wieder deutliche Erwärmung, im Anschluss großes Rauschen der einzelnen Member

 

Fazit: Eine spätwinterlich temperierte Wetterwoche mit zeitweise Schneefällen bis in Flachland und eher nur wenig Sonne steh uns bevor.

 

Damit sage ich Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

 

 

 

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Von frühlingshaft bis winterlich ist nächste Woche alles dabei

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der Februar verlief bisher extrem mild. Er brachte so eben mal eine positive Abweichung von bislang 5 bis 6°C und ist damit auf dem Niveau eines warmen (!) März. Der Grund waren und sind zahlreiche Atlantiktiefs, die auf der Tiefvorderseite extrem milde Luftmassen in den Alpenraum bringen, während an den Rückseiten aus Nordwesten kältestenfalls nasskühle Luftmassen einflossen. Zusätzlich bildeten sich über dem Mittelmeer V- artige Tiefs (V-artig bezeichnet die Zugbahn solcher Mittelmeertiefs), die an der Alpensüdseite teils kräftige Niederschläge brachten und uns im Nordalpenraum klassische Föhnlagen wie am heutigen Sonntag.

Diese Großwetterlage bleibt uns auch weiterhin erhalten. Zahlreiche Kaltlufteinbrüche über Nordostamerika regen die Tiefbildung über dem westlichen Atlantik an, diese ziehen unter Verstärkung Richtung Europa und bringen uns das teils frühlingshafte, teils nasskalte Wetter mit Wind und Regen.

Ein richtiger Wintereinbruch ins Flachland ist auch weiterhin nicht in Sicht und wird mit Fortdauer auch immer schwieriger, langsam gehen wir ja schon in den Spätwinter über. Kurzzeitige Schneefälle bis ins Flachland auf den Rückseiten der Tiefdruckgebiete sind aber weiterhin möglich und sogar wahrscheinlich. Das Potential von schweren Sturmtiefs bleibt bei so einer Westlage aber ebenfalls weiterhin erhöht, auch wenn selbiges in den Wetterkarten für unsere Gegend selten bis gar nicht auftaucht.

Der Februar bastelt also weiter daran, ein extrem milder Monat zu werden und damit im gleichen Zug den Winter 2015/16 unter die ersten 3 der Wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn zu bringen, was sogar schon sehr wahrscheinlich ist.

Die Aussichten für die nächste Woche im Detail:

 

Montag: Kräftige Tiefs über dem Atlantik sorgen bei uns für wechselhaftes Wetter

 

Wir starten zunächst mit dichten Wolken und dem ein oder anderen Regenschauer, oberhalb von etwa 800m Schneeschauer in die neue Woche. Im Laufe des Tages lockern die Wolken aber immer mehr auf und die Sonne kann zeitweise durchkommen. Am späten Nachmittag und Abend ziehen dann aber neue Wolkenfelder auf, die uns in der Nacht auf Dienstag mit lebhaften Westwind einige Regenschauer bringen, auch einzelne Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Am Tag erreichen die Temperaturen wieder frühlingshaft milde Werte von 10 bis 13°C, mit Föhneinfluss sind auch wieder 15°C möglich.

 

Dienstag: Weiterhin zahlreiche Tiefs

 

 

 

Über den Tag verteilt gehen ein paar, meist schwache Schauer nieder. Die Wolken bleiben dabei meist dicht, nur selten kann sich die Sonne zeigen. Neuerlich wird es extrem mild, verbreitet gibt es dabei über 10°C, in der Spitze werden auch wieder 13 oder 14°C erwartet.

In der Folgenacht erreicht uns dann aber die Kaltfront. Diese geht mit starken Westwind mit Böen um 60km/h einher, zusätzlich ziehen teils kräftige Regenschauer durch. Ebenso sind wieder einzelne Gewitter möglich. Aufgrund kräftigen Höhenwindes sind in den Gewittern Sturmböen möglich, ein Blick aufs Regenradar wird ab dem Dienstag Abend nicht schaden.

 

Mittwoch: Das Randtief tropft ins Mittelmeer ab und bringt südlich der Alpen wieder kräftige Niederschläge, bei uns bleibt es auf der Rückseite kühl und wechselhaft.

 

 

Zur Mitte der Woche bleibt es meist trüb und wechselhaft. Besonders in der Früh und am Vormittag sind auch längeranhaltende Niederschläge möglich. Die Schneefallgrenze sinkt bis ins Flachland ab, weiße Autodächer sind also auch in den tiefergelegenen Regionen nicht auszuschließen.;) Bis Mittag nehmen die Niederschläge aber Schauerform an und lassen deutlich nach. Bei starken Westwind erreichen die Temperaturen nur mehr fast schon ungewohnt kühle 2 bis 5°C. ;)

 

Donnerstag: Nach Abzug des Tiefs kann sich im Alpenraum Zwischenhocheinfluss einstellen

 

 

Der Donnerstag bringt anfangs noch Restwolken und den ein oder anderen schwachen Schauer. Im Verlauf lockert die Wolkendecke aber immer mehr auf und bis zum Nachmittag stellt sich meist recht sonniges Wetter ein. Der Westwind lässt deutlich nach und die Temperaturen erreichen am Nachmittag 4 bis 7°C.

 

Freitag: Ein Tief südöstlich von Österreich bringt uns wieder wechselhaftere Verhältnisse

 

 

Der Freitag bringt von der Früh weg wieder dichte Wolkenfelder und ein paar Schauer, die aus heutiger Sicht bis ins Flachland als Schnee fallen können. Es bleibt nasskalt bei Höchstwerten zwischen 3 und 6°C.

Das Wochenende gestaltet sich aus heutiger Sicht durchwachsen mit vielen Schauern und nur wenig Sonnenschein. Dabei bleibt es bei Temperaturen grob um 5°C eher nasskalt. Die Schneefallgrenze pendelt dabei zwischen tiefen Lagen und etwa 900m. Sicher ist das aber natürlich noch nicht, auch deutlich freundlichere Witterung ist noch möglich.

Darüber hinaus sieht es weiterhin nach wechselhaften, teils windigen und eher nasskalt temperierten Wetter aus.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Wildes auf und Ab zu Beginn der Woche mit Niederschlagssignalen

- ab Mitte der Woche deutlich kühler mit einigen Niederschlägen

 

 

Fazit: Nach teils extrem milden und wechselhaften Wochenbeginn im Verlauf nasskalt mit sinkender Schneefallgrenze teils bis ins Flachland.

 

Damit sage ich Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Abwechslungsreiche Wetterwoche steht bevor

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

An dieser Stelle bietet sich ein kurzer Rückblick auf den heute zu Ende gehenden Januar an. Dieser ist in unserer Region im Schnitt etwa 2 bis 3°C  zu warm verlaufen, brachte überdurchschnittlich viel Niederschlag und schnitt etwas zu trüb bis normal Sonnenscheinreich ab. Trotz eines im Mittel viel zu warmen Wintermonats gab es auch 2 winterliche Phasen mit Schnee und Frost. In Summe überwogen aber die warmen Phasen und der Winter 2015/16 hält bis jetzt, also nach dem 2. Drittel, "dank" des teils rekordmilden Dezembers bei etwa 3 bis 4°C positiver Abweichung zum langjährigen Mittel. Zum Vergleich, der bisher mildeste Winter seit Aufzeichnungsbeginn, 2006/07, brachte am Ende eine Abweichung von um die 4°C. Dieser Winter schwebt also bisher in Rekordsphären, wenngleich ein neuer Wärmerekord mit heutigen Stand allerdings relativ unwahrscheinlich ist. Dennoch wird sich dieser Winter aller Voraussicht nach ganz vorne einreihen was Wärme betrifft.

Aktuell liegen wir in einer zyklonalen Westlage. Tiefs auf dem Atlantik ziehen immer wieder über Mittel- und Nordeuropa hinweg und bringen uns im Alpenraum auf ihrer Vorderseite sehr milde Luftmassen, auf ihrer Rückseite kühle, nasse und windige Witterung. Diese Großwetterlage bleibt uns so auch noch mind. eine Woche erhalten. Danach nehmen die Unsicherheiten deutlich zu, auch ein mögliches Major Warming (Erklärung: Wikipedia.org), das den Polarwirbel (der maßgeblichen Einfluss auf unser Wetter im Winter hat) ordentlich durcheinander wirbeln könnte und somit die Karten auch in Richtung Winter nochmal neu mischen könnte, ist nicht ausgeschlossen. Der Winter ist also noch nicht vorbei, jedoch bis mind. 10. Februar ist wirklich winterliches Wetter auch im Flachland nicht in Sicht. Ob danach nochmal der Winter zuschlägt, steht noch in den Sternen.

Die Detailprognosen für nächste Woche:

 

Montag: Der Hochdruckrücken über dem Mittelmeer kann sich wieder weiter nach Norden ausdehnen, wir merken das mit Wetterbesserung im Laufe des Tages.

 

 

Zum Start in die neue Woche dominieren zunächst dichte Wolken und bis zum Vormittag fällt Regen, der vor allem in den Frühstunden noch kräftig ausfallen kann. Die Schneefallgrenze liegt dabei bei etwa 2000m! Zusätzlich weht vor allem in der ersten Tageshälfte noch starker Westwind, der in der Früh Sturmböen von bis zu 90km/h erreichen kann. Bis Mittag hören die Niederschläge weitgehend auf und am Nachmittag sind dann auch sonnige Auflockerungen möglich. Es wird frühlingshaft mild bei Höchstwerten von 10 bis lokal 15°C.

 

Dienstag: Weiterhin werden aus Westen und Südwesten sehr milde Luftmassen herangeführt. Die Frontalzone weitet ihren Einfluss allerdings wieder weiter nach Süden aus und der Hochdruckeinfluss im Alpenraum schwächt sich allmählich wieder ab.

 

 

Der Tag bringt neben teils hochliegenden Wolkenfeldern auch sonnige Abschnitte. Der Westwind bleibt uns jedoch auch weiterhin erhalten und weht stark bis lebhaft. Die Temperaturen sind weiterhin viel zu mild für die Jahreszeit und erreichen am Nachmittag im Schnitt 9 bis 12°C. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich aus Nordwesten eine Kaltfront und bringt uns neue Niederschläge.

 

Mittwoch: Unter Tiefdruckeinfluss dreht die Höhenströmung mehr und mehr auf Nordwest und vorübergehend fließen kühlere Luftmassen ein.

 

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es vor allem in der Früh und am Vormittag Regen. Im Tagesverlauf gehen die Niederschläge mehr und mehr in Schauerform über und die Schneefallgrenze kann bis zum Abend auf etwa 500 bis 600m absinken. Dazu weht weiterhin kräftiger Westwind mit Böen um 60 km/h. Höchstwerte dabei von 5 bis 7°C. In der Nacht auf Donnerstag sind weiterhin ein paar Schauer unterwegs. Die Schneefallgrenze sinkt dabei voraussichtlich bis ins Flachland. Also nicht wundern, wenns am Donnerstag Morgen lokal "überzuckert" ist. ;)

 

Donnerstag: Die Tiefs ziehen ab und nachfolgend kann sich vorübergehend Hochdruckeinfluss einstellen.

 

 

Der Donnerstag startet mit dichten Wolken und einzelnen Schneeschauern. Am Vormittag lockern die Wolken aber immer mehr auf und die Sonne kann hervorkommen. Am Abend und in der Nacht nähert sich aber schon wieder die nächste Front, diesmal ist es eine Warmfront. Zuerst kann es dabei noch bis in tiefere Lagen Schnee geben, im Verlauf steigt die Schneefallgrenze mit starken Westwind aber wieder auf über 1000m an. Am Tag liegen die Höchstwerte bei etwa 3 bis 6°C, es wird also der "kälteste" Tag der Woche.

 

Freitag: Der Hochdruckrücken sträubt sich wieder weiter nach Norden und an der Vorderseite eines starken Tiefdruckgebiets nördlich von Großbritannien werden aus Südwesten wieder sehr milde Luftmassen herangeführt.

 

Der Freitag bringt zunächst dichte Restwolken, da und dort sind auch noch ein paar Tropfen möglich. Im Laufe des Tages aber Wetterbesserung mit sonnigen Abschnitten. Es wird wieder deutlich milder bei Höchstwerten von 6 bis 10°C.

Das Wochenende sieht aus heutiger Sicht eher durchwachsen aus bei einem Wechsel aus Sonne, Wolken, und gelegentlichen Regenfällen. Der genaue Ablauf ist natürlich noch nicht prognostizierbar, aber es wird vom oben genannten alles mal vertreten sein bei Temperaturen grob zwischen 7 und knapp über 10°C.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- "Achterbahnfahrt" der Temperaturen. Nach sehr milden Wochenbeginn zur Mitte der Woche wieder kühler, zum nächsten Wochenende dann wieder deutliche Erwärmung

- immer mal wieder Niederschläge, zur Mitte der kommenden Woche sind für ein paar Stunden auch mal Schneefälle bis ins Flachland möglich.

 

Fazit: Eine abwechslungsreiche Woche steht bevor, die von Frühlingstemperaturen bis hin zu kurzzeitigen Schneefällen bis ins Flachland alles mal zu bieten hat.

 

Damit sage ich Danke für's lesen und bis zum nächsten Mal!

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Zunächst noch ruhig, im Verlauf aber windig und wechselhaft

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der Winter befindet sich in diesen Tagen auf dem Rückzug. Milde Atlantische Fronten brachten uns Wind und Regen und die Schneedecke im Flachland verabschiedet sich zusehends. Es setzten sich also schlussendlich doch die mildesten Varianten durch, wie vor eine Woche besprochen.

Und nun geht es wohl oder übel in eine für die Jahreszeit sehr milde Witterungsphase. Während zu Anfang nächster Woche meist noch ruhigere Verhältnisse vorherrschen, könnte es dann ab dem nächsten Wochenende richtig zur Sache gehen! Von einer zuvor eher ruhigen Südwestströmung mit Hochdruck über dem Alpenraum, gewinnt die Frontalzone in Laufe der Woche mehr und mehr Raum in Richtung Süden. So werden schon zu Ende nächster Woche am Laufenden Band Tiefdruckgebiete über Nord- und Mitteleuropa hinweggeschickt. Diese bringen an ihrer Vorderseite sehr milde Temperaturen, während auf der Rückseite der Tiefdruckgebiete kalte Luftmassen einfließen und in einer labilen Luftschichtung für kräftige Schauer und teils auch Gewitter sorgen könnten. Die Gefahr sog. "Schnellläufer " ist hier aber auch besonders erhöht. Schnellläufer sind Tiefdruckgebiete, die deutlich höhere Temperatur- und Luftdruckdifferenzen besitzen als "normale" Tiefs. In ihren Einflussbereich kann es daher zu sehr markanten Wettererscheinungen wie Orkanböen oder Gewittern kommen.

Die Großwetterlage stellt sich also aller Vorrausicht nach doch auf eine zyklonale Westlage um, nachdem zwischenzeitlich hoher Luftdruck bis zum Vorhersageende simuliert wurde.

Was davon aber dann wirklich kommt und ob uns ein größeres Sturmereignis blühen könnte, bleibt aber wie immer abzuwarten, denn selbst 24 bis 48h im Voraus können bei solchen Wetterlagen extrem schwierig vorherzusagen sein. Sicher scheint zurzeit nur, dass uns ab dem nächsten Wochenende eine sehr windige, nasse und teils milde, teils kühle Witterung ins Haus steht. Berglagen ab 1000 bis 1500m gehören bei solchen Lage zu den Gewinnern, kann es dort doch auf den kalten Rückseiten der Tiefdruckgebiete bei günstiger Anströmung schnell mal einiges an Schnee "herhauen".

Nun aber zu den detaillierten Aussichten für die kommende Woche:

 

Montag: Nach Abzug einer Warmfront bringt uns Hochdruckeinfluss mehr und mehr freundliches Wetter.

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es zunächst dichte Bewölkung und in den frühen Morgenstunden setzt aus Westen Regen ein. Nachdem es zuvor noch aufgeklart hat, kann es zunächst auch zu gefrierenden Regen kommen. Die Schneefallgrenze steigt dabei teils auf über 2000m an. Bis Mittag ziehen die Niederschläge nach Osten ab und am Nachmittag kann es auch noch für ein paar sonnige Auflockerungen reichen. Die Höchsten Temperaturen erreichen 5 bis 9°C.

 

Dienstag: Die Frontalzone schiebt sich weiter nach Süden, wir verbleiben aber unter Hochdruckeinfluss.

 

 

Dieser Tag bringt uns teils zähe Nebelfelder in den Niederungen, teils aber auch einiges an Sonnenschein. Die Höchstwerte sind dementsprechend unterschiedlich bei 4 bis 10°C.

 

Mittwoch: Langsam kommt mehr Bewegung in die Sache. Der Hochkern verschiebt sich in Richtung Osten und auch bei uns gibt es mehr Gradient und bessere Durchmischung, somit voraussichtlich auch weniger Nebelgebiete.

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es aus heutiger Sicht verbreitet viel Sonnenschein und sehr milde Temperaturen. Die Höchstwerte erreichen am Nachmittag 6°C dort, wo sich die Nebelfelder zäher halten und bis zu etwa 11°C wo die Sonne längere Zeit scheint.

 

Donnerstag: Die Frontalzone gewinnt wieder mehr Raum in Richtung Süden und der Hochdruckeinfluss im Alpenraum schwächt sich weiter ab.

 

 

Der Donnerstag bringt zunächst wieder meist ruhiges und sonniges Wetter mit sehr milden Temperaturen. Dabei sind Höchstwerte von über 10°C zu erwarten. Im Laufe des Nachmittags und Abends ziehen mit einer Kaltfront aus Nordwesten aber dichte Wolkenfelder auf und in der Nacht auf Freitag ist mit etwas Regen zu rechnen. Die Schneefallgrenze kann dabei auch wieder unter 1000m absinken.

 

Freitag: In einer Westströmung geraten wir mehr und mehr in Einflussbereich der Tiefdruckgebiete

 

 

Zum Start ins Wochenende gibt es vermutlich einen Wechsel aus dichten Wolken und sonnigen Abschnitten mit ein paar Schauern. Die Schneefallgrenze steigt voraussichtlich wieder deutlich über 1000m an. Dazu bläst recht kräftiger bis lebhafter Westwind und die Temperaturen erreichen 6 bis 10°C.

Das Wochenende gestaltet sich wieder einmal unsicher. Aus heutiger Sicht sieht der Samstag recht freundlich und sehr mild aus. Bei kräftigen Westwind könnten die Temperaturen lokal bis 15°C erreichen! Am Sonntag dann aber vermutlich richtiges Sauwetter bei Regen, viel Wind und Temperaturen um die 5 bis 10°C Marke.

Der weitere Trend sieht weiterhin recht windiges Wetter bei freundlichen und nassen Witterungsabschnitten im Wechsel. Auch Schneeschauer bis ins Flachland sind dann nicht ausgeschlossen, ebenso wie kräftige Sturmentwicklungen.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Nach ruhigen Wochenbeginn im Verlauf immer unbeständiger mit häufigen Temperaturschwankungen.

 

Fazit: Bis Donnerstag bleibt es bei meist ruhigen Hochdruckwetter mit Sonnenschein, Wolken- und Nebelfeldern im Wechsel und auch recht milden Wetter. Im Verlauf aber immer wechselhafterer und windiger bei großen Temperaturschwankungen.

 

Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Der Winter ist nun da - doch wie lange bleibt er?

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog.

Nun liegt selbst im Flachland eine 5 bis über 10cm dicke Schneedecke, in den Staulagen der Alpen liegen teilweise sogar über 30cm. Der Winter ist nun also voll in unserer Region eingezogen und verbleibt auch noch mindestens bis nächsten Freitag. Darüber sind sich die Wettermodelle nun ziemlich einig geworden. Letzte Woche unterhielten wir uns ja darüber, wie lange denn der Winter nun wirklich bleibt. Da gab es teils Berechnungen, die es schon zum Dienstag/Mittwoch kommender Woche recht mild wollten. Aktueller Stichtag wäre jetzt der Samstag in einer knappen Woche. Man sieht also, die Milderung wurde, zumindest bodennah, schon deutlich nach hinten gerechnet. Weiterer Verzögerung ist dabei immer noch möglich. ;)

Aktuell befinden wir uns ja in einer kalten Nord- bis Nordwestanströmung. Aus dem Polarkreis werden an der Vorderseite eines Hochs hochreichende kalte Luftmassen herangeführt und diese brachten verbunden mit Tiefs einige Zentimeter Neuschnee. Das Hoch wird nun von Tiefs auf dem Atlantik nach Mitteleuropa geschoben und sorgt bei uns für Wetterberuhigung. Die Luftmassen werden zwar in der Höhe langsam etwas milder, kühlen aber am Boden aufgrund fehlender Durchmischung ab. Die Schneedecke sorgt für ihr übriges und so bekommen wir sehr kalte Nachtwerte von teils unter -15°C und Dauerfrost am Tag. Zur Mitte der Woche werden dann Tiefs über dem östlichen Atlantik zum "abtropfen" in Richtung Mittelmeer gezwungen, was uns neue, meist schwache Schneefälle bringen könnte. Nach Durchzug der Tiefs werden auf deren Rückseite abermals kalte Luftmassen zu uns herangeführt und somit ist wieder mit einer leichten Frostverschärfung zum Donnerstag /Freitag zu rechnen. Ab dem nächsten Wochenende scheiden sich dann aber die (Modell) Geister gewaltig. Teils werden Varianten mit einem höhenmilden Hoch berechnet, das, wie es der Name schon sagt, in den Hochlagen milde Temperaturen bringen würde, während am Boden teils unter Hochnebel weiterhin frostiges Wetter vorherrschen würde. Andere Varianten lassen es erst gar nicht zum Ausräumen auch der höhenkalten Luftmassen kommen, was natürlich unter Hochdruckeinfluss im Flachland den Winter konservieren würde. Dann gibt es noch Grenzlagenwetterlagenberechnungen, die einen milden Westen von einem kalten Osten mit Schnee/Regen und Eisregen an der Grenze bringen würden (ähnlich der Lage Anfang Jänner). Einen aber nicht unerheblichen Teil stellen die Berechnungen dar, die mit viel Gradient (also viel Wind) und Regen milde Südwest/Westlagen bringen und den Winter überall beenden würden.

Wahrscheinlicher sind mit Stand heute das Eintreffen der auch im Flachland milden Berechnungen, was aber nichts heißen muss. Es bleibt also wie immer abzuwarten, was sich schlussendlich durchsetzt. ;)

Nun aber zu den detaillierten Aussichten für die kommende Woche:

 

Montag: Bei hochreichender Kaltluft bleibt es unter Hochdruckeinfluss bei uns hochwinterlich.

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es zunächst noch ein paar Restwolken, im Alpenstau sind auch noch ein paar Flocken möglich. Nach und nach setzt sich aber die Sonne durch und der Nachmittag bringt uns dann meist sogar strahlenden Sonnenschein. Wo es über die Nacht schon aufgelockert hat liegen die Tiefstwerte bei eisigen -15°C. Am Tag erreichen die Höchstwerte dann nur meist zwischen -5 und -2°C.

 

Dienstag: Weiterhin liegen wir unter Hochdruck, Tiefs müssen dadurch ins Mittelmeer "ausweichen" und bringen uns an der Vorderseite leicht mildere Temperaturen, die sich vor allem in den Hochlagen bemerkbar machen.

 

 

Der Dienstag startet wieder mit sehr kalten Tiefstwerten, teilweise geht es sogar bis auf -20°C runter! In höher gelegenen Alpentälern sind sogar noch tiefere Werte möglich. Am Tag dann zunächst wieder Sonnenschein. Im Laufe des Tages ziehen aber aus Westen und Süden dichtere Wolkenfelder auf und am Nachmittag kann es dann in den Bergen etwas schneien. Unsicher ist noch, wie weit die Schneefälle bis ins Vorland ausgreifen, aus heutiger Sicht ist nur eine Linie südlich von München - Braunau betroffen. Der Dauerfrost schwächt sich am Tag etwas ab und die Höchstwerte erreichen etwa -4 bis 0°C.

 

Mittwoch: Vermehrt macht sich nach Abzug der Randtiefs wieder Hochdruckeinfluss bemerkbar.

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es an den Alpen noch leichte Schneefälle, die im laufe des Tages aber langsam abklingen sollten. Sonst scheint neben dichteren Wolkenfeldern auch öfter die Sonne. Der Dauerfrost verschärft sich aus heutiger Sicht wieder etwas und die Höchstwerte liegen zwischen -5 und -1°C.

 

Donnerstag: Tiefs vom Atlantik versuchen langsam das Hoch wegzudrücken, an unserem Wettergeschehen ändert sich aber noch wenig.

 

 

Dieser Tag startet wieder mit strengen Nachtfrost von verbreitet unter -10°C, oftmals sogar unter -15°C. Unter dem Tag bleibt es bei einem freundlichen Witterungscharakter meist trocken. Aus heutiger Sicht wird dies auch der kältestete Tag der Woche, die Höchstwerte liegen nur bei -6 bis -3°C.

 

Freitag: Aus heutiger Sicht wird das Hoch weiter abgedrängt, was bei uns aber noch wenig Auswirkungen hat.

 

 

Auch der Freitag bringt meist freundliches Wetter. Nach einer weiteren sehr kalten Nacht wird es bei Höchstwerten zwischen -4 und 0°C am tag etwas milder.

Das Wochenenden ist dagegen noch nicht seriös prognostizierbar. Von milderen Wetter mit Regen bis hin zu Hochdruck und weiterhin frostigen Wetter ist noch alles möglich.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Bis mindesten Freitag auch in der Höhe sehr kalte Temperaturen bei meist trockenen Wetter

-Zur Wochenmitte sind leichte Schneefälle möglich

- ab dem nächsten Wochenende dann wahrscheinliche Milderung, ob diese auch am Boden ankommt, ist noch nicht sicher

 

Fazit: Uns steht eine hochwinterlich kalte Woche mit meist freundlichen Wetter bevor.

 

Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!

 

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Der Winter kommt zum nächsten Wochenende!

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

In den Modellen ist wieder einiges an Spannung vorhanden. Teilweise werden uns tiefwinterliche Varianten aufgetischt, die es so in der Form schon länger nicht mehr gegeben hat. Diese Varianten bringen ein Komplettes Blockieren der Atlantischen Tiefdruckaktivität in Richtung Europa, so dass aus Norden und Osten kalte Luftmassen einfließen können. Dies wird mal mehr, mal weniger stark simuliert, so dass dieser Hochblock entweder weiter auf dem Atlantik verbleibt, oder aber er wird in Richtung Mitteleuropa abgeschoben, dann würden vor allem in der Höhe milde Luftmassen einfließen, die allerdings am Boden durch Inversion und schwacher Durchmischung nicht ankommen oder nur abgeschwächt ankommen würden. Eine eventuelle Schneedecke würde konserviert werden und im Flachland würden oft Temperaturen um 0°C oder unter dem Gefrierpunkt bei Hochnebel herrschen während auf dem Bergen sonniges und mildes Wetter auf dem Tagesprogramm steht. Was ist nun wahrscheinlicher? Nun, vor allem das im Blog oft verwendete amerikanische Modell GFS rechnet recht konstant mit der Variante des abgeschobenen Hochs und Einfließen milderer Luftmassen in der Höhe, steht damit aber in Bezug zu den meisten anderen Modellen ziemlich auf verlorenen Posten. Diese favorisieren meist das verbleiben des "Atlantikblocks", oder aber die Verschiebung des Hochs in Richtung Skandinavien, an dessen Südflanke dann aus Osten besonders kalte Luftmassen zu uns einströmen werden.

Weiterhin ist nicht abzusehen, welche Lösungen sich durchsetzen. Einigermaßen sicher ist nur, dass der Winter mit Schneefällen spätestens am Freitag für mindestens 4 Tage in unserer Region Einzug halten wird. Unsicher ist noch wie kalt es wird und wann bzw. wie viel Schnee auch im Flachland ankommt. Damit aber genug der Einleitung und nun zu den Detailprognosen für nächste Woche:

 

 

Montag: Tiefs vom Atlantik ziehen über Mitteleuropa hinweg und bringen uns wieder Regen im Flachland und Schnee im Bergland

 

 

 

Der Montag beginnt in Richtung Osten meist trocken, in Richtung westliches Oberbayern kann es aber schon regnen. Dieser breitet sich im Tagesverlauf auf alle Regionen aus, teils sind sogar kräftige Regenschauer möglich. Zudem legt ab den Nachmittagsstunden der Westwind deutlich zu, ab dem Abend sind Spitzen bis zu 70km/h möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 8°C. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei um die 1500m, sinkt aber bis zum Abend auf etwa 1000m oder leicht darunter ab.

 

Dienstag: Langsam fließen kühlere Luftmassen ein, Tiefs aus Nordwesten bringen weiterhin dichte Wolken und Regen

 

 

Dieser Tag bringt uns neuerlich dichte Wolken und immer wieder ziehen mit teils starken Nordwestwind mit Böenspitzen um 70km/h kräftige Regenschauer vorüber, Schneefall ist bis auf etwa 800m herab möglich. zwischen den Schauern ist aber auch Sonnenschein möglich. Die höchsten Temperaturen liegen meist zwischen 4 und 7°C.

 

Mittwoch: Ab hier beginnen in der Großwetterlage schon große Unterschiede in den Modellrechnungen. In der gezeigten Variante von GFS kann sich das Hoch nicht wirklich weit in Richtung Norden aufwölben und bleibt zonal ausgerichtet, so dass die Blockade in den Folgetagen nur von kurzer Dauer wäre und das Hoch in Richtung Osten abgeschoben wird.

 

 

Zur Mitte der kommenden Woche bleiben wir weiterhin unter Tiefdruckeinfluss. Es weht nachwievor starker Westwind, speziell am Vormittag und um die Mittagszeit ist mit Sturmböen von bis zu 80 oder 90km/h zu rechnen. Dazu ziehen wiederholt teils kräftige Regen-, Graupel- und Schneeschauer durch, wobei die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 600m schwankt. Sonnige Auflockerungen bleiben dabei aus heutiger Sicht eher die Ausnahme und die Höchstwerte gehen weiter zurück und erreichen nur mehr 2 bis 4°C.

 

Donnerstag: Die Strömung dreht immer weiter auf Nord. ein tief bringt uns vermutlich im Tagesverlauf wieder Niederschläge.

 

 

Der Tag beginnt meist trocken und auch teilweise recht sonnig. Später ziehen immer mehr Wolken auf und am Abend bringt eine Front wieder Niederschläge, die aus heutiger Sicht bis ins Flachland als Schnee fallen. Unsicher ist dabei noch der zeitliche Eintritt und die Mengen, all zu viel wird's aus derzeitiger Sicht aber nicht. Dazu legt am Abend der bis dahin meist schwache Nordwestwind wieder an Stärke zu und erreicht durchaus wieder Spitzen von etwa 70 km/h. Am tag erreichen die Temperaturen nur mehr 0 bis 3°C, ab etwa 600m stellt sich Dauerfrost ein.

Die Folgetage sind noch eher unsicher. Der Freitag wird aus heutiger Sicht weiterhin windig und bringt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt immer mal wieder meist schwache Schneeschauer.

Am Wochenende stellt sich vermutlich überall schwacher Dauerfrost ein und sonnige Abschnitt wechseln mit dichter Bewölkung. Ab und an sind auch Schneefälle möglich.

 

Zum Abschluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Stetig kältere Luftmassen mit dem Tiefpunkt am Wochenende

- immer mal wieder Niederschlagssignale

- anschließend laut GFS langsame Milderung in der Höhe bei abnehmenden Niederschlagssignalen, was für eine eher höhenmilde Hochdruckphase spricht, bei der es am Boden (also im Flachland) allerdings weiterhin winterlich temperiert bleiben kann.

 

Fazit: Zum nächsten Wochenende kommt der Winter bis ins Flachland. Wie nachhaltig das Ganze ist bleibt abzuwarten und zuvor müssen wir ohnehin noch durch nasskalte, teils stürmische und verregnete Tage durch. ;)

 

Damit sage ich danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

 

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Kommt er nun, der Winter?!

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Der nun zu Ende gehende Dezember wird ja der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn. Er schließt viel zu trocken und zu sonnig ab. Das also meist Hochdruckwetter verbunden mit sehr milden Luftmassen vorherrschend war, muss man nicht weiter erwähnen. Ein Rückblick auf den Dezember und das Jahr 2015 folgt auf der Homepage.

Nun aber tut sich in der Modellwelt einiges. Wir unterhielten uns ja schon im letzten Wetterblog vor einer Woche über eine mögliche Umstellung, diese wird nun Realität und die Wetterkarten sind spannend wie lange nicht mehr. Sicher ist, dass sich erstmal das Subtropenhoch über dem Mittelmeer mehr und mehr abschwächt bzw. verschiebt. Gleichzeitig bildet sich über Skandinavien ein Hochdruckgebiet. In Zuge dessen kommt es an der Ostflanke dabei zu einem Kaltlufteinbruch über Westrussland. Ab jetzt beginnen aber die Unsicherheiten ;).

Einerseits haben wir es weiterhin mit einem aktiven Atlantik zu tun. Dieser schickt weiter Tiefs in Richtung West- und Nordeuropa. Gleichzeitig haben wir nun aber auch ein sehr kräftiges Skandinavienhoch. Es kommt quasi zum Kampf der Giganten ;). Nuancen entscheiden dann bei uns darüber, ob es richtig kalt und winterlich wird, es nach einem kurzen Einbruch wieder mild wird oder es nur auf eine nasskalte Phase hinausläuft. Die Modelle sind sich relativ uneins. Einerseits werden uns sehr kalte Läufe aufgetischt, andererseits läuft es auf eine Luftmassengrenze mit einem milderen Westen und einem eiskalten Osten hinaus. Mehr und tauchen auch Berechnungen einer südlichen Westlage auf, dass heißt, dass die Frontalzone sehr weit im Süden verläuft (was es in diesem Jahr praktisch nie gab), teils sogar im Mittelmeer. Dies würde die Bildung von niederschlagsreichen Mittelmeertiefs begünstigen, die dann je nach Einbindung von Kaltluft und Warmluft Schnee und Regen bringen würden.

Was schlussendlich wirklich eintrifft, kann man zum heutigen Zeitpunkt überhaupt nicht sagen. Die Chancen auf einen winterlichen Abschnitt standen aber selten besser! Und in einem sind sich fast alle Modelle einig, die supermilden Zeiten mit Temperaturen jenseits von Gut und Böse in einem Dezember mit 10°C und mehr sind definitiv gezählt.

Nun aber zum Ausblick auf die kommenden Tage im Detail:

 

Montag: Langsam etabliert sich über Skandinavien hohe Luftdruck, wir verbleiben weiterhin unter sehr milden Luftmassen

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es wieder einiges an Sonnenschein, hochliegende Wolkenfelder stören kaum. Am Nachmittag neuerlich sehr mild mit Höchstwerten von 9 - 13°C. Der Montag wird zugleich auch der wärmste Tag der Woche.

 

Dienstag: An der Ostflanke des Hochs werden mehr und mehr kalte Luftmassen in Richtung Westrussland und Osteuropa gelenkt. Auch bei uns wird es langsam etwas kühler

 

 

Der Tag bringt uns teils hochnebelartige Bewölkung/ teils auch wieder Sonnenschein. Die Temperaturen gehen zurück und erreichen "nur" mehr Höchstwerte von 5 -7°C.

 

Mittwoch: Die Höhenkaltluft kommt schon nahe zu uns heran, die 0°C Isotherme liegt quer über einen Streifen von Ostdeutschland bis nach Niederösterreich. Wir verbleiben noch in einem höhenmilden Sektor, jedoch fließen bodennah schon deutlich kühlere Temperaturen ein.

 

 

Zur Mitte der Woche bleibt es bei meist hochliegender Bewölkung, die Sonne sollte sich nur vereinzelt zeigen. Dazu gehen die Temperaturen im Flachland weiter zurück und erreichen nur mehr 3 -5°C. In Lagen um 1000 sollte es vor allem nach Westen zu noch etwas milder bleiben.

 

Donnerstag: Die Kaltluft verbleibt (noch) ganz knapp östlich von uns, während bodennah in einer östlichen Strömung sehr trockene und kalte Luft einströmt.

 

 

Der Silvestertag präsentiert sich aus heutiger Sicht deutlich freundlicher mit Sonnenschein, allerdings auch kalten Temperaturen. So kommen die Höchstwerte über 1 -5°C nicht mehr hinaus, die kälteren Werte nach Osten hin gemessen. Auch die Silvesternacht sieht aus heutiger Sicht für alle Feuerwerker sehr gut aus, zwar wird es bei Temperaturen um Mitternacht von etwa -3°C relativ kalt, aber dank der trockenen Luft sollte Nebel kein Thema sein.

 

Freitag: Von nun große Unsicherheiten. In der gezeigten Variante von GFS 6z wird der Durchzug eines Randtiefs gerechnet, dass die Kaltluft abblockt und uns eher nasskalte Temperaturen bringt verbunden mit Regen und in höheren Lagen Schnee. Andere Modelläufe lassen allerdings auch die Kaltluft einfließen und bringen uns trockenes Wetter. Es bleibt abzuwarten welche Variante sich durchsetzt-

 

 

Neujahr ist ob der oben genannten Unterschiede nur sehr schwer zu prognostizieren. Wahrscheinlich gestaltet sich die Witterung eher trüb und im Laufe des Tages bzw. auf den 2. Januar ist mit Schneefall/Regen zu rechnen. Es kommt auch drauf an, auf welcher Seite der Luftmassengrenze wir uns befinden, während bei oben genannten Szenario von GFS eher nasskühle Luftmassen bei uns wetterbestimmend sind, sind es beim europäischen Modell kältere Luftmassen mit Dauerfrost.

Dementsprechend schwierig zu vorhersagen ist auch der weitere Verlauf. Zwischen nasskalt/trockenkalt oder winterlich mit Schneefällen ist alles im Petto. Zum weiteren Verlauf wird es auf Facebook Updates geben.

Fazit: Die milden Zeiten sind definitiv vorbei, ab der Wochenmitte weht im wahrsten Sinne des Wortes ein anderer Wind;). Nur wie kalt es tatsächlich wird, steht noch in den Sternen.

 

In diesem Sinne wünsche ich noch ein gutes Restjahr und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und allen Wetterverrückten natürlich ein spannendes Wetterjahr 2016.;)

 

 

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Weiterhin hoher Luftdruck und kein Ende in Sicht

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Nun haben wir also schon den 4. Advent, ein guter Zeitpunkt um auf den bisherigen Dezemberverlauf zurückzuschauen. Dieser könnte bisher nicht unwinterlicher verlaufen sein. Die Temperaturabweichungen liegen zwischen etwa 2°C dort, wo schon länger Nebel- und Hochnebelfelder bestand haben, und teils bis zu 5°C wo es häufig Sonnenschein und Milde gab. Dementsprechend gab es an den meisten Stationen schon teils deutlich mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel und die Niederschlagsmengen blieben und bleiben immens unter dem Mittel. Mit dem Thema Schnee brauchte man sich im Flachland überhaupt noch nicht beschäftigen, selbst im Gebirge bis auf etwa 1500m gab es im bisherigen Dezember kaum bis gar keinen Neuschnee.

Nun wird man sich sicherlich fragen, ob der Winter im Dezember nochmal Fuß fassen kann. Nunja, vor 3, 4 Tagen hätte man noch mit einem klaren Nein antworten können. In den letzten Tagen allerdings tat sich ein bisschen was in der Modellwelt. Das Subtropenhoch (oder Mittelmeerhoch, je nach dem), das uns ausnahmslos bisher in diesem Dezember diese teils extrem milden Temperaturen brachte und uns immer wieder unter Hochdruck beließ, so dass kaum Fronten in den Alpenraum vordringen konnten, wird sich bis Ende Dezember vermutlich mehr und mehr in Richtung Norden und Osten verschieben. Was heißt das für uns? Das Hoch verschiebt vorerst einmal mit ziemlicher Sicherheit direkt über Mitteleuropa, diese geschieht in Laufe der Feiertage. Zusätzliche bildet sich ein Ableger über Skandinavien. "Unser" Hoch wird dabei weiter und weiter nach Osten abgedrängt. Ein Hoch über Skandinavien ist grundsätzlich für winterliche Bedingungen nicht schlecht, da um den Uhrzeigersinn auf seiner Südflanke Kalte Luftmassen aus Osten advehiert werden könnten. Dazu muss es aber in günstiger Position liegen und Tiefs aus dem Atlantik dürfen nicht zu weit zu uns vorrücken, da sie sonst dieses Hoch ebenfalls nach Osten abschieben.

Die Crux ist aber genau hier. Voraussichtlich werden wieder Tiefs vom Atlantik in Richtung Mitteleuropa Fuß fassen können, da das Mittelmeerhoch ja quasi in der Form nicht mehr existent ist. Dieses Hoch hat ja wie oben beschrieben jegliche Tiefdruckgebiete auf dem Atlantik abgeblockt und uns auf der Vorderseite des Tiefdrucks mit dementsprechend milden Luftmassen gelassen. Somit würden sich, wenn überhaupt nur kurz mal kältere Luftmassen in unsere Breiten verirren. In Stein gemeißelt ist dies aber wahrlich noch lange nicht und zumindest haben in den letzten 2, 3 Tagen die winterlicheren Läufe etwas zugenommen.

Nun aber zu den Aussichten für die Weihnachtswoche im Detail:

 

Montag: Kurzzeitig kommen die Tiefs etwas weiter nach Süden voran und schicken uns etwas Regen

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es zunächst wieder einige Nebel- und Hochnebelfelder. Im Laufe des Vormittags werden diese von dichteren Wolken abgelöst und ab dem frühen Nachmittag ist mit ein paar meist unergiebigen Regenschauern zu rechnen. Die Höchstwerte liegen um 10°C.

 

Dienstag: Der Hochdruckeinfluss verstärkt sich wieder und auf der Vorderseite der Tiefdruckgebiete über dem Atlantik werden wieder sehr milde Luftmassen herangeführt.

 

 

Dieser Tag bringt uns in den Niederungen einiges an Nebel- und Hochnebelfeldern, in den Hochlagen gibt es dabei aber einiges an Sonnenschein und in Lagen um 1000m wird es über 10°C warm! Dort wo es trüb bleibt nur Höchstwerte um 5°C, in den sonnigen Gebieten um 10°C.

 

Mittwoch: Keine wesentlichen Änderungen zum Vortag

 

 

Zur Mitte der Woche gibt es wieder einiges an Nebel- und Hochnebelfeldern in den Niederungen, in den Hochlagen herrscht dagegen bestes Wanderwetter mit viel Sonnenschein und sehr milden Temperaturen. Je nach Nebel und Sonne 3 -12°C.

 

Donnerstag: Weiterhin hoher Luftdruck im Alpenraum

 

 

Der Heilige Abend bringt neuerlich ein Spiel aus Nebel - Hochnebel unten und Sonnenschein oben. Allgemein gehen aber die Temperaturen auch im Gebirge etwas zurück. Je nach Nebel und Sonne 3 - 8°C.

 

Freitag: Weiterhin Hochdruck über dem Alpenraum. Allgemeine Abschwächung des Tiefdrucks über dem hohen Norden

 

 

Der Christtag bringt uns in den Niederungen wieder teils zähe Nebel- und Hochnebelfelder und in den Hochlagen sonniges Wetter. Je nach Nebel und Sonne wieder 4 -10°C.

Am Wochenende abermals das selbe Spiel, teils zähe Nebelfelder, sonst sonnig und mild. Am Sonntag ist auch etwas Niederschlag in Zuge einer schwachen Front möglich.

Darüber hinaus noch eher unsicher, mit größerer Wahrscheinlichkeit allerdings weiterhin hochdruckdominiert mit im Verlauf allgemein zurückgehenden Temperaturen.

 

Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:

 

Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

 

Gut zu erkennen:

- Zunächst sehr hohes Temperaturniveau

- Im Verlauf langsam Normalisierung mit aber allgemein wenig Niederschlag

 

Fazit: Nächste Woche in den Flussniederungen größtenteils trüb durch Nebel, sonst meist sonnig und mild.

 

An dieser Stelle wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit.

Wie gewohnt gibt es an dieser Stelle nächsten Sonntag den neuen Wetterblog.

Bis zum nächsten Mal! ;-)

 

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Der Winter bleibt fern, Dezemberfrühling ohne Ende!?

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Auch der heutige Nikolaustag hat mit richtigen Winterwetter ungefähr soviel zu tun wie Frost mit Hochsommer.

Es ist schlichtweg viel zu mild. Höchstwerte von 10°C und Frühblüher gesellen sich zum frühlingshaften Sonnenschein dazu.

Die ersten Dezembertage starteten mit Temperaturen, die eher zu einem März oder April satt zum ersten Wintermonat passen. Der Grund hierfür liegt in einer weit nördlichen liegenden Frontalzone und einem stark nach Mitteleuropa ausgedehnten Subtropenhoch (Südeuropahoch). Diese Kombination sorgt dafür, dass Tiefs, die aufgrund von Kaltluftflutung auf dem westlichen Atlantik entstehen, vom starken Hochdruck über dem Süden Europas abgeblockt werden und nach Norden ziehen. Dieser Wetterlage hatten wir übrigens die Hitze im letzten Sommer zu "verdanken" ;-). Da sich die Tiefs gegen den Uhrzeigersinn drehen und die Hochs genau umgekehrt, werden eben aus Süden und Südwesten sehr milde Luftmassen herangeführt.

Nun, was müsste sich ändern, dass sich bei uns Winterwetter einstellen könnte?

Einerseits müsste sich einmal das tiefe Geopotential, also die Tiefdruckgebiete über dem westlichen Atlantik und Grönland mitsamt der kalten Luftmassen deutlich weiter nach Osten verschieben. Am "optimalsten" wäre das einnisten kalter Luftmassen über Skandinavien und Russland. In diese Richtung gibt und gab es Modellrechnungen und teilweise wird dies sogar geschehen, nur ist unsicher wie dies geschieht und ob danach wieder kalte Luftmassen den westatlantischen Raum fluten, das Spiel würde also quasi wieder von vorn beginnen.

Andererseits gibt es eben auch noch dieses starke und weit nach Norden ausgedehnte Subtropenhoch. Weicht dies nicht von der Stelle oder schwächt sich ab, bringen uns alle Kaltluft- und Tiefdruckverschiebungen nichts und Tiefs mitsamt Kaltluft hätten keine Chance, sich gegen das Hochdruckbollwerk durchzusetzen.

Was wird also berechnet? Im Grunde eben keine großartige Veränderung der derzeitigen Wetterlage in den nächsten 7 -10 Tagen. Mal mehr mal weniger werden sehr milde Luftmassen herangeführt. Quasi dauerhaft liegen wir unter hohen Luftdruck und Fronten haben keine Chance, mal für mehr Abwechslung zu sorgen. Da die Luftmassen aber langsam zur Ruhe kommen und kein große Durchmischung mehr erflogt, muss man im Flachland immer öfter mit Hochnebel rechnen. Die Hochlagen bleiben aber sehr mild und sonnig und dort wird nicht mal die Kunstschneeproduktion laufen.

Die komplette Adventszeit bleibt also mit großer Sicherheit schneefrei.


Nun aber die Aussichten der kommenden Tage im Detail:


Montag: Wie oben beschrieben. Durch Kaltluftflutung auf dem westlichen Atlantik entstandene Tiefdruckgebiete werden durch das starke Subtropenhoch nach Norden abgelenkt und führen auf ihrer Vorderseite sehr milde Luftmassen zu uns.




Der Montag gestaltet sich nach Auflösung der Nebelfelder meist sehr sonnig und die Temperaturen erreichen sehr milde 9 -13°C. Am Morgen ist stellenweise Frost möglich.


Dienstag: Quasi keine Änderung zum Vortag




Dieser Tag bringt wohl einige zähe Hochnebelfelder im Flachland, die sich teils ganztags halten können. In den Hochlagen bleibt es bei Sonne und sehr milden Temperaturen. Mit Sonne bis 10°C, im Hochnebel teils nur 5°C.


Mittwoch: Weiterhin keine wesentliche Änderung. Einzig eine schwache Störung sorgt für Wolken und den ein oder anderen Regenschauer.




Zur Mitte der Woche gibt es zunächst wieder einige Nebel- und Hochnebelfelder. Im Laufe des Vormittags ziehen aber dichtere Wolkenfelder auf und am Nachmittag sind ein paar Regenschauer einzuplanen. Viel kommt dabei aber nicht runter, mehr wie 1 - 3mm werden' s nirgendwo.

Höchstwerte dabei zwischen 6 und 9°C.


Donnerstag: Der Hochdruckeinfluss verstärkt sich wieder und der Kern liegt hierbei über dem Alpenraum




Am Donnerstag muss man aus heutiger Sicht mit einigen Hochnebelfelder im Flachland rechnen, die sich teils bis weit in den Nachmittag halten können. In den Hochlagen dagegen bestes Wanderwetter bei viel Sonnenschein und sehr milden Temperaturen. Im Hochnebel nur um 5°C, mit der Sonne bis über 10°C.


Freitag: Die Tiefs kommen etwas weiter nach Süden voran, recht viel wird das aber bei unserer Witterung nicht verändern.




Der Freitag wird wohl deutlich schöner da mehr Durchmischung der Luftmassen vorhanden ist. Dadurch gibt es auch im Flachland mehr Sonnenschein und die Temperaturen erreichen um die 10°C.

Das Wochenende bringt wohl etwas mehr Wolken und am Samstag sind anfangs ein paar Schauer möglich. Am Sonntag voraussichtlich wieder freundlicher. Dabei weiterhin sehr mild bei Temperaturen zwischen 6 und knapp über 10°C.

Darüber hinaus weiterhin wahrscheinlich weiterhin sehr mild und meist sonnig, zumindest in den Hochlagen. Im Flachland sind auch zähere Hochnebelfelder möglich.


Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:



Karten und Diagramm: wetterzentrale.de


Gut zu erkennen:

- weiterhin sehr mild mit nur kurzen und sehr geringen Einbruch zur Wochenmitte

- so gut wie keine Niederschlagssignale

- "hintenraus" obligatorisch größere Unsicherheiten.


Fazit: Eine weitere sehr milde und meist sonnige Wetterwoche steht bevor. Nur zur Wochenmitte sind mit einer schwachen Störung ein paar Regenschauer einzuplanen. Hochnebel im Flachland gehört zu so einer Hochdruckphase aber ebenfalls dazu.


Damit sage ich danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Advent, Advent... aber wo bleibt der Winter?

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage.

Die nun zu Ende gehende frühwinterliche Episode brachte ja die ersten Schneeflocken des Winters 2015/16. Mancherorts konnte sich sogar bis ins Flachland eine Schneedecke ausbilden und die Tiefstwerte lagen teils weit im Minus Bereich.

Man hat es aber sicher schon mitbekommen. Ab heute nimmt der Atlantik fahrt auf und vertreibt den Winter bis in sehr hohe Lagen. Die Frage dabei ist, wie lange kann sich dieses milde Wetter halten. Die Antwort darauf lautet: Wohl sehr lange! Einen anderen Schluss lassen derzeit die großräumige Wetterlage und die Berechnungen der Modelle einfach nicht zu.

Ein grundsätzlicher großer Faktor für unser Wetter im Winter ist der Polarwirbel. Dies ist ein riesiges Tiefdruckgebiet, dass durch die Polarnacht im Winter über der Arktis (im Sommer folgerichtig Antarktis) und durch vornehmlich große Temperaturunterschiede zwischen milden Atlantik und kalten Pol entsteht. Grundsätzlich ist ein gut strukturierter, also ein Polarwirbel, der kaum Wellenbildungen und Spliterscheinungen (Trennungserscheinungen) zeigt, also quasi ein großer "Klumpen", für milde Winter in Europa verantwortlich, da er immer wieder dank der Corioliskraft an seinem südlichen Rand milde Atlantiktiefs in Richtung Europa schickt.

Ein geteilter Polarwirbel neigt zu Wellenbildungen. Liegt so eine Welle günstig und erstreckt sich über Skandinavien bis nach Südeuropa, werden kalte Polarluftmassen nach Europa geschickt und somit kann sich länger andauerndes Winterwetter halten.

Nun ist aber das blöde für Winterfreunde, das genau der Polarwirbel glatt und stark wie selten berechnet wird. Auch aufgrund dieser Tatsache gehe ich davon aus, dass das Flachland auf eine erste wirkliche Schneedecke mind. 2 Wochen warten muss, auch die ganze Adventszeit könnte schneefrei verlaufen. Denn stellt sich so eine Wetterlage erstmal ein, ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Diese lange anhält sehr groß, das haben die letzten beiden Winter eindrucksvoll gezeigt.

Dazu eine von mir "vorbereitete" Karte für den Termin am 6. Dezember des Wettermodells GFS:




Dennoch, auch hier kann sich noch was ändern und ganz so aussichtslos wies derzeit aussieht ist es nicht. Zwar wird ein großer Teil der Weihnachtszeit um einiges zu mild verlaufen, den gesamten Winter, wie es derzeit in einigen Foren passiert ;-), allerdings schon abzuschreiben, ist hier Fehl am Platz.

Nun aber die Aussichten für die kommenden Tage im Detail:


Montag: Die Strömung zonalisiert und milde Luftmassen werden in den Alpenraum gelenkt.



 Zum Start in die 1. Adventwoche gibt es einiges an Wolken und meist auch etwas Regen. Der Schwerpunkt liegt hierbei im Osten und Norden, während westlich, also große Gebiete Südostbayerns kaum Regen abbekommen. Der Wind weht dabei stark bis stürmisch und kann vor allem in der Früh und am Vormittag Böen bis zu knapp über 90 km/h erreichen. Nach kurzer Beruhigung am Nachmittag legt der Wind gegen Abend wieder zu und kann in der ersten Nachthälfte wieder Böen über 90 k/h erreichen. Dazu wird es verhältnismäßig sehr mild, die Höchstwerte erreichen 8 bis 11°C. Die Schneefallgrenze steigt übrigens auf über 1300m, im Tagesverlauf gar über 1500m.


Dienstag: Noch liegen wir im Einflussbereich der abziehenden Tiefdruckgebiete




Der Dezemberstart macht da weiter, wo der November aufgehört hat. Viele Wolken, viel Wind und immer wieder Regen. Bei Böen weiterhin bis zu 70 oder 80 km/h  verschiebt sich der Regenschwerpunkt ins Innviertel, über den Tag verteilt können im östlichen Innviertel bis zu 20 mm zusammenkommen. Bei Höchstwerten weiterhin um 10°C steigt die Schneefallgrenze auf bis zu etwa 1900m.


Mittwoch: Ein langsam aufwölbender Hochdruckrücken aus Süden über Mitteleuropa sorgt für Wetterberuhigung




Zur Mitte der Woche gibt es anfangs noch dichtere Wolken und ein paar Tropfen, im laufe des Tages bessert sich aber das Wetter und die Sonne kann hin und wieder hervorkommen. Der Wind ist kein Thema mehr und die Temperaturen erreichen milde  8 -12°C.


Donnerstag: Der Zwischenhocheinfluss wird langsam verdrängt, davon merken wir an diesem Tag aber noch nichts.




Dieser Tag bringt uns wohl ein Nebel - Sonne Spiel. In den Niederungen bleibt es voraussichtlich bei Hochnebel, während in den höheren Lagen meist ungetrübter Sonnenschein vorherrscht. Unten Höchstwerte um 10°C, in lagen um 1000m auch leicht darüber.


Freitag: Ein Tief mit Kerndruck über dem mittleren Skandinavien bringt uns vorübergehend wieder kühlere Temperaturen




Der Freitag bringt uns wieder dichte Wolken und im Tagesverlauf einige Regenschauer, im Laufe des Tages sinkt die Schneefallgrenze vorübergehend auf unter 1000m. Dazu frischt wieder lebhafter Westwind auf und bringt dabei deutlich kühlere Temperaturen von 4 -6°C.

Das Wochenende gestaltet sich aus heutiger Sicht sehr unwinterlich. Am Samstag dabei meist trüb und mit kühleren Temperaturen von etwa 5°C am ehesten noch "winterlich", am Sonntag zum Nikolaustag schon wieder Höchstwerte von etwa 10°C und freundlicher.

Darüber hinaus deutet sich eine höhenmilde Hochdrucklage an. Unsicher, ob dabei das Flachland unter einer dicken Hochnebeldecke verbleibt.

Sicher ist nur, das auf längere Zeit gesehen kein Winter im Flachland zu sehen ist.;-)


Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:



Karten und Diagramm: wetterzentrale.de


Gut zu erkennen:

- Immer mildere Temperaturen bei häufigen Niederschlägen zu Wochenbeginn.

- Hochdruck zu Wochenmitte

- Sehr kurzer und nur marginaler Einbruch zum Freitag

- Danach tendenziell wieder Hochdruck bei steigenden Temperaturen in der Höhe, wobei wenn Hochnebel im Flachland, hier dann deutlich kühlere Temperaturen möglich wären.


Fazit: Winterwetter bis ins Flachland auf absehbare Zeit nicht in Sicht. Nach einem nassen und windigen Wochenbeginn Zwischenhocheinfluss mit freundlicherem Wetter zur Wochenmitte und kurzer Einbruch zum Ende der Woche mit ein paar Regenschauern.


Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!


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Nach sehr milden Wochenverlauf erste Flocken im Flachland zum Wochenende?!

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage!

Der November fühlte sich bislang an wie ein sehr warmer Frühlingsmonat, und auf diesen Niveau befinden wir uns Temperaturmitteltechnisch auch. Aktuell liegen wir gut 6°C über dem für November eigentlich gültigen Temperaturmittel, das sind Abweichungen, die einfach unglaublich warm sind. Ein Rekordnovember ist so gut wie gesichert, der wärmste bislang, nämlich 2009, brachte Abweichungen von rund +3°C. Vor allem wird Anfang nächster Woche das Plus sogar noch etwas ausgebaut, bevor wir uns ab nächstem Wochenende vom "Novemberfrühling" (eigentlich eine falsche Bezeichnung, denn nicht mal der April ist normalerweise so warm ;-) ) dauerhaft verabschieden "müssen".

Es steht uns, wie gestern schon beschrieben, eine sehr spannende Wetterwoche bevor, die es sogar in Sachen Winter zum Sonntag hin ab etwa 400m in sich haben könnte ;-).

 

Die Aussichten im Detail, heute Testweise mit dem "Design" von meteociel, einem französischen Anbieter:

 

Montag: In einer zonalen Strömung rauschen Sturmtiefs über das nördliche Europa, das Südeuropahoch kann sich vorübergehend bis nach Mitteleuropa ausdehnen und sorgt für antizyklonale (= trockene) Verhältnisse bei uns

 

 

 

Zum Start in die neue Woche gibt es nach Auflösung lokaler Frühnebelfelder einiges an Sonnenschein, dazu flaut auch der Wind deutlich ab und weht nur mehr schwach aus südwestlichen Richtungen. Die Höchstwerte erreichen dabei extrem milde 17 - 20°C.

 

Dienstag: Die Frontalzone weitet sich wieder nach Süden aus und drängt das Hoch zurück. Wir werden es durch deutlich mehr Bewölkung bemerken

 

Der Dienstag bringt nach lokalen Nebelfeldern zunächst neuerlich Sonnenschein. Im Laufe des Tages ziehen aber immer mehr Wolken auf und dämpfen den Sonnenschein. Nachfolgend setzt in der Nacht auf Mittwoch etwas Regen ein. Gleichzeitig bekommen wir es in der Nacht auch wieder mit stürmischen Westwind zu tun, der in Böen nahe 90 km/h erreichen kann. Die Höchstwerte steigen zuvor aber noch auf bis zu etwa 16°C.

 

Mittwoch: Das Sturmtief zieht langsam ab, belässt uns aber noch in seinem Wirkungsfeld mit stürmischen Wind

 

Zur Mitte der Woche gibt es zunächst noch einiges an Wolken und letzte Regenschauer. Im Laufe des Tages bessert sich das Wetter aber und die Sonne kann gelegentlich durchkommen. Ganztags weht starker bis stürmischer Westwind, der Anfangs noch Böen bis zu 80 km/h erreichen kann. Die Höchstwerte erreichen weiterhin für November sehr milde 14 - 16°C.

 

Donnerstag: Weiterhin eine zonale Westströmung mit immer wieder durchrauschenden (Sturm) Tiefs

 

Der Tag bringt uns zunächst wieder viel Sonnenschein, allerdings zieht es sich im Lauf des Nachmittags und Abends wieder zu. Der Westwind legt im Laufe des Tages zu und erreicht Spitzen bis etwa 70 km/h. Die Temperaturen verbleiben im sehr milden Bereich bei etwa 14 - 17°C als Höchstwert.

 

Freitag: Der Tiefdruckeinfluss weitet sich weiter nach Süden aus, ein Sturmtief bringt uns neuerlich starke bis stürmische Böen

 

 

Zum Start ins Wochenende bringt uns ein Sturmtief einige Wolkenfelder und in der ersten Tageshälfte einige Regenschauer. Nach Wetterberuhigung zieht vermutlich am Abend und in der Nacht auf Samstag die Kaltfront auf und könnte Sturmböen um 90 km/h bringen. Damit einhergehend sind teils kräftige Regenschauer und einzelne Gewitter. Der zeitliche Ablauf und die Stärke des Ereignisses sind allerdings noch sehr unsicher. Die Schneefallgrenze wird aber deutlich absinken, von zunächst über 2000m im Verlauf auf etwa 1000m. Vor der Kaltfront wird es noch einmal sehr mild bei Höchstwerten um 15°C.

Das Wochenende gestaltet sich wohl eher recht trüb. Am Samstag gibt es Anfangs noch teils kräftigen Regen. Dieser wird sich aber im Laufe des Tages auf die Alpenstaugebiete zurückziehen. Die Schneefallgrenze sinkt dabei auf etwa 800 - 900m. Die Höchstwerte erreichen "nur" mehr etwa 8°C und sollten im Tagesverlauf weiter zurückgehen. 

Spannend fürs Flachland wird es aber am Sonntag. Bei weiteren Einfließen recht kalter Luftmassen zieht vermutlich im Laufe des Tages eine neue Front heran. Diese würde laut der neuesten Modellrechnung auf etwa -5 bis -6°C in 850 hPa (ca. 1500m) stoßen. Zur Erinnerung, -5°C reichen grob für Schneefall auf etwa 500m. Hier spielen aber noch viele andere Faktoren mit, wie Durchmischung der Luftmassen, Taupunkte (Im negativen Bereich - Schneefall), Temperaturen im Bereich von 500 hPa, Niederschlagsabkühlung etc. In diesem falle würde es für Schneefall für ganz unten reichen.

Diese Rechnung ist freilich noch recht unsicher, jedoch nicht die Erste in diese Richtung. Es bleibt abzuwarten, denn es kommt wie beschrieben auf viele Faktoren an und eine seriöse Prognose lässt sich wohl erst 1 - 2 Tage im Voraus abgeben.

Im weiteren Verlauf bleiben wir erstmal im kalten Bereich. Im Laufe der Woche deutet sich wieder eine Milderung an, jedoch sind auch weiterhin kalte Lösungen wahrscheinlich. Bis etwa Mittwoch verbleiben wir aber im nasskalten bis frühwinterlichen Temperaturbereich bei etwa 2 -4°C. In Lagen ab etwa 600 - 700m könnte sich Dauerfrost einstellen. Dazu gibt es immer mal wieder leichte bis mäßigen Niederschlag in Form von Schnee und Schneeregen.

 

Zum Schluss diesmal eine etwas andere Ensemble. Der gitterpunkt liegt etwa auf Höhe der Wetterstation Ettenau. Zusätzlich werden in der Mitte die Temperaturen in 500hPa (ca. 5500m) gezeigt, ganz unten die Schneefallwahrscheinlichkeit. Die Rote, breite Linie gibt in diesem Fall das Mittel aller Läufe wieder.

 

Karten und Diagramm: meteociel.fr

 

Gut zu erkennen:

-Deutlicher Einbruch ab Samstag nach zunächst sehr milden Werten

- erhöhte Niederschlagsneigung ab nächstem Wochenende

 

Fazit: Nach zunächst sehr milden Temperaturen ab nächstem Wochenende der erste Berglandwintereinbruch, auch im Flachland sind erste Flocken möglich. Über die Woche gibt es immer mal wieder starken bis stürmischen Westwind, teils sind auch Sturmböen möglich.

 

Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!

 

 

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Weiterhin viel zu Mild und trocken

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Der November machte seinen Namen bisher überhaupt keine Ehre. Die ersten 7 Tage brachten Abweichungen von weit über 3°C in den positiven Bereich, vor allem auf den Hochlagen gibt es Abweichungen von teils sogar über 10°C! Niederschlag fiel bisher praktisch keiner und in punkto Sonnenschein haben wir schon weit über 1/3 des für den gesamten Monat üblichen Solls erreicht. Der gestrige Tag brachte ja mancherorts Temperaturen von weit über 20°C, damit wurden neue Novembertemperaturrekorde aufgestellt. Wohlgemerkt haben wir November, während solche Temperaturen für einen Juni Tag normal wären!

Doch ändert sich nun an der Wetterlage und an der Witterung bei uns etwas? Ja und Nein. Die Wetterlage stellt sich doch etwas um, das starke Mitteleuropahoch existiert de facto so nicht mehr. Die Frontalzone, konnte an diesem Wochenende deutlich weiter südlich vordringen, lokal schafften es sogar ein paar Tropfen Regen in unser Vorhersagegebiet. Damit einher gingen aber weiterhin extrem milde Luftmassen, diese konnten sich nun aber dank mehr Gradient durch die südlichere Frontalzone, praktisch also mehr Wind, deutlich besser bis nach unten "durchmischen" und sorgten somit für die Temperaturrekorde. An der trockenen Witterung bei uns ändert sich (vorerst) aber wenig, denn das Südosteuropahoch hält weiterhin "brav" dagegen und lässt Atlantische Fronten nicht in den Alpenraum vordringen. Es bleibt also für November extrem mild, teilweise sonnig (jedoch nicht mehr so "super Schön" wie teilweise in den letzten Wochen), und neu dazu kommt jetzt auch noch lebhafter Westwind, der zumindest den Hochnebel verbläst.

Nun aber die Aussichten im Detail:


Montag: Die Frontalzone liegt zwar deutlich weiter südlich als in den letzten Wochen, jedoch ziehen die Tiefs weiterhin zu weit nördlich, um uns ernsthaften Regen zu bringen 




Mit einer schwachen Kaltfront aus Nordwesten starten wir in die neue Woche. Ab den Vormittagsstunden frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf und dieser bringt sogar ein paar Regenschauer, mehr wie 1 - 2mm werden dabei aber nicht zusammen kommen. Zwischen dichten Wolken lässt sich zeitweise auch die Sonne blicken. Die Temperaturen erreichen extrem milde bzw. warme Werte. Schon in der Früh ist um 10°C warm, bis zum Nachmittag steigt das Quecksilber auf etwa 21°C! Normal wären jetzt übrigens etwa knapp 10°C, und zwar als Höchstwert.


Dienstag: Das Hoch weitet seinen Einflussbereich wieder deutlich weiter nach Norden aus, somit geraten wir wieder in ruhige und weiterhin sehr milde Luftmassen




Der Dienstag bringt anfangs noch ein paar Wolkenfelder und lebhaften Westwind, bis zum Nachmittag lässt dieser aber deutlich nach und es wird sehr sonnig. Nach eine neuerlich extrem milden Nacht mit Tiefstwerten von etwa 8 - 10°C, erreichen die Höchstwerte wieder extrem milde 18 - 20°C.


Mittwoch: Der hohe Luftdruck bleibt uns erhalten, über den Atlantik versuchen die Tiefs aber einen neuen Anlauf




Der Martinitag bringt von der Früh weg meist viel Sonnenschein, tagsüber ziehen nur wenige, harmlose Wolkenfelder durch. In der Früh deutlich "kühler" als zuletzt bei um die 5°C, am Nachmittag wieder sehr mild bei Höchstwerten von etwa 15 - 18°C.


Donnerstag: Weiterhin beherrscht hoher Luftdruck den Alpenraum, nordwestlich von Großbritannien entwickelt sich allerdings ein Sturmtief, dass aller Voraussicht nach dem Norden Deutschlands Sturmböen und uns stärkere Windböen bringen wird.




Der Donnerstag bringt zunächst zähere Nebel- und Hochnebelfelder, diese sollten sich aber bis Mittag lichten und die Sonne zum Vorschein kommen lassen. Dazu wird es wieder mild bei Höchstwerten von etwa 13- 16°C.


Freitag: Das Sturmtief bringt an seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen, allerdings auch im Tagesverlauf mehr und mehr Wind und hohe Bewölkung




Zum Start ins Wochenende gibt es neben hohen Wolkenfeldern auch sonnige Abschnitte und es bleibt trocken, im Tagesverlauf frischt dazu mehr und mehr lebhafter bis kräftiger Westwind auf, der in Böen vor allem am Abend und in der Nacht zum Samstag auch mal 60 - 70 km/h erreichen kann. Dazu wieder sehr mild bei Höchstwerten bis zu 18, 19°C.

Das Wochenende gestaltet sich unterschiedlich. Eine Kaltfront bringt zum Samstag vorübergehend Abkühlung und meist eher trübes Wetter, die Höchstwerte erreichen dabei etwa 9 - 12°C. Hört sich im Gegensatz zu den anderen Tagen der kommenden Woche kühl an, jedoch sind das bestenfalls durchschnittliche Werte, meist ist das sogar noch leicht zu mild für Mitte November ;-). Regen fällt dabei allerdings quasi keiner, bis auf ein paar Tropfen in den  Früh- und Vormittagsstunden wird es trocken bleiben.

Der Sonntag sieht aus heutiger Sicht schon wieder deutlich freundlicher aus bei Höchstwerten um die 15°C.

Auch danach sieht es nach eher trocken  - milden bis trocken - kühleren Wetter aus. Die Niederschlagssignale bleiben weiterhin wenig.

Das Regen aber der Natur sehr gut tun würde zeigt diese Grafik eindrucksvoll, welche man 1:1 so für große Teile Nordwestösterreichs ummünzen kann:




Gezeigt wird die Trockensituation in 1,8m Bodentiefe.

Stand: 8.11.2015

Quelle: ufz.de

Es zeigt also deutlich die seit Sommer anhaltende Trockensituation auf.

Anhand einer von mir modifizierten Niederschlagskarte sieht man, dass sich zumindest binnen Wochenfrist daran nichts ändern wird:




Und zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:



Karten und Diagramm: wetterzentrale.de, wetter3.de


Gut zu erkennen:

- bis auf weiteres sehr mild und praktisch null Niederschlag

- ab übernächster Woche deutliche Unsicherheiten in Sachen Temperaturentwicklung, allerdings weiterhin eher wenige Niederschlagssignale


Fazit: Uns steht eine alles in allem ziemlich sonnige und für Mitte November außergewöhnlich milde Woche bevor. Störungen zu Wochenbeginn und Wochenende bleiben meist harmlos und haben meist nur Wind mit im Gepäck.


Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!



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Weiterhin Hochdruck/Hochnebel/Sonne ohne Ende...

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Die letzte Woche war ja geprägt vom Sonne oder Nebel - Glücksspiel im Flachland. Zum Ende der Woche flossen allerdings aus Osten trockenere Luftmassen ein, somit lösten sich die Hochnebelfelder auf und man konnte und kann einen traumhaften Samstag und Allerheiligentag genießen.

Und auch praktisch die gesamte nächste Woche geht das so weiter.....

Die Aussichten im Detail (Wobei man eigentlich auch mehrere Tage auf einmal zusammenfassen könnte;-) )


Montag: Hohe Luftdruck über Mitteleuropa, Tiefs über dem Ostatlantik - das gewohnte Bild.




Der Allerseelentag bringt nach Auflösung der Frühnebelfelder strahlenden Sonnenschein und sehr milde Temperaturen am Nachmittag von um die 15°C. Mit leichten Föhneinfluss sind vor allem in Lagen um die 1000m Temperaturen von bis zu 20°C möglich. Am Morgen ist aber mit Boden- und Luftfrost zu rechnen.


Dienstag: Es tut sich quasi nix, in 500hPa (etwa 5400m) werden Temperaturen von etwa -10°C erreicht. Werte, die sonst normalerweise bei starken  "Hitzehochs" im Sommer (ähnlich den letzten) erreicht werden. 




Dieser Tag bringt nach Auflösung der Nebel- und Hochnebelfelder bis Mittag am Nachmittag viel Sonnenschein und Höchstwerte von etwa 14°C bis 18°C. Am Morgen ist wieder mit Boden- und Luftfrost zu rechnen.


Mittwoch: Zumindest etwas tut sich, die Hochschwerpunkte verschieben sich allmählich etwas weiter Südöstlich, zunächst aber noch ohne direkten Einfluss auf die Witterung bei uns.




Zur Mitte der Woche gibt es die Fortsetzung der milden und sonnigen Witterung. In der Früh und am Vormittag Nebel- und Hochnebelfelder und lokal Frost, am Nachmittag meist strahlender Sonnenschein. Die Höchstwerte bleiben in etwa auf dem Niveau des Vortags mit um die 15°C.


Donnerstag: Weiterhin unveränderte GWL




Der Tag bringt neuerlich Nebel- und Hochnebelfelder am Vormittag und Sonnenschein am Nachmittag. Dabei Höchstwerte von etwa 14 - 17°C.


Freitag: Die Tiefs rücken ein bisschen weiter heran, mit der Folge nicht mehr ganz ungetrübter Verhältnisse bei uns.




Der Freitag wird nicht mehr ganz ungetrübt sonnig. Im Laufe des Tages ziehen einige hohe Wolkenfelder vorüber und dämpfen den Sonnenschein etwas. Die Höchstwerte unverändert bei um 15°C.

Das Wochenende gestaltet sich aus heutiger Sicht wieder freundlicher bei viel Sonnenschein und mit mehr Gradient erfolgt mehr Durchmischung der (viel zu) milden Luftmassen. Dadurch werden auch im Flachland Höchstwerte von knapp 20°C erreicht.

Ein Ende dieser Hochdruckdominanz und Wetterlangeweile ist nicht abzusehen. Zwar werden immer mal wieder Atlantische Fronten berechnet die kühlere und feuchtere Luftmassen mit Regen bringen würden, allerdings ist aufgrund der sehr starken Hochdruckgebiete vorerst zumindest nicht davon auszugehen, dass sich dies bewahrheiten wird.


Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:



Karten und Diagramm: wetterzentrale.de

Gut zu sehen:

- bis auf weiteres viel zu Milde Temperaturen in etwa 1500m, folglich bei Sonnenschein auch im Flachland sehr mild. Teilweise liegen wir 10°C über den für November Normalen Werten!

- ab etwa Mitte der übernächsten Woche etwas sinkende Werte, weiterhin ist aber mit praktisch Null Niederschlag zu rechnen.


Fazit: Nach Auflösung der Nebel- und Hochnebelfelder wird es auch im Flachland sehr sonnig und außergewöhnlich mild.


Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!

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Nebel- Sonne Lotterie bis über Allerheiligen hinaus...

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Die vergangenen Tage brachten das erwartete Sonne - Nebel Glücksspiel. Während in den Hochlagen traumhaftes Wetter herrschte, war in den tieferen Regionen zumeist länger Nebel und Hochnebel an der Tagesordnung. In den Nachmittagsstunden konnte sich dieser aber doch noch lichten und überall gab es zumindest ein paar Sonnenstunden.

Dieses Spiel geht praktisch die komplette kommende Woche so weiter. Als Hobbymeteorologe ist man dazu geneigt die Aussichten als sehr langweilig einzustufen ;-). Der Grund hierzu ist relativ schnell und einfach gefunden. Tiefer Luftdruck über Nordostamerika induziert Tiefdruckbildung über dem Atlantik, diese ziehen aufgrund der Corioliskraft (Auf der Nordhalbkugel von links nach rechts, auf der Südhalbkugel von rechts nach links) weiter in Richtung Ostatlantik vor die Tore Europas. Und genau hier liegt die Crux an der Sache. Während bei klassischen Westlagen die Tiefs dann einfach weiter über das Europäische Festland ziehen und so für wenigstens etwas Abwechslung in unserem Wettergeschehen sorgen,  hält zurzeit starker Hochdruck über Mittel- und Osteuropa dagegen. Den Tiefs also bleibt nichts anderes übrig, sich entweder aufzulösen, in Richtung Süden ins Mittelmeer abzutropfen (Von dort werden wir leider wieder wohl von einigen Unwettern in den nächsten Wochen hören, auch aufgrund der sehr warmen Wassertemperaturen dort) oder weiter in Richtung Norden zu ziehen und sich ebenfalls langsam aufzulösen. Für unsere Regionen bleibt es praktisch immer beim selben. Da wir bei allen Varianten mehr oder weniger auf der Vorderseite der Tiefdruckkomplexe verbleiben, werden immer wieder sehr milde Luftmassen aus Süden herangeführt. Was im Sommer für Hitze und Sonne satt sorgt (so wie im heurigen), sorgt im (Spät) Herbst und Winter nur mehr auf den Bergen für mildes und sonniges Wetter. Wenn die Durchmischung der Luftmassen fehlt (also praktisch Wind), können die langen Nächte die Luftmassen bodennah auskühlen und so für eine Inversion sorgen, die wiederum im Flachland für Nebel und Hochnebel sorgt.

Zarte Umstellungsversuche deuten sich erst ab Anfang November an, aber ob sich diese auch bewahrheiten bleibt abzuwarten.

Damit aber genug der langen Einleitung, hier die Wetterentwicklung der kommenden Woche im Detail:



Montag: Wie oben beschrieben, das Muster mit Tiefs über dem Ostatlantik, die gegen den Hochdruck über Mittel- und Osteuropa vergeblich anrennen und so auf ihrer Vorderseite milde Luftmassen in der Höhe heranführen.




Zum Start in die neue Woche bzw. dem Österreichischen Nationalfeiertag gibt es einige Nebel - und Hochnebelfelder, die sich am Nachmittag aber verbreitet auflösen sollten. Dort wo es länger trüb bleibt verweilen wir bei um die 10°C, dort wo die Sonne länger zum Vorschein kommt gibt es mit leichten Föhneinfluss bis zu 17°C.


Dienstag: Die Wetterlage mit praktisch keinem Unterschied zum Vortag




Dieser Tag bringt wieder viele Nebel - und Hochnebelfelder über dem Flachland und einiges an Sonnenschein auf den Bergen. Dieses Mal sollte sich der Hochnebel als zäher erweisen und könnte lokal, vor allem an und in der Nähe von Flüssen den ganzen Tag beständig bleiben. Bei ganztags trüben Verhältnissen Höchstwerte um 10°C, bei sonnigen Verhältnissen auf den Bergen wieder bis zu 17°C.


Mittwoch: Die Wetterlage bleibt weiterhin ähnlich der Vortage, die Tiefs kommen allerdings ein Stück weiter nach Osten voran, mit zunächst noch wenig Wetteränderung bei uns.




Zur Mitte der Woche werden aufgrund des Heranrückens der Tiefs feuchtere Luftmassen mit einbezogen. Die Folge daraus ist ein leider noch zäherer "Hochnebelteppich" über dem Flachland. In höheren Lagen bekommt man davon wenig mit, viel eher werden dadurch sogar noch ein Tick mildere Luftmassen herangeführt. Während also im Flachland mit Temperaturen von etwa 8-10°C zu rechnen sein wird, steigen die Höchstwerte in Lagen um 1000m auf etwa 18°C!


Donnerstag: Der wettermäßige wohl spannendste Tag der Woche ;-). Ein in den südwestlichen Alpenraum abtropfendes Tief sorgt für eine unbeständigere Witterung bei uns.




Der Tag startet mit dichter Bewölkung und lokal leichten Regen. Viel kommt dabei aber nicht runter, mit jeden Kilometer in Richtung Osten sollte das "Regengebiet" (das seinem keine Ehre macht)mehr und mehr zerbröseln und sich etwa im östlichen Oberösterreich auflösen. Nachmittags sind auch über dem Flachland einzelne Auflockerungen möglich, aus heutiger Sicht allerdings nicht sehr wahrscheinlich. Die Höchstwerte liegen bei etwa 12 - 14°C. In den vormals sehr milden höheren Lagen gehen die Temperaturen vorübergehend um etwa 5 - 7°C zurück, sinken aber höchstens auf Normalwerte.


Freitag: Die altbekannte Wetterlage. Tiefs über dem Ostatlantik, hoher Luftdruck über dem Alpenraum, wir an der Vorderseite der Tiefs mit Einbeziehung sehr milder Luftmassen. Das Cut-Off Tief das uns am Vortag die schwache Störung brachte, zieht übrigens aller Voraussicht nach weiter in den Mittelmeerraum und könnte dort für schwere Unwetter sorgen.




Zum Start ins Allerheiligenwochenende gibt es das altbekannte Spiel. Sonne und sehr milde Temperaturen oben, Hochnebel und gedämpfte Temperaturen unten. Allerdings stehen die Chancen aus heutiger Sicht nicht ganz so schlecht dass sich zumindest ein bisschen Sonnenschein im Flachland ausgeht. Die Höchsten Werte bewegen sich um 15°C.

Das Wochenende sieht aus heutiger Sicht neuerlich nach Sonne und milden Temperaturen im Bergland aus. Ob sich im Flachland auch ein bisschen Sonne ausgeht, lässt sich noch nicht sagen. Die Temperaturverteilung bleibt ähnlich der Vortage. Beim Gang zum Friedhof am Sonntag wird man auf jeden Fall nicht sonderlich frieren müssen. ;-)

Im Anschluss sieht es zunächst weiter nach der altbekannten Großwetterlage aus, zum Ende der übernächsten Woche deuten die Modelle allerdings kühlere und feuchtere Luftmassen mit Abbau des Hochdrucks über Mitteleuropa und Tiefs aus Nordwesten an. Dieses Szenario ist allerdings noch sehr unsicher und vor allem sehr weit weg.


Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:



Karten und Diagramm: wetterzentrale.de


Gut zu erkennen:

- Sehr viel Höhenwärme, allerdings am Boden dank Inversion meist kühles und trübes Wetter

- Anschließend im November ein langsamer Rückgang der Temperaturen auf den Bergen, ob dies aber wirklich so kommt sei mal dahingestellt.


Fazit:

Eine alles in allem sehr langweilige Wetterwoche steht bevor. Während man im Bergland viel Sonne und Milde abstaubt, muss man im Flachland darauf hoffen dass sich der Hochnebel auflöst.

Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!


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Zum nächsten Wochenende Hochdruck mit Hochnebelgefahr

Damit wieder herzlich Willkommen zum Wetterblog auf der Homepage!

Die vergangene Woche war vor allem kühl, trüb, und regnerisch. Oft lagen die Höchstwerte nur im einstelligen Bereich, Schnee fiel bis auf etwa 800m herab und die Sonne zeigte sich nur sehr selten. Etwas gedulden müssen sich die Wärme und Sonnenliebhaber noch, aber zum nächsten Wochenende deutet wieder mehr in Richtung  milde Südströmung hin. Die Details dazu weiter unten.

Kurz noch an dieser Stelle ein kleiner Rückblick zur letzten Wetterwoche. Ein Kaltlufttropfen brachte Teilen Deutschlands teils Schneefall bis ins ganz tiefe Lagen (z.B. Dortmund im Ruhrpott auf etwa 60m!). Dort war es ein schon historisches Ereignis, mancherorts wurden neue Dekadenrekorde aufgestellt - noch nie war es hier seit Aufzeichnungsbeginn im 2. Oktoberdrittel so kühl. Dies zeigt, dass dieses Jahr in jeder Hinsicht extrem war, ist und auch noch werden kann. Ein sehr kalter Winter ist also ebenso möglich wie ein sehr milder, doch jetzt schon genaue Prognosen über den Winter zu erstellen ist, abgesehen von ein paar "Experten" ;-), noch unmöglich und hier wären wir sowieso an der falschen Stelle dafür ;-).


Montag: Nach wie vor zu erkennen ist der Höhentiefkomplex (ehemaliger oben angesprochener Kaltlufttropfen) über Mitteleuropa, der uns noch nicht "in Ruhe lässt"




Zum Start in die neue Woche gibt es abermals einige dichte Wolkenfelder, über den Tag verteilt fällt auch etwas Regen. Viel wird dabei nicht zusammenkommen, die Mengen bewegen sich bei um die 5mm, mehr in Richtung Süden und Osten. Die Schneefallgrenze liegt bei Höchstwerten um die 8°C im Flachland bei etwa 1000m.


Dienstag: Das Höhentief zieht ab, langsam schiebt sich aus Westen ein Azorenhochableger herein und bringt uns im Verlauf der Woche deutlich mildere Luftmassen




Weiterhin dominieren dichte Wolkenfelder das Geschehen, im Flachland sollte es aber meist schon trocken bleiben. Hier sind nur mehr einzelne Regenschauer zu erwarten und die Sonne kann sich am Nachmittag vereinzelt zeigen, während in Richtung Bergland weiterhin mit etwas Regen, oberhalb von 1000m leichten Schneefall zu rechnen ist. Die höchsten Temperaturen liegen dabei zwischen 7 und 10°C.


Mittwoch: Die Hochdruckgebiete weiten ihren Einfluss weiter nach Osten aus, bei uns bleibt es aber noch kühl und verbreitet trüb.




Zur Mitte der Woche gibt es wieder einige Wolken, Sonnenschein ist nur selten zu erwarten. Dabei ist auch zeitweise wieder mit Regen zu rechnen, unsicher ist dieser aber noch, manche Modelle zeigen auch wenig bis gar nix. Die Höchstwerte bewegen sich weiterhin im eher kühlen Bereich für diese Jahreszeit bei 8  - 11°C.


Donnerstag: Während sich das Hochdruckgebiet  weiter nach Osten ausweitet, bringen Tiefausläufer aus Nordwesten noch unbeständiges und windiges Wetter.




Dieser Tag bringt meist dichte Wolkenfelder und mit einer Warmfront fällt am Nachmittag und Abend wieder zeitweise etwas Regen. Mit der Warmfront steigt die Schneefallgrenze auf weit über 2000m, im Laufe des Tages bringt diese auch am Boden deutlich mildere Werte und so steigen die Temperaturen mit lebhaften Westwind auf schon deutlich mildere 11 - 13°C.


Freitag: Eine gradientenarme Hochdrucklage etabliert sich über Mitteleuropa




Zum Start ins Wochenende bleibt es zunächst trüb durch Nebel, Hochnebel und Wolken, vereinzelt kann noch der ein oder andere Regentropfen dabei sein. Im Laufe des Tages sollte es aber zumindest ein wenig auflockern und die Sonne kann zeitweise hervorkommen. Dazu wird es bei Höchstwerten von 12 - 14°C milder.

Das Wochenende gestaltet sich insofern noch schwierig vorherzusagen, ob sich Nebel- und Hochnebelfelder lichten. Wenn, dann erwartet uns auch im Flachland viel Sonne und milde Temperaturen von etwa 15 - 17°C. Auch am österreichischen Nationalfeiertag erwarten uns, sofern sich die Hochnebelfelder auflösen, viel Sonne und sehr milde Temperaturen. Bei längerem Aufklaren wäre aber mit Frost zu rechnen. Hält sich allerdings der Hochnebel, bleibt es bei Dauergrau und Höchstwerten um 10°C (Stichwort Inversion;-). In höheren Lagen ab etwa 900 - 1000m stellt sich diese Frage allerdings sowieso nicht, hier ist mit viel Sonnenschein und milden Temperaturen zu rechnen. Ob sich die Hochnebelfelder auflösen lässt sich soweit im Vorraus nicht sagen, jedoch bei gradientenarmen Hochdrucklagen im Voll- und Spätherbst, besonders bei HM (Hoch Mitteleuropa) Lagen wie sie uns nun bevorsteht ist generell mit viel Hochnebel zu rechnen.

Darüber hinaus werden viele unterschiedliche Rechnungen präsentiert, eine seriöse Aussage ist noch nicht möglich.


Zum Schluss wieder das Ensemble von GFS für den Gitterpunkt München:



Karten und Diagramm: wetterzentrale.de


Gut zu erkennen:

- zuerst noch kühl mit Niederschlägen

- im Verlauf deutlich mildere Temperaturen in der Höhe, ob sich diese auch am Boden durchsetzen in Form von Sonnenschein und Milde oder ob sich doch der Hochnebel behauptet bleibt abzuwarten

- nach dem nächsten Wochenende ist von Kaltlufteinbrüchen bis (Höhen) Milde alles dabei


Fazit: Nach kühlem und unbeständigen Wochenbeginn ist am nächsten Wochenende mit ruhigen Hochdruckwetter zu rechnen, ob sich dieses in Form von Hochnebel oder Sonne im Flachland zeigt lässt sich noch nicht sagen


Damit sage ich Danke für's Lesen und bis zum nächsten Mal!

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